nmz-Online

Auf dieser Seite finden Sie alle Artikel, die ausschließlich online und in keiner Print-Ausgabe erschienen sind. Sie können die Online-Artikel per RSS abonnieren.

Digitales Belcanto-Glück vom Gärtnerplatz: Donizettis „Anna Bolena“

06.12.20 (Roland H. Dippel) -
Die bald 50 Jahre alte Inszenierung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ machte den Anfang, am 4. Dezember folgte Donizettis „Anna Bolena“ und am 17. Dezember gibt es im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere von Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“. Alles digital. Die beiden Münchner Musiktheater-Intendanten beißen die Zähne zusammen – mit (Video-on-Demand)-Aufführungen. Die Online-Premiere von „Anna Bolena“ erwies sich als ernstzunehmende Meisterung der anspruchsvollen Oper.

Ein großer Preis für das Strauss‘sche Erotikmonster – Gespräch mit dem Bremer Bassisten und Träger des Theaterpreises „Der Faust“ Patrick Zielke

05.12.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Den renommierten und damit begehrten Theaterpreis „Der Faust“ gibt es seit 2006. Er wird jährlich in allen Theatersparten wie Schauspiel, Regie, Oper, Bühnenbild, Kinder- und Jugendtheater, Tanz und natürlich für Rollenporträts in Schauspiel und Oper vergeben. Schon einige Male gab es Nominierungen für Bremer Produktionen bzw. Sänger*innen: 2017 war es Sängerin Nadine Lehner für ihre Kundry, Opernregisseur Paul Georg Dittrich für Wozzeck, 2019 gewann ihn dann Birgit Freitag vom Kinder und Jugendtheater für ihr Stück „Für Vier“.

Unübersehbar #30 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 4.12. bis zum 10.12.2020

04.12.20 (Dirk Wieschollek) -
Opernopulenz und musiktheatrale Transformationen, Verbeugungen vor Helmut Lachenmann und Matthias Kaul, 40 Gratulationen für das Ensemble Modern und eine Dresdner Schattensuche. Mit dieser Auswahl machen wir unübersehbar die 30 voll. Wir hoffen, Sie fühlen sich beschenkt. [jmk]

Liebestaumel kalt gestoppt – „Falstaff“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München in der Stream-Premiere

03.12.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich einmal neo-feudale Verhältnisse: vor sich nicht werkgerechten Xeres, sondern eine gute Flasche spanischen Wein; ein Teller mit vielerlei Häppchen; legere Kleidung; ein Stuhl mit Armlehnen und entspannendem Kippeffekt – und zu all dem Verdis „Falstaff“ schön laut und oft visuell ganz nah gerückt, so erlebte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter den heruntergekommenen „Ritter von Einst“ feucht-frugal am mittelgroßen Bildschirm und mit gutem Ton aus der Stereoanlage.

Rezension: „Die Opferung des Gefangenen“ von Egon Wellesz bei Capriccio erschienen

03.12.20 (Peter P. Pachl) -
Peter P. Pachl rezensiert die Ersteinspielung von Egon Wellesz‘ Einakter „Die Opferung des Gefangenen“, die kürzlich bei Capriccio erschienen ist. In der Interpretation von Friedrich Cerha mit dem ORF-Radio-Symphonieorchester werde mehr als einmal deutlich, wie stark Wellesz‘ stringente Thematik in den Bläsern die Filmmusikkomponisten beeinflusst hat, insbesondere diverse Weltraum-Sagas, meint unser Rezensent.

Nicht heiraten ist auch keine Lösung – Mozarts „Le nozze di Figaro“ am Theater an der Wien als Premiere im Netz

02.12.20 (Joachim Lange) -
Das „Theater an der Wien“ ist ein Haus mit Stagionebetrieb. Und das mit Erfolg. In Wien ist dafür neben dem Repertoirebetrieb der Staatsoper allemal Platz. Zumindest unter normalen Bedingungen. Die Staatsoper hat genügend aufgezeichnete Produktionen auf Vorrat für täglich wechselnde Angebote auch im Netz. Doch auch das „Theater an der Wien“ hat sich im ersten Lockdown mit dem im Vorfeld gehypten „Fidelio“ in der Regie von Christoph Waltz nicht ganz freiwillig auf den Weg ins Netz aufgemacht. Auch die jetzt für den 12. November geplante Premiere, die in den zweiten Lockdown fällt, wurde ins Netz verlegt. Genauer: die Zuschauer kamen nur in den Genuss der Neuproduktion von Mozarts „Le nozzle di Figaro“, wenn sie sich über die Homepage des Theaters oder beim Kulturkanal ORF III einloggten. Musiker und Ensemble gingen im gespenstisch leeren Opernhaus an den Start.

