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Alle Artikel kategorisiert unter »Oscar Strasnoy«

Der Blick in den Abgrund der Klänge

19.05.17 (Max Nyffeler) -
Mit Musik von und mit und aus: Isidora Žebeljan, Oscar Strasnoy, Wolfgang Rihm, Joanne Metcalf, Richard Barrett, Ivan Moody, Salvatore Sciarrino, Hilliard Ensemble, Mauricio Kagel, Francesco Filidei, Michael Beil, Edition Musikfabrik, Singer Pur und Chaya Czernowin.

„Comeback“ im doppelten Sinne: Uraufführung des Musiktheaters von Oscar Strasnoy an der Staatsoper Berlin

02.10.16 (Peter P. Pachl) -
Man nehme zwei prominente Figuren der Zeitgeschichte, die womöglich als Künstler in Berlin gewirkt haben und kombiniere deren unterschiedliche Lebensläufe und politische Haltungen, umgeben von Partnern und anderen Familienangehörigen. Der in Berlin als junger Komponist besonders gepflegte und auch gefeierte Oscar Strasnoy geht davon aus, dass das Musiktheater von den Spannungen zwischen seinen Protagonisten lebt.

Spiegelgefechte – Oscar Strasnoys „Geschichte“ in der Werkstatt der Staatsoper

27.09.15 (Peter P. Pachl) -
Witold Gombrowicz’ Oeuvre bot einer ganzen Reihe von Komponisten optimale Musiktheater-Spielvorlagen, von Volker David Kirchners „Die Trauung“, bis hin zu „Operette“ in der Vertonung von Oscar Strasnoy. Der 1970 in Buenos Aires geborene Komponist, dessen Vater mit dem polnischen Exil-Dichter persönlich bekannt war, vertonte auch Gombrowicz’ Torso „Geschichte“. Die Berliner Inszenierung in der Werkstatt der Staatsoper wurde als ein echter Theatercoup gefeiert.

Russischer Surrealismus mit lateinamerikanischer Musikwürze – Oscar Strasnoys „Fälle“ nach Texten von Daniil Charms am Opernhaus Zürich

10.05.15 (Frieder Reininghaus) -
Wie beginnt ein schöner Sommertag? Dafür gibt es kein Patentrezept. In der drei Stockwerke unterm Opernplatz gelegenen Züricher Studiobühne wird hinter schmalen Oberlichtern zartrosa Licht aufgezogen und davor ein hermetischer Innenraum mit Arbeitslicht erfüllt. Hier, in dieser zu klein geratenen Turnhalle für eine Zeit, die so groß hinauswollte, scheint für einen russisch Uniformierten die Zeit keine Rolle zu spielen. Liegt nicht unbegrenzte Fülle sowjetischer Pionierjahre vor ihm?

Es sind noch Fragen zu stellen

„Sind noch Lieder zu singen?“ Unter diese Frage stellte die Hugo-Wolf-Akademie ein viertägiges Festival an der Stuttgarter Musikhochschule. Bei Paul Celan heißt es: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“. Natürlich werden weiterhin Lieder gesungen, die Hitparade ist voll davon, der European Song Contest steht bevor. Hier war das Kunstlied zur Klavierbegleitung gemeint: eine deutsche Tradition, die auf Schubert zurückgeht. Wie hat sich dieses nach 1945 in beiden Hälften des Landes entwickelt? Zwei Pianisten aus Ost und West, Steffen Schleiermacher und Axel Bauni, konzipierten das Programm. Dazu kamen zwölf Uraufführungen: zehn Kompositionsaufträge und zwei Gewinner eines Wettbewerbs.

Fragen und Antworten – Ein Festival der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart beleuchtet das Kunstlied seit 1945 in Ost und West

„Sind noch Lieder zu singen?“ Unter diese Frage stellte die Hugo-Wolf-Akademie ein viertägiges Festival an der Stuttgarter Musikhochschule. Bei Paul Celan heißt es: „Es sind noch Lieder zu singen jenseits der Menschen“. Natürlich werden weiterhin Lieder gesungen, die Hitparade ist voll davon, der European Song Contest steht bevor. Hier war das Kunstlied zur Klavierbegleitung gemeint: eine deutsche Tradition, die auf Schubert zurückgeht. Wie hat sich dieses nach 1945 in beiden Hälften des Landes entwickelt? Zwei Pianisten aus Ost und West, Steffen Schleiermacher und Axel Bauni, konzipierten das Programm. Dazu kamen zwölf Uraufführungen: zehn Kompositionsaufträge und zwei Gewinner eines Wettbewerbs.

Bilder vor Tönen: Die Bayerische Theaterakademie mit Donizettis „I pazzi per progetto“ und Strasnoys „Le Bal“

09.11.12 (Wolf-Dieter Peter) -
„Das Theater ist ein Irrenhaus – und die Oper die Abteilung für Unheilbare“ – diese ironisch treffende Umschreibung wird schon seit dem 18.Jahrhundert kolportiert. Sie trifft auch auf ein Werk des Jahres 1830 wie auf eines von 2010 zu, mit dem die Studierenden der Bayerischen Theaterakademie und Musikhochschule wieder einmal ihre Ausbildungsbreite und ihr Können im Münchner Prinzregententheater bewiesen.

Eine schrecklich nette Familie: Die Neuen Vocalsolisten in Oscar Strasnoys Kammeroper „Geschichte“ in Stuttgart

29.07.11 (Verena Großkreutz) -
Nach den Wurzeln seines Schreibens forscht der Dichter Witold Gombrowicz in der Kammeroper „Geschichte“ von Oscar Strasnoy. Diese war jetzt im gut besuchten Stuttgarter Theaterhaus in einer Produktion von Musik der Jahrhunderte mit den Neuen Vocalsolisten, die das Werk 2004 auch uraufgeführt hatten, zu sehen.

Mit Schlagwerk, Kuhglocken und Singender Säge

29.03.10 (Peter P. Pachl) -
Lichtkästen im Foyer der Staatsoper Hamburg verweisen stolz auf herausragende Uraufführungen dieses Opernhauses: Korngolds „Die tote Stadt“ (1920), Henzes „Prinz von Homburg“ (1960), Lachenmanns „Mädchen mit den Schwefelhölzern“ (1997) sowie die Ballette „Peer Gynt“ von Schnittke (1989) und „Odyssee“ von Couroupos (1995). Die angekündigte Werkeinführung zur jüngsten Uraufführung, „Le Bal“ von Oscar Strasnoy, fiel allerdings „wegen Verhinderung der Referentin“ kurzfristig aus, und offenbar war kein Dramaturg, Studienleiter, Korrepetitor oder die Dirigentin selbst in der Lage, als Einführungsreferent einzuspringen – kein leuchtendes Beispiel für ein Kulturinstitut …

Irène Némirovskys Roman »Le Bal« feiert Uraufführung als Oper

18.02.10 (Agentur ddp) -
Hamburg - Die Oper »Le Bal« von Oscar Strasnoy feiert am 7. März an der Hamburger Staatsoper ihre Uraufführung. Mit dem Auftragswerk habe der argentinische Komponist mit Wohnsitz im französischen Lyon ein temporeiches Ensemblestück mit vier Frauenpartien geschaffen, teilte eine Sprecherin des Hauses am Donnerstag in Hamburg mit.
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