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Alle Artikel kategorisiert unter »Honorare«

ALG I: Verlängerung der Sonderregelung für Kulturschaffende

Im Zuge eines Gesetzesentwurfs zur Verlängerung unterschiedlicher befristeter Regelungen im Arbeitsförderungsrecht hat das Bundeskabinett eine Verlängerung der Sonderregelung zum Arbeitslosengeld für überwiegend kurz befristet Beschäftigte beschlossen. Von der Sonderregelung, die ohne Verlängerung im Sommer 2018 ausgelaufen wäre, profitieren vor allem Künstlerinnen, Künstler und Kreative.

Linktipps 2018/02

15.02.18 (Martin Hufner) -
Das jüngste Gewerbe der Musikgeschichte, die E-Musik, hat es nicht leicht in der Welt des Internets. Denn, obwohl jung, scheint es für das Netz schon zu alt. So fristen viele Initiativen ihre Existenz in Nischen. Von Nischen, für Nischen. Mit unseren Linktipps hoffen wir aber doch manche Perle zu finden. Ja überhaupt: Seltenheit bedeutet schließlich nicht Bedeutungslosigkeit.

Der Staat als zynischer Arbeitgeber

03.12.17 (Juan Martin Koch) -
Es war schon ein ganz beachtlicher Marsch, der da den Verantwortlichen geblasen wurde: Etwa 130 Protestierende, darunter einige Trommler und ein Trompeter, zogen Mitte November von der Münchner Musikhochschule, vorbei am Haus der Kunst, zur Staatskanzlei. Die Musik-Lehrbeauftragten an bayerischen Hochschulen und Universitäten hatten zur Demonstration aufgerufen, wobei diese den Auftakt zu einem zweiwöchigen Streik bilden sollte.

Zum Dienstleister degradiert

25.10.17 (Anke Kies) -
Der Beginn eines neuen Schuljahres bedeutet für freiberuflich in Vollzeit arbeitende Instrumentalpädagogen zeitaufwändige Büroarbeit: Neben der Vorbereitung auf den Unterricht müssen Stundenpläne erstellt, Absprachen mit den Eltern geführt und Unterrichtsverträge geschrieben werden. Nach einer Abmahnung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Anfang des Jahres, die kritische Klauseln wie vorzeitige Kündigung, Weiterzahlung des Honorars im Krankheitsfall oder auch vom Lehrer nicht genehmigte Auftritte beinhaltet, sind nun neue, revidierte Formularverträge für Mitglieder des Tonkünstlerverbandes Bayern und auch des Deutschen Tonkünstlerverbandes im Umlauf. Die Abänderungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen hat Anke Kies für die nmz näher beleuchtet.

Verbesserte Arbeitsbedingungen für KünstlerInnen am Theater – Bühnenverein und Gewerkschaften erhöhen Mindestgage und stärken Schwangerenschutz

21.10.17 (PM - VdO) -
Für KünstlerInnen an deutschen Theatern gelten ab 1. April 2018 verbesserte Arbeitsbedingungen: Unter anderem wird der Schutz für schwangere Künstlerinnen deutlich gestärkt und die Mindestgage auf 2.000 Euro erhöht. Darauf einigten sich die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) mit dem Deutschen Bühnenverein als Arbeitgeberverband.

Rückblende 2017/09 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

29.08.17 (Eckardt Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Der Verband deutscher Vereine für Volkskunst – Eine namhafte Brünner Künstlerin erhielt kürzlich in einer Stadt in Mähren für ihren künstlerischen Auftritt ein zeitgemäßes Honorar +++ Vor 50 Jahren: Bundesjugendminister Bruno Heck über Politik und Musische Bildung

Prekäre Verhältnisse

02.04.17 (Leserbrief) -
Die von Ulrich Rademacher im Rahmen seines Artikels „‚Geht doch!‘ gibt´s nicht!“ angesprochene Forderung des VdM von 80 Prozent Festanstellungen für Musikschulen, die Mitglied im VdM sind, ist sicherlich begrüßenswert, obwohl sich das Problem der prekären Beschäftigung im Bereich der Musikschullehrkräfte dadurch (auch in dem unwahrscheinlichen Fall, dass die Politik irgendetwas in dieser Art umsetzen sollte) freilich nicht lösen lassen würde, weil ein guter Teil der Honorarlehrkräfte ja gerade an Einrichtungen beschäftigt wird, die gar nicht Mitglied im VdM sind.

Kolumne

18.12.16 (Cornelius Hauptmann) -
Verehrte Kolleginnen und Kollegen, wer kennt das nicht: „Kannste bei meinem Geburtstag, meiner Hochzeit, meiner Beerdigung spielen oder singen? Kriegst auch einen Fuffi“.

Deutscher Bühnenverein: Theater-Mindestgage steigt auf monatlich 1.850 Euro

Die in den Stadt- und Staatstheatern sowie Landesbühnen geltende monatliche Mindestgage wird zum 1. Januar 2017 von bisher 1.765 brutto auf 1.850 Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 4,8 Prozent. Der entsprechende Tarifvertrag wurde vom Deutschen Bühnenverein und den Künstlergewerkschaften GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger) und VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) soeben unterzeichnet.

Nachrichten 2016/06

05.06.16 (nmz-red) -
Das European Union Youth Orchestra steht vor dem Aus +++ Tariferhöhung an Theatern und Orchestern +++ VUT äußert Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk +++ Bechstein: jetzt anmelden +++
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