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Alle Artikel kategorisiert unter »Nachruf«

Die GEMA trauert um ihr Aufsichtsratsmitglied Frank Dostal

19.04.17 (PM - GEMA) -
Frank Dostal, international erfolgreicher Textdichter und Produzent, ist in der Nacht zum 18. April 2017 in Hamburg unerwartet verstorben. Seit 1994 war Frank Dostal Mitglied im Aufsichtsrat der GEMA und seit 2006 dessen stellvertretender Vorsitzender.

Deutscher Musikrat trauert um Karl Heinrich Ehrenforth

Mit Betroffenheit hat der Deutsche Musikrat vom Tod des Musikwissenschaftlers und Musikpädagogen Prof. Dr. Karl Heinrich Ehrenforth erfahren. Der ehemalige Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik und Musikdidaktik sowie Leiter des Studienganges Schulmusik an der Hochschule für Musik Detmold verstarb am Sonntag, 26. März 2017 im Alter von 87 Jahren.

An der schulischen Realität orientiert

02.04.17 (Werner Klüppelholz) -
An einem späten Herbstabend im Wintersemester 1990/91 erklang lautes und anhaltendes Lachen auf den Fluren eines Hotels zu Prag, wo sich die Musikprofessoren der Universität Gießen gemeinsam mit ihren Studenten auf einer Exkursion befanden. Unbeaufsichtigt von jenen, nutzten diese die Gelegenheit, Parodien auf ihre akademischen Lehrer anzufertigen, in Form von Kontaktanzeigen.

Roll over Beethoven

02.04.17 (Viktor Rotthaler) -
Als im vergangenen Jahr Bob Dylan der Nobelpreis für Literatur zugesprochen wurde, war das sehr umstritten. Besonders ein Name tauchte immer wieder als Alternative auf: Chuck Berry, der gerade seinen 90. Geburtstag gefeiert hatte. Und der in Kritikerkreisen schon seit langer Zeit als der „Poet Laureate“ des Rock’n’Roll galt.

Die Partitur im Kopf haben

07.03.17 (Eckart Rohlfs) -
Sinfonie Nr. 5 „homo homini lupus“ – Gürsching hat keine erste, zweite, dritte oder vierte Sinfonie geschrieben, nur diese eine Nr. fünf, „vielgestaltig, ausdrucksstark und innovativ in Form und Struktur“, – so beschreibt Wolfram Rüdiger sie in einer Besprechung. Das Signum gleichsam „ein gegenwartskritischer Impuls“, die Wut über das „Fortwirken der Banalität des Bösen“ in unserem barbarischen 20. Jahrhundert – so hat man Albrecht Gürsching bisher nicht gekannt, nicht erkannt – die Sinfonie symbolhaft in Töne gefasst, wurde zu einem desillusionierten Ausruf (2008).

Wütend-heiße Stimme des Jazz

07.03.17 (Andreas Kolb) -
Michael Naura, geboren 1934 in Klaipeda. Muttersprache Litauisch, Umgangssprache russisch, kam im Alter von sechs Jahren nach Deutschland. Seine multilinguale Biografie tat seiner Sprachgewalt im Deutschen keinen Abbruch – im Gegenteil. Literatur war, beinahe stärker noch als die Musik, immer ein gewaltiger Sog, dem sich Naura, der die großen russischen Schriftsteller im Original gelesen hatte, nicht entziehen konnte und wollte.

Der Aufrechte, der Sprach-Klang-Spieler

07.03.17 (Charlotte Seither) -
Man konnte ihm oftmals begegnen in den Berliner Konzerten der Neuen Musik, die er gerne als Hörer besuchte. Die produktive Offenheit, teilzunehmen an dem, was sich gerade entwickelt, die war ihm ebenso zu eigen wie auch sein Hang zum Rückzug, zur schöpferischen Einsamkeit im stillen Raum seiner kleinen, bescheidenen Schreibstube in Berlin-Wilmersdorf. Nie drängte er sich in den Mittelpunkt, er beobachtete die Dinge meist vom Rand aus und nahm dennoch hochengagiert und aufmerksam an ihnen teil. Michael Hirsch war einer der Aufrechten. Er gehörte zu den Leisen, Integren, Polter-Freien der Neuen-Musik-Szene. Niemals hat er ein schlechtes Wort über andere Kollegen verloren und auch wenn ihm ein Stück von Dritten keineswegs gefiel, so fand er doch stets Worte des aufrichtigen Respekts, die freundlich, authentisch und herrschaftsfrei waren.

Engagierter Forscher und Lehrer – Die Universität Osnabrück trauert um den Musikpädagogen Walter Heise

01.03.17 (PM) -
Walter Heise, geboren 1931 in Obernbeck, studierte in Osnabrück, Berlin, Münster und – als Stipendiat der Stresemann-Stiftung – ein Jahr in London. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Assistent an der Pädagogischen Hochschule Osnabrück, unterrichtete zunächst an Volksschulen und Gymnasien und lehrte anschließend als Dozent an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe, Abteilung Münster. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung 1998 war er Professor für Musikpädagogik an der Universität Osnabrück.

Von Cowboys und Engeln

12.02.17 (Viktor Rotthaler) -
Das Jahr der großen Pop-Toten (Bowie, Prince, Cohen) klang Weihnachten aus mit der Nachricht von dem Ableben eines Mannes, der den Weihnachtshit der letzten drei Jahrzehnte geliefert hat, „Last Christmas“. Damals, in den frühen 80er-Jahren, war George Michael noch die bessere Hälfte von „Wham!“ gewesen, den Posterboys der MTV-Ära. Ein paar Jahre später trennte sich das Duo und George Michael begann mit einem Duett mit Aretha Franklin, der „Queen of Soul“, eine erstaunliche Solokarriere als einer der besten Blue-Eyed-Soul-Crooner seiner Generation.

Der Komponist Michael Hirsch ist tot

Völlig überraschend verstarb am vergangenen Montag der Berliner Komponist Michael Hirsch, der in den vergangenen Wochen zu den Proben seiner hier aufgeführten DIDO in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin präsent war und den Musikern sowie dem Regieteam mit wichtigem Rat zur Seite stand.
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