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Pressefreiheit, Travestie, tolle Musik – Zum 200. Geburtstag von Franz von Suppé

17.04.19 (Roland H. Dippel) -
Die Sopranistin Dagmar Schellenberger sang über zwanzig Jahre Rosalinde in „Die Fledermaus“ und „Die lustige Witwe“ sogar in französischer Sprache. Doch zu ihrer ersten Auseinandersetzung mit Franz von Suppé (18. April 1819 bis 21. Mai 1895) kommt es erst jetzt in „Der Teufel auf Erden“ als Koproduktion der Oper Chemnitz (Premiere: 27. April 2019) und der Volksoper Wien. Dabei ist Suppé noch vor Johann Strauß Sohn der Begründer der Wiener Operette. Warum erscheinen Suppés Meisterwerke wie „Banditenstreiche“, „Die schöne Galathee“, „Boccaccio“ und „Fatinitza“ heute so selten auf den Spielplänen? Mit Dagmar Schellenberger unterhielt sich Roland H. Dippel am 10. April in Chemnitz zum Jubiläum des 200. Geburtstags von Franz von Suppé am 18. April 2019.

Lauter Sturm und Drang – Mix aus Strawinskys „Mavra“ und Tschaikowskys „Iolantha“ in München

17.04.19 (Wolf-Dieter Peter) -
Märchen und Musik können sich anrührend und sinnlich und emotional durchdringen und steigern. Und bis ins utopisch Glück Verheißende bezaubern. Also machte sich der als überbordender Erzähler gehandelte Regisseur Axel Ranisch daran, zwei Kompositionen und teils märchenhafte Handlungen zu vermengen und in knapp zwei Stunden neu vorzuführen. Wolf-Dieter Peter mit seinem Bericht.

Wie aus Hans Jochanan wurde – Ein Konzertprojekt zum jüdischen Komponisten Hans Samuel

17.04.19 (Georg Beck) -
Essen, im April. Verwüstet, verschüttet, verloren – die jüdischen Künstlerbiographien treiben uns um. Unterhalb der Schwelle von Exzellenz mit den bekannten, den gut erforschten Namen wird die Überlieferungslage schnell prekär, gehen die Vorkenntnisse gen Null. Wie jetzt wieder, als im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr einer dieser im Geschichtsschutt Begrabenen ans Licht trat. Das heißt: So richtig eigentlich nicht. Bis in die Zielgerade kämpfte ein ambitioniertes Konzertprojekt an zwei Fronten: Wer war Hans Samuel? Und: Was sagt uns die Musik des Hans Samuel? Georg Beck mit Antworten und neuen Fragen.

Schnitz… – Paul Burkhards „Das Feuerwerk“ an der Musikalischen Komödie in Leipzig

16.04.19 (Joachim Lange) -
„Oh mein Papa war eine wunderbare Clown…“ so singt die schöne Iduna mit charmantem französischen Akzent zu einer hinreißend schmalzigen Melodie. Diese Erinnerung an einen Papa, der auf dem Seil tanzen konnte, kennt ab einem bestimmten Lebensalter jeder. Sie gehört unabhängig vom Namen des Komponisten in den Kernbestand des kollektiven Gedächtnisses im Nachkriegsdeutschland. In West und Ost. Um diesen Dauerhit, den man früher zu recht Evergreen nannte, gibt es aber noch ein ganzes Stück. Eine musikalische Komödie in drei Akten vom Schweizer Paul Burkhard (1911-1971). Erik Charell und Jürg Amstein haben ein Lustspiel von Emil Sautter zu einem Buch verarbeitet. Joachim Lange berichtet aus Leipzig.

Das „ist so ein sonderbar Ding“ – Der „Rosenkavalier“ in Schwerin

16.04.19 (Arndt Voß) -
Eigentlich gehört das, was die Überschrift zitiert, der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, der Grande Dame in Richard Strauss‘ Komödie für Musik, wenn sie im ersten Akt des „Rosenkavaliers“ nach rauschender Liebesnacht über die Zeit räsoniert, über sich und die Vergänglichkeit. Wunderbar ist das, dramaturgisch fein ausgedacht in Hugo von Hofmannsthals vitaler Komödie. Von Melancholie zeugt es, auch von tapferem Verbeugen vor der tyrannischen Herrschaft des Unvermeidbaren. Aber in Schwerin muss die Marschallin in einer sterilen Kulisse, die ihr so gar nicht hilft, ihren Seelenkater streicheln. Das Ausgewogene des Librettos, auch der Musik, zwischen Derbheit der Komödie, die ihr Vetter in Gestalt von Baron Ochs von Lerchenau vertritt, und dem Seelendrama mit all den Facetten der Liebesnot, kippt dort ganz gehörig, meint unser Kritiker Arndt Voß.