Im crossmedialen Raum: Die Neuen Vocalsolisten mit Andreas Eduardo Franks „SuperSafeSociety”

02.12.20 (Harry Schmidt) -
„Am Anfang – war der Shutdown“, intonieren die Neuen Vocalsolisten zu Beginn ihrer virtuellen Aufführung „SuperSafeSociety”. Ausschließlich online zu erleben ist dieser „digital-musiktheatrale Abend“, Auftakt und Pilotprojekt der neuen Reihe „Magische Räume” der Stuttgarter Neue-Musik-Institution Musik der Jahrhunderte. Konzipiert hat ihn der Anfang des Jahres mit dem Kompositionspreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnete Tonsetzer Andreas Eduardo Frank – eine Idealbesetzung, galt es doch, ein genuines Online-Konzerterlebnis zu generieren, statt der Vielzahl an Steaming-Angeboten ein weiteres hinzuzufügen.

150 Jahre Dresdner Philharmonie: So exklusiv war nie ein Festkonzert

01.12.20 (Michael Ernst) -
Warum ein Bürgerorchester just in Dresden, der Stadt der Sächsischen Strauss-Kapelle, ausgerechnet zum Festkonzert an seinem 150. Gründungstag ein Werk von Richard Strauss aufs Programm setzt, erschließt sich sofort beim Blick auf den Titel: „Der Bürger als Edelmann“ prangt da und geht auf Molière sowie vor allem auf Hugo von Hofmannsthal zurück.

Art*House oder besser Dark*House ? Eine Ballettproduktion in Halle als gestreamte Premiere

30.11.20 (Joachim Lange) -
„Dunkel ist der Weltraum“, so lautet das berühmteste Zitat von Juri Gagarin, dem ersten Menschen im All. Dunkel ist die Bühne, so könnte man nach der jüngsten Premiere an der Oper Halle vorwarnend kalauern. Das jüngste Ballett- und Musikspektakel ist mit dem Titel „Art*House“ überschrieben. Der offenbar unumgängliche Anglizismus ist immerhin sehr raumgreifend und lässt allen möglichen Assoziationen und Interpretationen Raum.

Distanzen überbrücken – Zafraan im Berliner Meistersaal am Potsdamer Platz

27.11.20 (Konstantin Parnian) -
Das Zafraan Ensemble geht in die zweite Runde seiner Jubiläumsreihe UA Berlin und damit ins nächste Jahrzehnt: Für „Die 1920er: Exil“ bildet Stefan Wolpe den Ausgangspunkt. Seine 1. Klaviersonate „Stehende Musik“ kam bei einem Konzert der Novembergruppe 1927 zur Uraufführung. Neben dieser stehen Morton Feldman und Ursula Mamlok auf dem Programm, die beide bei Wolpe in dessen späterer Heimat, den USA, lernten. Außerdem Weberns Saxophonquartett aus den späten 1920ern sowie eine Uraufführung von Simon James Phillips.

Theos Kurz-Schluss: Wie ich einmal dazu beitragen wollte, einer staatstragenden Partei bei einer Personalentscheidung zu helfen

27.11.20 (Theo Geißler) -
Aktuell leben wir in einer Zeit zahlloser Unwägbarkeiten. Dieser Zustand ist zunehmend unerträglich. Wird der FC Bayern wieder Deutscher Fußballmeister? Gewinnt Til Schweiger endlich einen Oscar? Schafft es Volkswagen, die technischen Daten des UrKäfers mit seinen Elektromodellen ohne Betrugssoftware zu übertreffen? Und ausgerechnet in dieser Situation – nur drei Schockbeispiele von vielen – stürzt uns auch noch eine politische Partei, die sonst immer als Garant geistiger, körperlicher und seelischer Stabilität galt, in den Orkus zweifelzerätzter Zukunftsangst. Wer wird künftig die Christlich Demokratische Union (CDU) in die Post-Merkel-Ära führen? [Vorabdruck aus Politik und Kultur 2020/12]

Unübersehbar #29 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 27.11. bis zum 3.12.2020

26.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Elefant, ein Bürgerschreck, eine Winterreisende, eine Tänzerin: Die 29. Ausgabe unserer Streamingtipps versammelt von der jazzigen Schubert-Aneignung über ein Kinderkonzert bis zu Hindemith und Korngold wieder einiges an Genres und Stilen. Für neue Klänge und solche, die in den Jahrzehnten seit ihrer Entstehung nichts an Frische verloren haben, sorgen das Ensemble Garage und Georg Katzer. Der Dezember kann kommen. [jmk]

Wenn Musik zum Gebet wird – Palestrina-Marathon im Augsburger Dom

23.11.20 (Michael Kube) -
Einst galt Giovanni Pierluigi da Palestrina auf dem Tridentiner Konzil als „Retter der Kirchenmusik“. In Zeiten von Corona, in denen landauf, landab jegliche Art von Konzertveranstaltung untersagt ist, retten nun seine mehrstimmigen Messen die Hör-Erfahrung von live aufgeführter Musik. Unter dem Motto „A Global Prayer for the People“ und mit bischöflichem Segen wurde im Augsburger Dom vom 20. auf den 21. November unter den gängigen Hygiene-Auflagen für Gottesdienste eine 24-stündige Andacht mit Musik zelebriert und per Livestream in alle Welt übertragen. Ein klingender Hoffnungsschimmer, und für den Freund wahrer Musik eine ganz andere Form der „Novemberhilfe“.

Unübersehbar #28 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 20.11. bis zum 26.11.2020

19.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Auch da stecken immerhin ein paar unserer Gebühren drin: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann kraft seiner Infrastruktur weiterhin flexibel agieren und viele seiner geplanten Programme als Livestream anbieten. In den kommenden Tagen stehen der WDR mit seinem Funkhausorchester, der BR mit dem Sinfonieorchester und der SWR mit dem Vokalensemble bereit. Dazu Zeitgenössisches aus Leipzig und Wien sowie Barockes aus Stuttgart. Zauberhaft! [jmk]

Fachtagung über verfolgte jüdische Musiker*innen in Thüringen an der Hochschule für Musik Weimar

19.11.20 (Roland H. Dippel) -
Am 12. und 13. November fand an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar die zweite wissenschaftliche Tagung zum Projekt „Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche“ statt. Wegen der Pandemie wurden die Referate, der Festvortrag und das Gesprächskonzert im Livestream übertragen. In der ersten Projektphase und einer Wanderausstellung (April 2018 bis Juni 2019) wurde grundsätzliches Material über Leben und Werk jüdischer Musiker vorgestellt. Die zweite Projektphase (Juli 2019 bis Juni 2021) schließt Gruppen wie die in Thüringen wirkenden jüdischen Kantoren und Mitglieder der Lagerkapelle des Konzentrationslagers Buchenwald ein. Eine weitere Ausstellung soll im Frühling 2021 eröffnet werden.

Unübersehbar #27 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 12.11. bis zum 19.11.2020

12.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Asteroid namens Beethoven kann nicht warten. Deshalb schon heute unsere frischen Streaming-Tipps für die kommenden Tage. Den musikalischen Planeten Erde erkunden kulturübergreifend das Ensemble Modern, die Musikfesttage KlangART Vision und die Internationalen Tage Jüdischer Musik; nach Wien locken die Staatsoper und das Festival Wien Modern. Das Internet als Planetarium. [jmk]

Musikalischer Botschafter Mazedoniens – Der Pianist Simon Trpčeski im Gespräch über sein Album „Makedonissimo“

12.11.20 (Marcus A. Woelfle) -
Der nordmazedonische Pianist Simon Trpčeski erregte bislang vor allem mit russischer Klavierliteratur Aufsehen, zuletzt mit dem Album „Tales from Russia“, das dem Märchenhaften bei Rimski-Korsakow, Mussorgski und Prokofjew nachspürt. Mit dem gerade für die Bestenliste 4/20 des Preises der deutschen Schallplattenkritik nominierten „Makedonissimo“ (Linn) legt der 1979 in Skopje geborene Pianist eine genreübergreifende Bearbeitung der zündenden Melodien und vertrackten Rhythmen seiner Heimat vor.

Kollektivistische Interpretation – Operation der Künste an der UdK Berlin

09.11.20 (Konstantin Parnian) -
Die deutschen Musikhochschulen trafen die Beschränkungen und Maßnahmen innerhalb des akademischen Betriebs mit am härtesten. Ein Universitätsseminar als Videokonferenz abzuhalten ist suboptimal, Gesangs- und Instrumentalunterricht in dieser Form enorm einschränkend, gemeinsames Musizieren über den Bildschirm ist schier unmöglich. Viele Hochschulen haben außerdem sämtliche öffentliche Veranstaltungen abgesagt, weshalb den Studierenden wertvolle Auftrittserfahrungen aktuell fehlen. Inmitten dieser Situation ermöglicht das hochschulübergreifende Studierendenprojekt „operationderkuenste“ seinen Mitgliedern mit dem Programm „Figaro classique“ – einer Zusammenstellung aus Prokofjews 1. Symphonie und Szenen aus dem „Figaro“ – das gemeinsame Musizieren vor Publikum.

