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Alle Artikel kategorisiert unter »Giacomo Puccini«

Die scharf gelebte Kunst der Bohème –Benedikt von Peter und Markus Poschner mit neuer Lesart von Giacomo Puccinis Erfolgsoper

27.01.14 (Frieder Reininghaus) -
Benedikt von Peter inszenierte vor nicht allzu langer Zeit in Hannover Giuseppe Verdis „Traviata“ und ließ dabei die tragische Heldin der käuflichen und der unbezahlbaren Liebe allein auf der Bühne agieren. Den Rest des singenden Personals postierte er in der Weite des Zuschauerraums. Das Outsourcen einzelner Figuren und Szenen ins Parkett oder auf die Ränge ist zwar längst ein probates Theatermittel, die Reduktion des Bühnengeschehens in dieser radikalen Weise wurde freilich als denkwürdiger Coup de théâtre wahrgenommen und stabilisierte den Ruf des Regisseurs („einer der wichtigen der mittleren Generation“).

Was kommt 2014? Von Gluck bis Richard Strauss – Das Musikjahr 2014 ist reich an Jubiläen und Gedenktagen

01.01.14 (Walter Scharfenecker) -
Musikenthusiasten erwartet ein erfreuliches Jahr 2014, denn die kommenden zwölf Monate sind angereichert mit Jubiläen und Gedenktagen, die an große, unvergessene Komponisten erinnern. Mit Sicherheit dürften vor allem Carl Philipp Emanuel Bach, Christoph Willibald Gluck, Richard Strauss und Giacomo Puccini im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Bach junior und Gluck wurden vor 300, Richard Strauss vor 150 Jahren geboren und Puccini starb vor 90 Jahren. Daneben werden im nächsten Jahr auch berühmte Werke wie Beethovens einzige Oper „Fidelio“ und seine achte Sinfonie sowie Franz Schuberts Große Sinfonie in C-Dur „runde“ Geburtstage feiern. Walter Scharfenecker hat für uns gesammelt!

Der „Puls des Universums“ – Patricia Andress hebt in der Regie von Benedikt von Peter traditionelle Vorstellung von Oper aus den Angeln

29.11.13 (Ute Schalz-Laurenze) -
Es riss die Zuschauer regelrecht von den Sitzen hoch, als der letzte Ton noch nicht verklungen war. Das habe ich noch nie erlebt. Die Begeisterung galt der Premiere von Giuseppe Verdis „La Traviata“ im Theater am Goetheplatz. Und sie galt eigentlich einer einzigen Frau, Patricia Andress. Denn nur sie stand fast zweieinhalb Stunden auf der Bühne. Der Regisseur Benedikt von Peter hatte alle anderen Protagonisten in den Rang verbannt: das Geschehen findet nur im Kopf der Violetta statt.

Einstand als neuer GMD: Lutz Rademacher dirigiert Puccinis „Il Trittico“ am Landestheater Detmold

Lutz Rademacher ist seit Beginn der Spielzeit 2013/2014 neuer Generalmusikdirektor am Landestheater Detmold und Nachfolger von Erich Wächter, der dieses Amt seit 2002 innehatte und seinen 2013 auslaufenden Vertrag nicht verlängert hat. Rademacher, Jahrgang 1969, ließ bereits als Dirigent der Wiederaufnahmen von Bizets „Carmen“ und Wagners „Tristan und Isolde“ aufhorchen – nun präsentiert er mit Giacomo Puccinis „Il Trittico“ seine erste eigene Neueinstudierung.

20. Domstufen-Festspiele in Erfurt - Absagen nach Hochwasser

01.07.13 (dpa) -
Erfurt - Oper vor mittelalterlicher Kulisse: Die Erfurter Domstufen-Festspiele feiern in diesem Jahr mit Giacomo Puccinis Oper «Turandot» ihr 20-jähriges Bestehen. Ein Grund zur Freude, wären da nicht die Folgen des Hochwassers.

Vom bitterernsten Glück der kleinen Leute: Puccinis „Mädchen aus dem Goldenen Westen“ in der Frankfurter Oper

13.05.13 (Wolf-Dieter Peter) -
Am Anfang gleichsam Cinemascope-Musik… und tatsächlich beginnt im stark abgedunkelten Raum vorne wie auf einer Kinoleinwand der Vorspann eines frühen, etwas braunstichigen Western zu flimmern… „La Fanciulla del West“ in den schönen alten Lettern, dann „Giacomo Puccini“ als Komponist der Musik, dann das Bühnenteam – und dazu reitet im Bild eine Frau im Western Look, mal über die Great Plains, mal durch Monument Valley.

Erfurter Domstufen-Festspiele zeigen bei 20. Ausgabe "Turandot"

13.03.13 (Agentur - dapd) -
Erfurt - Zum 20. Jubiläum ihres Bestehens zeigen die Erfurter Domstufen-Festspiele in diesem Jahr Giacomo Puccinis Werk "Turandot". Die Oper sei eine "sehr gute Wahl", sagte Regisseur Marc Adam am Mittwoch bei der Vorstellung der Planungen in Erfurt: "'Turandot' ist spektakulär genug, um dem Spielort gerecht zu werden".

Die Liebe ist ein Kind der Freiheit: Puccinis „Manon Lescaut“ an der Dresdner Semperoper

05.03.13 (Michael Ernst) -
Es ist Wagner-Jahr. Christian Thielemann, momentan der deutsche Wagner-Dirigent per se, leitet seit dieser Spielzeit die von Wagner einst als „Wunderharfe“ apostrophierte Sächsische Staatskapelle. In Dresden ist Richard Wagner Hofkapellmeister gewesen, Thielemann gilt sozusagen als dessen Amtsnachfolger am Pult der Kapelle. Und was dirigiert er als erste Opernpremiere an der Elbe? Keinen Wagner, sondern Puccinis „Manon Lescaut“.

Modulationsfähige Containerkunst mit starken Stimmen: Puccinis „Trittico“ mit Rani Calderon und Damiano Michieletto im Theater an der Wien

14.10.12 (Frieder Reininghaus) -
„Das Theater braucht Mannigfaltigkeit, denn nur sie ist erfolgreich“, meinte Giacomo Puccini – und verhielt sich entsprechend. Und da ihm Gleichförmigkeit als Unheil für die Oper vorkam, wälzte er lange die Idee, einen Opernabend mit drei heterogenen Einaktern zu bestücken. Er ventilierte bei seinen Librettisten, ob sie ihm zum Beispiel aus Maxim Gorkis Kurzgeschichten über das Leben einfacher Leute eine entsprechende Vorlage schneidern könnten – oder aus dem „Inferno“ der im frühen 14. Jahrhundert von Dante Alighieri geschriebenen „Commedia divina“.

Sommerliche und winterliche Glücksgefühle: Erstmals Puccinis „La Bohème“ bei den Salzburger Festspielen

02.08.12 (Peter P. Pachl) -
Während es – nach Rückzug von Siemens– in diesem Jahr in Bayreuth kein Public Viewing mehr gibt, offeriert dieser Sponsor bei den Salzburger Festspielen traditionell ein volles Programm aus Novitäten und Aufzeichnungen früherer Salzburger Festspiel-Sommer, in diesem Sommer insgesamt 40 Übertragungen. Auf dem Kapitelplatz, nahe dem Großen Festspielhaus, erlebten Tausende von Besuchern nur geringfügig zeitversetzt die Premiere von „La Bohème“ im Großen Festspielhaus. Da nmz Online in diesem Jahr erstmals nicht mit Premierenkarten bedacht wurde, mischte sich der Rezensent unter die Public Viewer.
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