Bruch mit Traditionen: Die „Meistersinger“ von Salzburg

16.04.19 (Michael Ernst) -
Bleiben die Osterfestspiele Salzburg in sächsischer Hand? Der aktuelle Jahrgang wird wagnerhaft von der Dresdner Staatskapelle unter deren Chefdirigent Christian Thielemann bespielt, „Die Meistersinger von Nürnberg“ haben als Musikfest mit Botschaft einen fulminanten Auftakt gesetzt – und die weitere Zukunft ist (k)ein Thema? Eine Beobachtung von Michael Ernst.

„Don Giovanni“ als Getriebener im Garten der Lüste am Theater Freiburg

14.04.19 (Georg Rudiger) -
Für das Bühnenbild von Shakespeares „Sommernachtstraum“ ließ sich Katarzyna Borkowska am Theater Freiburg von Botticellis „Die Geburt der Venus“ inspirieren. Nun hat die polnische Ausstatterin zum ersten Mal überhaupt Regie geführt – und sich dafür mit „Don Giovanni“ nicht gerade ein leichtes Einstiegswerk gewählt. Georg Rudiger berichtet von der Premiere am Theater Freiburg.

Spagat zwischen Masse und Klasse – Die Elbphilharmonie

13.04.19 (Georg Rudiger) -
Das Rauschen im Blätterwald war groß, als sich Startenor Jonas Kaufmann nach einem Konzert mit dem Sinfonieorchester Basel im Januar über die Akustik der Elbphilharmonie beschwerte. Bei Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ gab es Zwischenrufe enttäuschter Zuhörer, die hinter dem Orchester saßen, weil sie den Sänger nicht hörten. Nach vielen Erfolgsmeldungen und einer Auslastung von 99 Prozent steht der 866 Millionen Euro teure Konzertsaal zwei Jahre nach der Eröffnung in der Kritik. Aber wie klingt denn nun die Elbphilharmonie? Und wie verhält sich das Publikum? Ein Besuch vor Ort von Georg Rudiger.

Zeitreise in die Zwanziger – Das Metropolis Orchester Berlin lässt die Stummfilm-Ära aufleben

10.04.19 (Antje Rößler) -
Sie nennen sich „Europas einziges Kino-Orchester“. Die enthusiastischen Musiker um den Dirigenten Burkhard Götze machen nicht nur Stummfilm-Musik, sondern erwecken eine ganze Ausgeh-Kultur zu neuem Leben. Antje Rößler mit Einblicken.

Apropos: Käse und Musik und Musik und Käse – Musikforschung aktuell

09.04.19 (Martin Hufner) -
Musikalische Forschung beschreitet manchmal kuriose Wege. Das wissen wir nicht nur aus der Dissonanz|Konsonanzforschung, deren Ergebnisse seit 500 Jahren Musikgeschichte nur Kopfzerbrechen hervorgerufen haben und im dialektischen Dickicht von das Eine geht nicht ohne das Andere ein unlösbares Problem für die Sinneswahrnehmung des europäischen Menschen darstellt. Es sei denn man komponiert wie Ludovico E. (Name der Musikwelt und der Redaktion bekannt). Hier stinkt doch was nicht. Alles über Musik und Käse.

Mit und ohne bürgerliche Anstandsfassade – Christof Loy inszeniert Richard Wagners „Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf Wartburg“ in Amsterdam

09.04.19 (Joachim Lange) -
Zur Aufführungsgeschichte von Richard Wagners „Tannhäuser“ gehört der Ärger, den er in Paris damit hatte. Eigentlich war dort im zweiten Akt ein Ballett üblich. Das verweigerte der Deutsche seinem vergnügungssüchtigen französischen Publikum zunächst strikt. Doch er wollte unbedingt den Erfolg in der damaligen Welthauptstadt der Oper. Sein Zugeständnis: das Bacchanal vor der Venusberg-Szene als Ballettersatz. Für „Tannhäuser“ konnten sich die Pariser dennoch nicht begeistern. Bei Wagner selbst stand das Werk fortan immer mal wieder auf der Agenda. Von daher auch sein berühmt gewordenes Bonmot: „Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig.“ Der Oper Amsterdam gelingt, dank der intelligenten Inszenierung von Christof Loy, Beachtliches, findet Joachim Lange.

Wohlstandsverwahrlosung – George Benjamins Oper „Lessons in Love and Violence“ an der Staatsoper Hamburg

09.04.19 (Ute Schalz-Laurenze) -
Nach der erfolgreichen Uraufführung der Oper „Lessons in Violence and love“ von George Benjamin im Mai 2018 am Royal Opera House Covent Garden in London brachte nun die Staatsoper Hamburg die deutsche Erstaufführung dieser Produktion heraus. Die Premiere wurde mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der sensiblen und souveränen Leitung von Kent Nagano ein eindeutiger Erfolg. Ute Schalz-Laurenze hat die Premiere besucht.

