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Alle Artikel kategorisiert unter »Zürich«

Schweizer Rundfunk spart bei klassischen TV-Angeboten - mehr Online

21.08.20 (dpa) -
Zürich - Der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz will vermehrt Inhalte für soziale Netzwerke produzieren und dafür beim traditionellen Fernsehen sparen. Das gab SRF-Direktorin Nathalie Wappler am Donnerstag bekannt. Die tägliche Sportsendung «sportaktuell», die derzeit wegen der Pandemie pausiert, soll nicht wieder auf den großen Bildschirm zurückkehren. Auch das wöchentliche Wirtschaftsmagazin wird abgeschafft. Im SRF-Radio werden Jazz, Klassik, Literatur und Religion reduziert.

Ballett Zürich ist «Kompanie des Jahres»

19.08.20 (dpa) -
Berlin - Die Zeitschrift «Tanz» hat das Ballett Zürich zur «Kompanie des Jahres» gekürt. Die Schweizer Bühne überzeugte auch mit der «Produktion des Jahres»: Christian Spucks «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» sei eine «bildgewaltige Politparabel», erklärte die Zeitschrift am Mittwoch zu der Umfrage unter 23 Kritikern und Kritikerinnen.

Ein Gegenentwurf zu Leistungsdenken und Konformität

06.01.19 (Corina Kolbe) -
Soziales Engagement statt Konkurrenzdenken. Mit ihrer Bewegung „Partitura“ will die Pianistin Maria João Pires junge Solistinnen und Solisten vor der Isolationsfalle bewahren. Mit Klaviertalenten aus aller Welt und der Schauspielerin Mona Petri präsentierte sie sich in Zürich in einem literarisch inspirierten Recital zum Thema „Raum und Zeit“.

Ableitung der Ableitung: Franz Schrekers „Die Gezeichneten“ an der Oper Zürich

24.09.18 (Peter P. Pachl) -
Wenn eine Produktionsdramaturgin in der Einführungsveranstaltung vor der Premiere einer Neuinszenierung das Publikum auffordert, „Schließen Sie die Augen und hören Sie zu!“, dann scheint im Zeitalter des Regietheaters Vorsicht geboten – insbesondere, wenn eine mit Spannung erwartete szenische Neudeutung eines der spannendsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts ansteht.

Der Mensch, ein Strandläufer am Meer der Ewigkeit

30.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne bewussten Anfang. Zarte Arpeggios auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen. Die Musik ist ein einziges Fluidum.

Nach dem Sturm ist vor dem Gewitter – Das Züricher Festival „Taktlos“ wagt den Neuanfang

22.03.18 (Holger Pauler) -
Nach 34 Jahren in der Roten Fabrik am Zürichsee ist man ins innerstädtische Kanzleiareal umgezogen. Außerdem wird das Festival neuerdings von wechselnden Musikern betreut, auch weil sich der langjährige Festivalleiter Fredi Bosshard in den verdienten Vorruhestand verabschiedet hat. Das Programm – elf Konzerte an drei Tagen und drei unterschiedlichen Orten - präsentiert sich laut Lucas Niggli als „Hybrid aus Jazz, Rock und neuer Musik“. Der aus dem benachbarten Uster stammende Schlagzeuger und Komponist muss wissen wovon er spricht, schließlich ist er der erste Kurator des neuen „Taktlos“.

Traumlogik – Heinz Holligers Oper „Lunea“ am Opernhaus Zürich uraufgeführt

05.03.18 (Georg Rudiger) -
Die Musik beginnt ohne einen bewussten Anfang. Zarte Arpeggien auf der Harfe, dem Zymbal und dem Klavier vermischen sich mit Liegetönen in den Bläsern, gesummten Akkorden und Glockenschlägen zu einem Klangstrom, der immer in Bewegung bleibt. Heinz Holligers neue Oper „Lunea“, die bei ihrer Uraufführung am Opernhaus Zürich von ihm selbst dirigiert wird, bleibt nie stehen.

Außen pfui – innen hui

09.11.17 (Robert Braunmüller) -
Den Schweizern sagt man bedächtige Langsamkeit nach. Ein Vorurteil. Der Gotthard-Basistunnel wurde ein Jahr früher fertig als geplant. Und innerhalb eines Jahres bekam die sanierungsbedürftige Tonhalle in Zürich eine Ersatzspielstätte. Kosten durfte es auch nur 10 Millionen Franken, weil das Geld für ein Provisorium im Etat des Umbaus vergessen wurde.

Michael Fichtenholz neuer Operndirektor in Zürich

17.07.17 (dpa) -
Zürich - Der bisherige Operndirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Michael Fichtenholz, wechselt im kommenden Jahr nach Zürich. Ab der Spielzeit 2018/19 wird der 1978 in Moskau geborene Fichtenholz die Operndirektion am Opernhaus Zürich leiten, wie das Haus am Freitag mitteilte. Außerdem ist der studierte Musikwissenschaftler bislang künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe.

Traurige Schmonzette als zähe Revue – „Das Land des Lächelns“ am Opernhaus Zürich

22.06.17 (Georg Rudiger) -
Der schwarze Bühnenvorhang mit schmalen, goldenen Bordüren ist noch geschlossen, da wird im Orchestergraben der Züricher Oper die Musik angeknipst. Fabio Luisi geht mit der Philharmonia Zürich in die Vollen und fordert von Beginn an bei Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ einen opulenten Sound, der das Melos betont und Streicherschmelz mit Blechglanz kombiniert. Und wenn die Melodie des Operettenschlagers „Dein ist mein ganzes Herz“ im Orchester erklingt, dann ist man schon mitten in der traurigen Schmonzette angekommen.
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