Unübersehbar #26 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 5.11. bis zum 12.11.2020

05.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Die Mails mit Veranstaltungsabsagen häufen sich im Maileingang der Redaktion wie das Laub in den Alleen und Gärten. Da hilft nur eins gegen den herbstlichen Trübsinn: raus in den Blätterwald oder rein ins virtuelle Konzert- und Opernvergnügen. Diese Woche im Angebot: Akademisch-Philharmonisches aus Hamburg, Zeitgenössisches aus Düsseldorf, Jazziges aus Berlin, Großstädtisches aus Berlin, Vogelwildes und Chorisches aus München. Allemal besser als Laubgebläse. [jmk]

Deutscher Bundestag: Umsatzerstattung für November-Lockdown ab Monatsende

Die Bundesregierung arbeitet darauf hin, Umsatzausfälle durch die in diesem Monat geltenden verschärften Corona-Beschränkungen den betroffenen Unternehmen spätestens ab der letzten Novemberwoche vergüten zu können. Solange werde es voraussichtlich dauern, bis die auf ein Volumen von zehn Milliarden Euro veranschlagte „Novemberhilfe“ zur Antragsreife gediehen sei, gab der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Thomas Bareiß (CDU/CSU) am Mittwoch im Tourismusausschuss zu verstehen.

Leipziger „Lohengrin“-Lollipop, lohnend?

03.11.20 (Roland H. Dippel) -
Das Spannendste an dieser gekürzten Fassung von „Lohengrin“ ist seine Vorgeschichte, die mindestens bis zum letzten „Tannhäuser“ der Oper Leipzig im Jahr 2018 zurückreicht. Schon steht der Termin der „Lohengrin“-Vorstellung im Paket „Wagner 22“ mit allen Wagner-Dramen in chronologischer Reihenfolge nach Entstehung fest: 30. Juni 2022. Aber das wird ein schon wieder anderer „Lohengrin“ sein als die wegen des Teil-Lockdowns vom 7. auf den 1. November vorverlegte Premiere.

„Die Zauberflöte“ an Dresdens Semperoper – (k)eine Tragödie

03.11.20 (Michael Ernst) -
Die erste Neuinszenierung an der Semperoper sollte ein Zeichen des Aufbruchs sein. Sie geriet zum bitterbunten Begräbnis. Die Hoffnung war noch gar nicht gestorben, schon gab neue Hygienekonzepte in der Kulturnation, die alle bisherigen Pläne, deren regelmäßige Überarbeitung und noch die allerletzte Aktualisierung außer Kraft setzen sollten. Vom ersten November-Montag an wird alle Theaterkultur ersatzlos gestrichen. Wer da am ersten Tag dieses Monats noch in die Oper ging, wohnte einem sehr eigenständigen Abschied bei und dürfte sich wie bei einem Begräbnis gefühlt haben.

Kölner Konzert vorm Lockdown: „Bach war angestellt, aber Mozart war Freelancer!“

03.11.20 (Regine Müller) -
In der Kölner Philharmonie hat am Abend vor dem zweiten Lockdown ein blitzartig organisiertes Benefizkonzert zugunsten der von den Maßnahmen besonders betroffenen freien Szene stattgefunden, gedacht als Signal der Solidarität. Vier Ensembles, die in exemplarischer Weise für die einzigartige Vielfalt der Kölner Musikszene stehen, teilten sich unter den gebührenden Abständen die Bühne im vorschriftsmäßig nur schütter gefüllten Saal.

Ritt durch die Revuegeschichte – Tobias Heyder macht in Magdeburg nicht nur dem Zigeunerbaron Beine

02.11.20 (Joachim Lange) -
Vor dem aktuellen November-Lockdown eine Operette. Das hat fast etwas von einem Tanz auf dem Vulkan. So hat man es jedenfalls am Sonntag in Magdeburg gehalten. Mit den eingeübten Abstandsregeln und gleichmäßig im Haus verteiltem regen Zuschauerzuspruch. Samt Pausenversorgung. In Magdeburg ging das. Spielt aber auch hier ab November alles keine Rolle mehr.

Premiere als Dernière? – Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Komischen Oper Berlin

01.11.20 (Peter P. Pachl) -
Es sei ein „Glück nun zu wissen, dass die Theater zur ‚Freizeit-Industrie‘ gehören und mit Nagelstudios in einen Topf geworfen werden“. Das Komischste des heiter apostrophierten Abends passierte vor der Aufführung mit der Ansprache von Barrie Kosky an sein Publikum. Doch was danach passierte, löste das Versprechen der Heiterkeit kaum ein und konnte mit dem hohen Niveau der künstlichen Qualität dieses Hauses nicht mithalten.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: