Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Hindemith«

Überleben in dunkler Zeit – Der Schott-Verlag Mainz und der Verein „musica reanimata“ feiern Jubiläum

23.09.20 (Isabel Herzfeld) -
Viktor Ullmann, Paul Hindemith, Ernst Toch – diese drei Komponisten stehen exemplarisch für das gemeinsame Anliegen des Vereins musica reanimata und des Schott-Verlags Mainz, Leben und Werk von den Nationalsozialisten verfemter, verfolgter und vernichteter Künstler zu erforschen und der Öffentlichkeit (wieder) zugänglich zu machen. Im Falle des traditionsreichen Verlagshauses basiert diese Arbeit teils noch auf direkten, ausschließlich wegen der durchschlagenden Qualität ihrer Musik geknüpften Beziehungen zu den jeweiligen Tonsetzern.

Zwischen Witz und Flaute: Kurzopern der Zwanziger Jahre an der HMT Leipzig

03.02.20 (Roland H. Dippel) -
Vier Musiktheater-Einakter in kompakter Form als Studioproduktion. Wer hätte das gedacht? Paul Hindemith, Karl Amadeus Hartmann und Ernst Krenek erweisen sich als Lernmaterial und Spielwiese ideal, sind aber nicht ganz einfach. Viel Applaus in der Blackbox der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ für die Studierenden auf einem soliden Mittelweg zwischen Situationswitz und Motorik.

unüberhörbar 2019/11

23.11.19 (Andreas Kolb) -
20th Century Harpsichord Concertos. Jory Vinikour (Cembalo), Chicago Philharmonic, Scott Speck. Cedille +++ Paul Hindemith: Ludus tonalis; Käbi Laretei. Eloquence Classics +++ mikroPULS. Gebhard Ullmann, Hans Lüdemann, Oliver Potratz, Eric Schäfer. Intuition +++ Hans Zender: Schuberts Winterreise. Eine komponierte Interpretation. Hans Peter Blochwitz, Tenor; Ensemble Modern, Ltg. Hans Zender. EM Medien

nmz news update_190604: Rückblick und Zukunft | Classical:NEXT in Rotterdam | Premieren in Frankfurt (Szymanowski) und Dessau (Dvořák) | Musik im Radio | News

04.06.19 (mh) -
Unsere Musiklandschaft ist an sich gar nicht so übel. Ab und zu hilft da ein Blick in die Vergangenheit. Wir erinnern an Felicitas Kukuck, Opernuraufführungen von Paul Hindemith im Jahr 1921 und schwenken über zu Zukunft der Staatsoper unter den Linden, der Bedeutung von YouTube für Jugendliche, bevor wir uns von Philipp Krechlak über Classical:NEXT in Rotterdam und Moritz Eggert über den Stand gesellschaftsästhetischer Fragen ins rechte Licht setzen lassen. Premieren in Dessau (Dvořáks „Katja und der Teufel“ – eine Glanzleistung) und Karol Szymanowskis „Król Roger“ an der Oper Frankfurt (alles zu symbolistisch) machen den Schluss.

Paul Hindemiths letzte Oper „The Long Christmas Dinner“ an der HfMdK Frankfurt

24.12.18 (Andreas Hauff) -
Den Farbton „grau in grau“ hat man den späten Werken Paul Hindemiths nachgesagt, und entsprechend selten findet man sie auf Konzertprogrammen und Theaterspielplänen. Sich vom Gegenteil zu überzeugen, bot die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt nun Gelegenheit. Schon im November präsentierte sie drei Tage hintereinander Hindemiths letzte Oper „The Long Christmas Dinner“. Mit einer zweiten Aufführungsserie hat sie das Publikum nun in die Weihnachtsfeiertage entlassen – musikalisch überzeugend, aber szenisch durchwachsen.

Gegen die Geschichtslosigkeit

13.12.18 (Christoph Schlüren) -
In unvorhersehbarer Weise schreitet die Jean Sibelius-Gesamtausgabe bei Breitkopf & Härtel voran, und aller Augen sind schon gerichtet auf die hoffentlich bald erscheinende Erstfassung der Fünften Symphonie. Hochinteressant ist aber auch die letzte Neuerscheinung, die „sämtliche Werke für Streichorches­ter“ umfasst – was insofern irreführend ist, als da nicht die Theatermusiken dazu gezählt werden, mithin also das interessanteste und ambitionierteste Streichorchesterwerk des Meisters, die zweisätzige Musik zur „Eidechse“, nicht enthalten ist.

Das Neue vom Tage: Schwerin zeigt Paul Hindemiths kabarettistische Opernglosse

08.05.18 (Arndt Voß) -
Paul Hindemiths „Neues vom Tage“ ist nicht veraltet, so wie es diese „Lustige Oper in drei Akten“ nach 90 Jahren sein dürfte. Das Theater Schwerin bewies das in seiner pfiffigsten Inszenierung in dieser Saison. Allerdings ist ihr Komponist, neben Schönberg, Strawinsky und Bartok zu einem der Klassiker der Moderne gezählt, offensichtlich für viele immer noch der Bürgerschreck, zu dem er einst gestempelt wurde. Einige Plätze blieben leer, sehr zu Unrecht.

Rückblende 2017/10 (Vor 100 und vor 50 Jahren)

28.09.17 (Eckarts Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Im Urteil der Zeitgenossen. Vom jungen Paul Hindemith +++ Vor 50 Jahren: Goldener Plan für Musik? Plan zum Ausbau der Musikschulen in Deutschland +++ Musikalische Früherziehung. Beginnen – ehe es zu spät ist!

Im Schmelztiegel der Klavierliteratur

18.07.17 (Anke Kies) -
Die Tendenz zu einfachen Polarisierungen ist kaum mehr zu übersehen. Programme, ob für Schüler-Vorspiel oder -Wettbewerb, führen viel zu oft zu einer Standardisierung, die nur partiell zufriedenstellen kann. Eine Auswahl aus der Fülle von Neuausgaben für Klavier soll als Anregung dienen, solchen Erstarrungsmechanismen entgegenzuwirken.

Dämon, Franziskus, Louisville & Kepler

13.03.17 (Christoph Schlüren) -
Paul Hindemith spielt heute nicht mehr eine so zentrale Rolle im Konzertleben wie zu seinen Lebzeiten, doch ist er einer der wenigen Klassiker der Moderne, die bleiben, von denen einige Werke ins ständige Repertoire der großen Orchester eingegangen sind (unter anderem Mathis der Maler-Symphonie, Symphonische Metamorphosen über Weber’sche Themen, Symphonie in Es, Cellokonzert), und dessen Kammermusik in ihrer extremen Variationsbreite unübertroffen bleiben wird.
Inhalt abgleichen

Das könnte Sie auch interessieren: