Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Benjamin Britten«

Herausragend: Brittens „The turn of the screw“ am Theater Freiburg

11.11.19 (Georg Rudiger) -
Eine Gouvernante kommt in ein englisches Landhaus, um zwei Kinder zu betreuen. Eigentlich sollte nur noch die Haushälterin Mrs. Grose in dem prachtvollen Anwesen wohnen, aber schon bald tauchen zwei weitere Gestalten auf, die als Geister von Verstorbenen gedeutet werden. Die Idylle wandelt sich in Schrecken. Die rätselhafte Vergangenheit wird zur Bedrohung. Am Ende ist ein Kind tot. Und die Gouvernante verstummt. Georg Rudiger besuchte die Premiere von Brittens Oper am Theater Freiburg.

unüberhörbar 2019/04

11.04.19 (Christoph Schlüren) -
Benjamin Britten: Cello-Suiten 1–3. Alexander Ramm. Melodiya +++ Mieczyslaw Weinberg: 24 Preludes. Gidon Kremer, Violine. Accentus +++ Fumio Yasuda: Forest. Winter & Winter

Brittens «War Requiem» als aufrüttelndes Drei-Länder-Projekt

29.10.18 (dpa) -
Greifswald/Stettin - Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs haben die Theaterhäuser in Vorpommern, im polnischen Stettin und im litauischen Klaipeda Benjamin Brittens «War Requiem» in einer internationalen Theaterkooperation auf die Bühne gebracht.

Orchester in Hannover und Liverpool gedenken gemeinsam Weltkriegsende

25.10.18 (dpa) -
Hannover - Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren bringt die NDR Radiophilharmonie zusammen mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra im Kuppelsaal Hannover Benjamin Brittens «War Requiem» auf die Bühne. Der Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie, Andrew Manze, gab den Anstoß für die Zusammenarbeit.

Brittens «War Requiem» - Drei-Länder-Projekt mit 250 Mitwirkenden

19.10.18 (dpa) -
Greifswald/Stettin - 100 Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges bringen die Theaterhäuser in Vorpommern, im polnischen Stettin und im litauischen Klaipeda Benjamin Brittens «War Requiem» in einer internationalen Theaterkooperation auf die Bühne. Die Aufführung mit zwei Orchestern, vier Chören und drei herausragenden Solisten sei als «universelles Kriegsgedenken» gedacht, sagte der Intendant des Theater Vorpommerns, Dirk Löschner, am Donnerstag.

Brittens „Rape of Lucretia“ – ergreifend inszeniert an der Musikhochschule Lübeck

19.06.18 (Arndt Voß) -
Dreierlei kam an Lübecks Musikhochschule (MHL) glücklich zusammen, ein aufrüttelndes Bühnenwerk mit brillanter Musik, eine fesselnde Regiearbeit und eine qualitativ höchst niveauvolle Darbietung. Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“ war erarbeitet worden. Anthony Pilavachi führte Regie und hatte die Kammeroper mit den Studenten beeindruckend szenisch realisiert (Premiere: 15. Juni 2018). Die Ausführenden schließlich waren eine junge Gesangselite, die von sehr sicheren Instrumentalisten unterstützt wurden.

Buch-Tipps 2017/10

13.10.17 (Michael Wackerbauer) -
Tobias E. Mayer: Der Bernstein-Effekt. Klassikstars als Musikvermittler für Jugendliche, Schott +++ Norbert Abels: Benjamin Britten, Boosey & Hawkes +++ Matthias Henke/Hans-Ulrich Weidemann: Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze von Joseph Haydn

Kuss zum Tode – Benjamin Brittens „Death in Venice“ an der Oper Stuttgart

10.05.17 (Götz Thieme) -
Venedigs prächtigen Palazzi, der Lido, die Kanäle, das Grand Hotel des Bains sind in Stuttgart eine Sache der Imagination. Demis Volpis Inszenierung von Benjamin Brittens Oper „Death in Venice“ zeigt die Hauptfigur Gustav von Aschenbach wie durch ein Teleobjektiv herangezoomt, zeigt, wie sie im Sog der Gefühle durch ein Labyrinth von aufragenden Milchglaswänden taumelt. Grandios verkörpert ihn das Stuttgarter Ensemblemitglied Matthias Klink als einen von unbekannten erotischen Empfindungen Getriebenen. Der Dirigent Kirill Karabits schafft mit dem Staatsorchester dazu einen farbsatten Strom, der dem Helden einen lichten Tod bereitet, nachdem er überraschend nicht von dem geküsst wurde, den er bislang offenkundig mit seinem Blick begehrte.

Lack unserer selbstgewissen Zivilisation – Benjamin Brittens „Peter Grimes“ am Theater Schwerin

11.04.17 (Heinz-Jürgen Staszak) -
Toni Burkhardt (38), der seit 2009 Spiel- und Oberspielleiter am Theater Nordhausen war, bestimmt seit dem Saisonanfang als Operndirektor die Geschicke des Musiktheaters am Mecklenburgischen Staatstheater, im Gefolge des Intendantenwechsels von Lars Tietje von Nordhausen nach Schwerin, der dabei – wie heute üblich – seine künstlerischen Führungsteams mitgenommen hat. Jetzt prägt Burkhardt entscheidend Konzept und künstlerische Qualität des Schweriner Musiktheaters.

Benjamin Brittens „Death in Venice“ an der Deutschen Oper Berlin

20.03.17 (Peter P. Pachl) -
Während die Uraufführung „Edward II.“ gerade seitens schwuler Rezensenten und Besucher als ein fragwürdig anachronistisches Einrennen offener Türen rezipiert wurde, kann man diesen Vorwurf der jüngsten homophilen Produktion der Deutschen Oper Berlin nicht machen: denn während der Paragraph 175 aufgehoben wurde, ist Päderastie weiterhin ein internationales Strafdelikt. Die in mehreren Bühnenwerken Benjamin Brittens thematisierte Knabenliebe geht einher mit dem in Großbritanniens Künstlerkreisen offenen Geheimnis, dass Benjamin Britten und Peter Pears sich auf ihren Konzert-Tourneen häufig Knaben mit in ihr gemeinsames Hotelzimmer nahmen.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: