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Alle Artikel kategorisiert unter »Honorare«

Freiberufliche Musiker in der Kirchenmusik schützen: Hoffnungsfrohe Zeichen der beiden Kirchen

Die Katholische Kirche und Evangelische Kirche unterstützen den Appell des Deutschen Musikrates an die Kirchen, Musikern ihr Honorar auch im Falle abgesagter Veranstaltungen zu zahlen. Der Kulturbeauftragte der EKD, Dr. Johann Hinrich Claussen, hat mit einem Solidar-Aufruf an die Kirchengemeinden reagiert und bittet diese, Ausfallhonorare an die bereits für Gottesdienste engagierten Musiker zu zahlen und Wege zur Kompensation entfallener Konzerte zu suchen.

Vor 100 Jahren

27.02.20 (Juan Martin Koch) -
Der Münchener Tonkünstlerverein erklärt, wie wir in den „M.N.N“ lesen, die folgenden Normen für den Unterricht der musikalischen Fachlehrer als der sozialen Stellung der Musiker und den Zeitverhältnissen angemessen. Der Allgemeine deutsche Verband geprüfter Musiklehrer und Lehrerinnen, Sitz München, Ortsgruppe München, macht sich diese Entschließungen in vollem Umfang zu eigen:

Musikunterricht braucht qualifizierte Lehrkräfte!

27.02.20 (Bernhard Hofmann) -
Vor einigen Wochen verkündete Kultusminister Michael Piazolo unangenehme Neuigkeiten für Lehrkräfte an Grund-, Mittel- und Förderschulen: Um dem eklatanten Lehrkräftemangel Herr zu werden, wird die Unterrichtspflichtzeit in allen drei Schularten erhöht; Möglichkeiten, in Teilzeit zu arbeiten, ein Sabbatjahr zu nehmen oder vorzeitig in Ruhestand zu gehen, werden deutlich eingeschränkt oder gestrichen. Nach Alternativen befragt, äußerte der Kultusminister unter anderem, die in anderen Bundesländern praktizierte Einstellung von Nicht-Pädagogen als Quereinsteiger in den Schulen käme für Bayern nicht in Frage: „Denkbar sei dies nur in Fächern wie Sport oder Musik.“ – so der Minister in der „Augsburger Allgemeinen“ vom 8. Januar 2020.1

Schauspieler in Hessen sollen mehr Gage erhalten

30.12.19 (dpa) -
Die hessische Landesregierung führt eine Gagen-Untergrenze ein. Damit soll die finanzielle Situation von Theater-Schauspielern verbessert werden.

Neue Rechtsform gefordert

30.11.19 (Juan Martin Koch) -
In Stuttgart trat Ende Oktober im zehnten Jahr ihres Bestehens die Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten an Musikhochschulen (bklm) zusammen. Neben der Neuwahl der Sprecher/-innen des Gremiums standen öffentliche Podiumsrunden und eine inhaltliche Neuausrichtung auf der Tagesordnung.

Gemeinsam zum Nutzen aller

27.09.19 (Andreas Lemke) -
Immer wieder werden in verschiedener Form Differenzen zwischen den kommunalen Musikschulen einerseits und den freien Soloselbstständigen andererseits dargestellt und kommuniziert. Oft werden dabei die kommunalen Musikschulen – meistens im VdM organisiert – als altertümlich-arrogante Relikte bezeichnet, die die Zeichen der Zeit verschlafen hätten und sich zu Unrecht in einer quasi staatlichen Monopolsituation wähnten. Andererseits werden freie Musikpädagogen zuweilen als skurril-eigenwillige Einzelgänger mit fragwürdiger Qualifikation und unangemessenen Forderungen hinsichtlich staatlicher Förderung dargestellt.

Freiwillige Leistung?

10.07.19 (Gabor Scheinpflug) -
Es wirkt wie ein gesellschaftlicher Konsens: Öffentliche Musikschulen werden hierzulande allgemein als unverzichtbarer Teil der (musikalischen) Bildungslandschaft Deutschlands betrachtet. Sie erfüllen als anerkannte Bildungseinrichtungen neben ihrem „Kerngeschäft“, u.a. der Vermittlung instrumentaler und vokaler Fähigkeiten noch vielfältige weitere, auch gesellschaftliche Aufgaben. Diese werden seit Jahrzehnten erfasst und analysiert.

Der fließende Übergang

09.01.19 (Moritz Eggert) -
Für viele Kompositionsstudenten sind die letzten Studienjahre von einer gewissen Unruhe geprägt: Kurz bevor man ins Berufsleben „entlassen“ wird, ist den meisten Studenten nämlich gar nicht klar, wie dieses Berufsleben eigentlich aussehen wird. Ähnlich wie beim Philosophiestudium ist ein Kompositionsstudium ja keineswegs ein Garant für ein gesichertes Berufsleben. Wird man je davon leben können, Musik zu komponieren? Und dann auch noch vielleicht Musik, die keineswegs dem Mainstream entspricht, anders als Filmmusik auch keinerlei „Zweck“ erfüllt, vielleicht auch noch sperrig, schwer zu spielen oder anspruchsvoll ist?

Gesellschaftlich relevante Aufgabe

29.11.18 (Helma Nehrlich) -
Stefan Gretsch, langjähriger Vorsitzender der ver.di-Bundesfachgruppe Musik, musste diese und seine vielfältigen anderen Funktionen ab dem Frühjahr aus gesundheitlichen Gründen weitgehend ruhen lassen. Der 65-Jährige kandidiert auch für keine neuen Ämter mehr, will aber an der ver.di-Bundesfachgruppenkonferenz Ende Januar 2019 in Berlin teilnehmen und sich dort offiziell verabschieden. Wir nutzten die Gelegenheit, ihn vorher zu treffen, um einen Rückblick und eine Art Bilanz zu erbitten über mehr als 35 Jahre gewerkschaftliches Ringen um die Verbesserung der sozialen Situation von Musikschullehrern.

AAA

31.10.18 (Gordon Kampe) -
Ich wiederhole mich ja ungern. Ist ja nicht so, als ob es nix zu Nölen gäbe. Aber vielleicht hilft’s, denn stetes Möppern höhlt den Stein. Es geht ums Geld. Ich bat an dieser Stelle vor ein paar Jahren bereits darum, dass auch in unserem Bereich Verträge rechtzeitig geschlossen werden. Putzig, dass man das sagen und über derlei Selbstverständlichkeiten nachdenken muss. Vielleicht sind wir zu nett? Oder fürchten uns vor der Hand, die einen „nährt“, die beißt man ja nicht – und vielleicht kommt ja noch mal etwas hinterher, irgendwann … Garstig, derlei Gedanken! Okay. Ich habe ja gut Reden, ich bekomme jetzt immer Geld, denn ich gehöre dem Staat. Die meisten Kolleg/-innen aber nicht.
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