„Platée“, (k)ein Puppenspiel – Rameaus Oper an der Semperoper Dresden

08.04.19 (Michael Ernst) -
Mut zur Hässlichkeit: Die Nymphe Platée soll ja überhaupt nicht schön gewesen sein, jedoch über großes Liebesbedürfnis und reichlich Selbstbewusstsein verfügt haben. Jean-Philippe Rameau hat ihr eine bezaubernde Oper gewidmet, die nun erstmals an der Semperoper Dresden gezeigt worden ist. Musikalisch ist das gelungen und bunt, die Inszenierung von Rolando Villazón „verspielt“ aber Potentiale, meint Michael Ernst.

Luxus im Wohncontainer – Giacomo Puccinis „Manon Lescaut“ am Anhaltischen Theater in Dessau

08.04.19 (Joachim Lange) -
Die junge Manon steht zwischen zwei Männern. Auf der einen Seite der leidenschaftliche, aber arme Student Des Grieux. Auf der anderen der reicher Steuerpächter Geronte. Sie entscheidet sich erst mal für’s Luxusleben. Als der Student wieder auftaucht, will sie aber doch mit ihm fliehen. Der Alte verhindert das, sie landet im Knast, wird nach Nordamerika verbannt. Er folgt ihr freiwillig. Aus Liebe. Kann sie aber nicht vorm Verdursten in der Wüste bewahren. Puccini trat mit seiner „Manon Lescaut“ 1893 bewusst gegen Massenets damals schon erfolgreicher Version des Stoffes an. Auch wenn er dafür keine Wunschkonzertnummern komponierte, die mit denen aus Bohème, Tosca oder Butterfly mithalten können, so schwingt er allemal den großen emotionalen Orchesterpinsel. Das alles gelingt in Dessau vorzüglich, meint unser Kritiker Joachim Lange.

Die Musikmesse in Frankfurt und ein Weltrekord von und mit Lang Lang

05.04.19 (Martin Hufner) -
Ein Blick in die aktuelle Musikwelt, wie man sie gerne hat, gerne gehabt hätte oder zu haben gewollt gewünscht sich denken möchte. Oder so. Hauptdarsteller: Lang Lang und eine Musikmesse in Frankfurt, 88 Tasten für China und eine Vision.

„Optimistisch bin ich von Natur aus“ – Joachim Lange im Gespräch mit Peter Theiler

05.04.19 (Joachim Lange) -
Seit August letzten Jahres ist Peter Theiler Intendant der Semperoper in Dresden. Mit einer Reihe von Neuinszenierungen von „Moses und Aron“ bis „Ariadne auf Naxos“ hat er schon in seiner ersten Spielzeit Zeichen gesetzt. Mit Peter Konwitschnys Inszenierung der „Hugenotten“ wird er sie krönen.

Kunst als krimineller Akt? Wenn Staatsorgane durchdrehen

04.04.19 (Martin Hufner) -
In den Fokus der Staatsanwaltschaft Gera ist das Künstlerinnenkollektiv „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) geraten. Das machte eine Anfrage im Thüringer Landtag klar. Offenbar wird seit gut 15 Monaten gegen das Kunstprojekt wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB ermittelt. Da befinden sich die Künstlerinnen direkt neben Fußball-Hooligans, dem sogenannten „Islamischen Staat“ und Rechtsextremen. „Unter einer kriminellen Vereinigung ist ein Zusammenschluss von mindestens drei Menschen zu verstehen, der darauf ausgerichtet ist, Straftaten zu begehen“, erklärt Alexandra Dehe in der FAZ.

Verheddert – „Castor && Pollux“ multimedial beim Heidelberger Frühling

04.04.19 (Georg Rudiger) -
„Wie wollen wir leben?“ ist das diesjährige Motto des Heidelberger Frühlings (16.3.-14.4.). Den Blick nach vorne gerichtet hat Intendant Thorsten Schmidt vor allem im sogenannten LAB, das Vertreter verschiedener Künste vereint und mit neuen Konzert- und Musiktheaterformen experimentiert. Mit der Uraufführung von „Castor && Pollux“ präsentierte man nun in der gediegenen, holzgetäfelten alten Aula der Universität Heidelberg ein „Multimediales Musiktheater für Ensemble, Videokunst und 4DSOUND“, wie sich der rund 70-minütige Abend nennt. Das klingt zumindest schon mal sehr nach Innovation und neuen Hörerlebnissen. Ob das eingelöst wurde, beantwortet Georg Rudiger.

ECHO heißt jetzt IMA – Neuer Schall und Schwall aus der Musikindustrie

03.04.19 (Martin Hufner) -
Erinnern Sie sich noch an den Echo, den großen Musikpreis der Musikindustrie. Letztes Jahr gab es „Big Trouble“ über Nominierung und Preisverleihung an Farid Bang und Co, äh, Kollegah. Der Skandal führte schließlich zur Absetzung des Musikpreises „ECHO“. Im Klassikbereich hat es letztes Jahr einen Nachfolger gegeben unter dem Namen OPUS Klassik. Thomas Otto hat die erste Preisverleihung kritisch für die nmz begleitet. Ob da etwas im Popbereich sich tun würde, war lange Zeit ungewiss. Jetzt gibt es Klarheit. Der IMA soll die Nachfolge antreten.

Dänemark reaktiviert sein spätromantisches Opernschaffen, in Malmö gibt es Wagner

03.04.19 (Roland H. Dippel) -
Philipp Kochheim brachte August Ennas „Kleopatra“ an der Dänischen Nationaloper Aarhus (Den Jyske Opera) heraus, die Operaen Det KGL-Teater (Königliches Opernhaus Kopenhagen) folgte mit Peter Heises „Drot og Marsk“ (König und Marschall). In Malmö inszenierte Lotte de Beer Wagners „Fliegenden Holländer“ als schwedische Volksoper. Roland H. Dippel hat sich auf die Reise gemacht und berichtet.

Gewuselt und gewimmelt – Ein neuer „Fliegender Holländer“ an der Oper Leipzig

02.04.19 (Joachim Lange) -
Es wirkt wie ein Masterplan: Der Leipziger Opernchef Ulf Schirmer wird zum Finale seiner Intendanten-Jahre 2022 dem Haus ein komplettes Wagner-Paket hinterlassen. Im XXL Format und mit Festspielschleifchen drum. Das ist Stadttheater mit weltweitem Vermarktungseifer. Und selbst ein wenig so größenwahnsinnig wie der „schnupfende Gnom aus Sachsen mit dem Bombentalent und dem schäbigen Charakter“ wie Thomas Mann den Leipziger Richard Wagner so hassliebevoll beschrieb. Also nicht nur den Bayreuther Zehner-Kanon vom „Fliegenden Holländer“ bis zum „Parsifal“. Auch die Frühwerke. Zum Wagnerissimo-Rekord fehlen jetzt, nach dem Holländer-Landgang, noch die geplanten Neuinszenierungen von „Lohengrin“, „Tristan und Isolde“ und der „Meistersinger“ bis 2021. Joachim Lange war an Bord.

Dringlichkeit, die bis zum Ende bleibt – Puccinis „Madame Butterfly“ am Theater Basel

02.04.19 (Georg Rudiger) -
Vasily Barkhatov hat am Theater Basel bereits Modest Mussorgskys „Chowanschtschina“ und Sergej Prokofjews Oper „Der Spieler“ packend und präzise in die Gegenwart geholt. Für Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ beschäftigte sich der russische Regisseur gemeinsam mit dem Dirigenten Antonello Allemandi zunächst einmal mit der komplexen Entstehungsgeschichte des Musikdramas und den daraus resultierenden verschiedenen Fassungen. Georg Rudiger berichtet aus Basel.

Traumparabel des Scheiterns – Faszinierende Rückkehr von Schrekers „Der ferne Klang“ an den Uraufführungsort Frankfurt

01.04.19 (Wolf-Dieter Peter) -
„In Frankfurt begann alles…“ beschreibt Franz Schreker selbst seinen künstlerischen Weg, der mit der beifallumrauschten Uraufführung von „Der ferne Klang“ 1912 begann. Die folgenden Frankfurter Uraufführungserfolge von „Die Gezeichneten“ und „Schatzgräber“ mögen Michael Gielen bewogen haben, in seiner Ära daran anzuknüpfen. Ihm, dem gerade Verstorbenen, ist daher die neue Produktion des „Fernen Klang“ gewidmet. Es wurde eine triumphale Kunstfeier, sagt unser Kritiker Wolf-Dieter Peter

Jenseits von Afrika – An der Oper in Halle geht die „L’Africaine“ in die dritte Runde

01.04.19 (Joachim Lange) -
Nicht ganz glücklich ist unser Kritiker Joachim Lange mit Teil 3 der Meyerbeer-Adaption von „L’Africaine“ an der Oper Halle. Er meint, „dass Meyerbeers Grand opéra, an sich klüger ist, als diese Art von dazwischen grätschender Dekonstruktion.“

„Mir ist Richard Strauss unglaublich sympathisch“ – Christian Thielemann wird 60

01.04.19 (Michael Ernst) -
„Große Gier nach Wagner“: Christian Thielemann über Schubladen und eine Herzensangelegenheit. Ein Porträt des deutschen Dirigenten, der am 1. April seinen 60. Geburtstag begeht, von Michael Ernst.
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