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Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Hindemith«

Dvořák an der Baumgrenze – Zermatt Music Festival & Academy 2022

23.09.22 (Antje Rößler) -
Das Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker arbeitet seit 2005 mit dem Musiker-Nachwuchs. Alljährlich trifft man sich im Schweizer Bergdorf Zermatt, zur vielleicht höchstgelegenen Orchesterakademie der Welt.

Musikmanie im Norden – Das Eröffnungskonzert zum SHMF in Lübeck mit Igor Levit

06.07.22 (Arndt Voß) -
Das Schleswig Holstein Musik Festival oder kurz SHMF hat nach zweijährigen Corona-Zwängen endlich ein Eröffnungskonzert in normaler Form hinter sich, traditionell wieder in Lübecks Musik- und Kongresshalle. Die trägt seit fast 30 Jahren das aus ihrem langen Namen gebildete Kürzel, ist einfach nur die MuK, war es auch in den letzten beiden Jahren, in denen sie als größte Impfhalle im Lande diente.

Eheklamotte macht Laune – Paul Hindemiths „Neues vom Tage“ in Gelsenkirchen

11.05.22 (Guido Krawinkel) -
Seinerzeit sorgte sie für einen handfesten Skandal, heutzutage ist nicht mal die Premiere ausverkauft: Paul Hindemiths „Lustige Oper“ Neues vom Tage. Was in den 1920er Jahren noch für einen Sturm der Entrüstung sorgte, ist heute nur eine Eheklamotte von Anno dazumal, aber eine, die wenigstens Laune macht. Denn die Spiellaune auf der Bühne des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier ist nicht zu übersehen. Das Ensemble sorgt vor nicht ganz ausverkauftem Haus für kurzweilige zwei Stunden. Auch eine pfiffige Marketing-Idee des MiR schien da nicht gefruchtet zu haben: frisch Geschiedene oder Getrennte erhielten Freikarten für die Premiere.

Vor 100 Jahren (1921/07) – «In dieser Musik geschieht zu wenig»

09.07.21 (W. Nagel) -
[…] Paul Hindemiths Begabung und Können lassen sich auch in diesen Partituren erkennen. Die sonderbare Form und der seltsame Inhalt der Dichtungen bedangen besondere Ausdrucksmittel. Die Musik zu Kokoschkas Drama mag man expressionistisch nennen, obgleich der Ausdruck hier wie in der Musik zur Groteske wegen des vielen satztechnisch, polyphon Bedingten wohl nicht ganz paßt.

Ensemble Zafraan erreicht in der digitalen Konzertreihe „UA Berlin“ die 1930er-Jahre

16.03.21 (Roland H. Dippel) -
Eine Hommage der besonderen Art: In zwangsläufig digitalen Konzerten durchstöbert das Ensemble Zafraan zu seinem zehnjährigem Jubiläum die Musikgeschichte Berlins auf Haupt- und Nebenstrecken seit 1900. Dazu gibt es Uraufführungen für kleine Besetzungen. Ein digitaler Besuch im „b-flat“ in Berlin-Mitte.

Überleben in dunkler Zeit – Der Schott-Verlag Mainz und der Verein „musica reanimata“ feiern Jubiläum

23.09.20 (Isabel Herzfeld) -
Viktor Ullmann, Paul Hindemith, Ernst Toch – diese drei Komponisten stehen exemplarisch für das gemeinsame Anliegen des Vereins musica reanimata und des Schott-Verlags Mainz, Leben und Werk von den Nationalsozialisten verfemter, verfolgter und vernichteter Künstler zu erforschen und der Öffentlichkeit (wieder) zugänglich zu machen. Im Falle des traditionsreichen Verlagshauses basiert diese Arbeit teils noch auf direkten, ausschließlich wegen der durchschlagenden Qualität ihrer Musik geknüpften Beziehungen zu den jeweiligen Tonsetzern.

Zwischen Witz und Flaute: Kurzopern der Zwanziger Jahre an der HMT Leipzig

03.02.20 (Roland H. Dippel) -
Vier Musiktheater-Einakter in kompakter Form als Studioproduktion. Wer hätte das gedacht? Paul Hindemith, Karl Amadeus Hartmann und Ernst Krenek erweisen sich als Lernmaterial und Spielwiese ideal, sind aber nicht ganz einfach. Viel Applaus in der Blackbox der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ für die Studierenden auf einem soliden Mittelweg zwischen Situationswitz und Motorik.

unüberhörbar 2019/11

23.11.19 (Andreas Kolb) -
20th Century Harpsichord Concertos. Jory Vinikour (Cembalo), Chicago Philharmonic, Scott Speck. Cedille +++ Paul Hindemith: Ludus tonalis; Käbi Laretei. Eloquence Classics +++ mikroPULS. Gebhard Ullmann, Hans Lüdemann, Oliver Potratz, Eric Schäfer. Intuition +++ Hans Zender: Schuberts Winterreise. Eine komponierte Interpretation. Hans Peter Blochwitz, Tenor; Ensemble Modern, Ltg. Hans Zender. EM Medien

nmz news update_190604: Rückblick und Zukunft | Classical:NEXT in Rotterdam | Premieren in Frankfurt (Szymanowski) und Dessau (Dvořák) | Musik im Radio | News

04.06.19 (mh) -
Unsere Musiklandschaft ist an sich gar nicht so übel. Ab und zu hilft da ein Blick in die Vergangenheit. Wir erinnern an Felicitas Kukuck, Opernuraufführungen von Paul Hindemith im Jahr 1921 und schwenken über zu Zukunft der Staatsoper unter den Linden, der Bedeutung von YouTube für Jugendliche, bevor wir uns von Philipp Krechlak über Classical:NEXT in Rotterdam und Moritz Eggert über den Stand gesellschaftsästhetischer Fragen ins rechte Licht setzen lassen. Premieren in Dessau (Dvořáks „Katja und der Teufel“ – eine Glanzleistung) und Karol Szymanowskis „Król Roger“ an der Oper Frankfurt (alles zu symbolistisch) machen den Schluss.

Paul Hindemiths letzte Oper „The Long Christmas Dinner“ an der HfMdK Frankfurt

24.12.18 (Andreas Hauff) -
Den Farbton „grau in grau“ hat man den späten Werken Paul Hindemiths nachgesagt, und entsprechend selten findet man sie auf Konzertprogrammen und Theaterspielplänen. Sich vom Gegenteil zu überzeugen, bot die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt nun Gelegenheit. Schon im November präsentierte sie drei Tage hintereinander Hindemiths letzte Oper „The Long Christmas Dinner“. Mit einer zweiten Aufführungsserie hat sie das Publikum nun in die Weihnachtsfeiertage entlassen – musikalisch überzeugend, aber szenisch durchwachsen.
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