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Alle Artikel kategorisiert unter »Münchener Biennale«

Vom Musiktheater zum Polit-Theater

30.06.20 (Andreas Kolb) -
Nach dem Corona-Lockdown Mitte März herrschte zunächst bleiernes Schweigen – doch im wunderschönen Monat Mai, da sprossen schon die ers­ten, neuen Konzert-Pflänzchen durch das engmaschige Netz der Kontaktsperrevorschriften. Egal ob die Tage neuer Kammermusik in Witten, das Moers-Festival oder das Mozartfest Würzburg – alle gaben ihre individuelle Antwort auf die Krisensituation.

Ästhetische Maßnahmen für einen „New Return“

17.05.20 (Anna Schürmer) -
„Welche musikdramatischen Ausdrucksformen müssten erschaffen werden, damit es gelingt, neue Kräfte freizusetzen?“ Ein hochaktueller Kommentar – den Manos Tsangaris und Daniel Ott allerdings bereits Ende November 2019 bei ihrer Pressekonferenz äußerten: einer Zeit also, als ‚Corona‘ noch nichts weiter als mäßiges Bier oder für feinere Geister ein antiker Blumenkranz war.

Unübersehbar #3 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 15.5. bis zum 21.5.2020

15.05.20 (Dirk Wieschollek) -
Mit unseren Autoren-Tipps in der Ausgabe Nummer 3 empfehlen wir Ihnen Online-Angebote der Münchener Biennale, der Oper Graz, der Dresdner Musikfestspiele, des BKA Theaters, der Komischen Oper Berlin und des Theaters Freiburg.

„Ein Porträt des Künstlers als Toter“ von Davide Carnevalis und Franco Bridarollis in der Neuen Werkstatt der Staatsoper Berlin

01.07.18 (Peter P. Pachl) -
Letztmals findet in diesem Jahr das von Jürgen Flimm initiierte Berliner Festival für Neues Musiktheater „INFEKTION!“ statt. Es brachte die Berliner Erstaufführung einer als Koproduktion mit der Münchener Biennale entstandenen, am 3. Juni 2018 dort uraufgeführten Produktion in der Inszenierung des Autors Davide Carnevali.

Wellness avancierter Art – Grenzerfahrungen bei der Münchener Biennale 2018

11.06.18 (Anna Schürmer) -
Die Neue Musik ist nicht gerade bekannt als Wohlfühloase, vielmehr als Ort der Grenzüberschreitung jenseits aller Komfortzonen. Sagt man so, ist aber längst nicht mehr State of the Art. Zumindest bei der Münchener Biennale, die neues Musiktheater auf der Suche nach Grenzerfahrungen radikal interpretiert – und dabei auch vor Wellness im engeren Sinn nicht zurückschreckt.

Festivalerlebnis als musiktheatrales Happening – Das Erste Biennale-Wochenende in München

05.06.18 (Anna Schürmer) -
Im Vorfeld der Münchener Biennale für neues Musiktheater ist das Publikum dazu angehalten, sich einen Stundenplan zu bauen: einen persönlichen Wegweiser durch das Programm zum Thema „Privatsache / Private Matters“ mit seinen insgesamt fünfzehn Neuproduktionen, deren Premieren sich teils überschneiden. Das heißt, man muss Entscheidungen treffen; und es bedeutet, dass niemand in diesem ersten Biennale-Drittel genau dieselben Dinge erlebt hat. Eher gleicht das Festivalerleben einem interaktiven Computerspiel, in dem eigene Entscheidungen den Spiel- und Rezeptionsfluss bestimmen.

14. Münchener Biennale mit buhfreier Opern-Uraufführung eröffnet

08.05.14 (dpa) -
München - Die 14. Münchener Biennale für neues Musiktheater ist am Mittwochabend mit der Uraufführung der Oper «Vivier» des serbischen Komponisten Marko Nikodijevic eröffnet worden. Für das etwa eineinhalbstündige «Nachtprotokoll» über Leben und Werk des franko-kanadischen Komponisten Claude Vivier gab es in der Muffathalle viel buhfreien Applaus.

„Klangspuren plus“ – und minus: Die Gesprächskonzertreihe der Musiktheater-Biennale verabschiedete sich aus München

28.02.14 (Juan Martin Koch) -
Auch zwischen den Biennale-Ausgaben einen roten Faden im Münchner Musikleben zu ziehen, das war die eine der Intentionen Hans Werner Henzes, als er die Gesprächskonzertreihe „Klangspuren plus“ innerhalb des von ihm gegründeten Musiktheaterfestivals ins Leben rief. Die andere: Komponistinnen und Komponisten mit einem von ihnen selbst zusammengestellten Programm zu porträtieren. Mit dem anstehenden Leitungswechsel bei der Biennale endete diese Tradition nun; den Schlusspunkt setzte Mark Barden.

Gedenken und Mahnung: Die Stadt München ehrt den verstorbenen Hans Werner Henze mit einem Konzert

07.02.13 (Marco Frei) -
Eigentlich müsste die Muffathalle in München Henze-Halle heißen. Denn es war Hans Werner Henze, der sich dafür stark gemacht hatte, dass die ehemalige Fabrik unterhalb des Gasteigs zu einem Veranstaltungsort umgewandelt wurde. Seit 1992 werden hier Musikveranstaltungen gestemmt, für die es sonst in der Stadt kaum andere geeignete Örtlichkeiten gäbe – zumal für die Münchener Biennale für neues Musiktheater, die Henze 1988 gegründet hatte.

Werkstatt und Labor: Unter Daniel Ott und Manos Tsangaris soll sich die Münchener Musiktheater-Biennale für alternative Formate öffnen

18.10.12 (Juan Martin Koch) -
Der Überraschungseffekt war schon verpufft, als sich ein Grüppchen Journalisten zum Pressegespräch im Münchener Kulturreferat einfand. Offenbar via Stadtrat war die Personalie vorab durchgesickert: Daniel Ott und Manos Tsangaris werden die Leitung der Musiktheater-Biennale übernehmen. Der Kulturausschuss hatte den Vorschlag von Kulturreferent Hans-Georg Küppers am Vormittag einstimmig verabschiedet.
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