Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Nachruf«

„Lebe wohl, Du lieber Freund!“

31.01.18 (Michael Kube) -
Als Franz Schubert viel zu früh verstarb, war es Joseph von Spaun, der schon we­nige Wochen später die Zielrichtung der weiteren Rezeption vorgab: „Ich glaube daher, dass Schubert von seinem Biographen als Liederkompositeur aufgegriffen werden müsse.“ Ähnlich war es Walther Dürr schon zu Lebzeiten im Kreis der Wissenschaft ergangen.

Personalia 2018/02

31.01.18 (nmz-red) -
Hindemith-Preis für Clara Iannotta +++ Nachrufe: Hugh Masekela, G.O. van de Klashorst und Christian Burchard.

Ex-Primaballerina Karin von Aroldingen gestorben

11.01.18 (dpa) -
Die frühere Primaballerina Karin von Aroldingen, die in Deutschland geboren und in New York zum Star wurde, ist tot. Von Aroldingen sei bereits am Freitag im Alter von 76 Jahren in Manhattan gestorben, berichtete die „New York Times“ am Mittwoch unter Berufung auf ihre Tochter. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Erich Schulze gen. Mr. GEMA ist tot

15.12.17 (nmz-red/mh) -
Im Alter von 104 Jahren ist am 8. Dezember 2017 Erich Schulze, der langjährige Vorstandsvorsitzende und Direktor der GEMA gestorben. Der am 1. Februar 1913 in Berlin geborene Jurist war von den Alliierten des Zweiten Weltkrieges aufgrund vorangegangener fachlicher und wissenschaftlicher Tätigkeiten für das Urheberrecht mit dem Aufbau der durch Kontrollratsbeschluß Nr. 55 vom 24. August 1947 in GEMA umbenannten STAGMA beauftragt und bis 31. Dezember 1989 deren alleiniger Vorstand und Generaldirektor.

Die Seele von New Orleans

30.11.17 (Viktor Rotthaler) -
Es seien die Beatles gewesen, die seinen Song „Lady Madonna“ gecovert hätten, stand in einem Fats-Domino-Nachruf der „taz“. Da hatte im Eifer des Gefechtes jemand „Fake News“ produziert.

Russischer Opernstar Dmitri Hvorostovsky stirbt mit 55 Jahren

23.11.17 (Claudia Thaler, dpa) -
Er stand auf den bedeutendsten Opernbühnen der Welt und sang an der Seite von Weltstars wie Anna Netrebko. Nun ist der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky gestorben.

Der revolutionäre Ohrenputzer

31.10.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
In den letzten Jahren ist es still um ihn geworden, und doch war er immer da, der Schweizer Komponist Klaus Huber, der jetzt im Alter von 92 Jahren in Perugia gestorben ist. Bis zum Schluss besuchte er Konzerte, vor allem auch die der Kompositionsklasse der Hochschule für Künste in Bremen.

Into the great wide open

31.10.17 (Sven Ferchow) -
Nein. Tom Petty war nicht meine Generation. Und ich nie seine. Tom Petty ist und war für mich „Into the great wide open“, „I won’t back down“ und „Learning to fly“. Das war mein Einstieg. Meine ersten Bekanntschaften mit ihm. Und sie waren nicht weniger wichtig als all die zu Recht verträumten Nachrufe und Hommagen an sein Leben und Werk, die nach seinem Ableben zu lesen waren. Jeder mit Berechtigung. Jeder mit Stolz. Was mich jedoch für immer mit Tom Petty verbinden wird, sind jene drei Songs. Da ist dieses unfassbar visionäre Video zu „Into the great wide open“.

Die „Brücken“-Lady ist tot

31.10.17 (Viktor Rotthaler) -
Erinnert sich noch jemand an „Ding Ding Dong“, den Gewinner des Grand Prix d’Eurovision de la Chanson von 1975? Vermutlich nur noch wenige. An den Platz 17 von damals in Stockholm werden sich noch viele erinnern: „Ein Lied kann eine Brücke sein“, ein Discoschlager aus der Zeit, als der „Munich Sound“ von Silver Convention und Donna Summer die US-Charts eroberte. Der „Brücken“-Schlager war trotz der schlechten Platzierung der Höhepunkt der Karriere „unserer“ besten „Blue-eyed soul“-Sängerin der sechziger und siebziger Jahre gewesen: Joy Fleming.

Von Stockhausen zur Krautrock-Ikone

13.10.17 (Viktor Rotthaler) -
Von Stockhausen zur Krautrock-Ikone: So könnte man die Geschichte eines der einflussreichsten deutschen Popmusiker des späten 20. Jahrhunderts zusammenfassen. Zwei Gruppen haben die deutsche Popmusik in den 70ern geprägt: Kraftwerk aus Düsseldorf und Can aus Köln. Nach dem genialen Schlagzeuger Jaki Liebezeit, der „Mensch-Maschine“, im Januar ist nun auch Holger Czukay am 6. September gestorben, der wie Can-Mitbegründer Irmin Schmidt Stockhausen-Schüler war.
Inhalt abgleichen