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Der letzte Mohikaner – Ein Nachruf auf den Musikkritiker Joachim Kaiser von Götz Thieme

12.05.17 (Götz Thieme) -
Zum Tod von Joachim Kaiser, dem leitenden Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“. Nach Marcel Reich-Ranicki ist nun der letzte Großkritiker der Republik gestorben, einer, der dem Publikum die Klassik erklärte.

Barocke Theaterschau in Kiel – Leclairs „Skylla und Glaukos“ in deutscher Erstaufführung

10.05.17 (Arndt Voß) -
Es lohnt sich zwischen Lübeck und Kiel zu pendeln. Bereits deren gemeinsame „Reise nach Reims“ (Rossini) war ein gelungener Versuch, die Stärken beider Opernhäuser zu bündeln. Jetzt brachten sie wohl zufällig im Abstand von nur einer Woche Barockopern auf die Bühne. Lübeck begann mit Händels „Ariodante“ und italienischer Gesangspracht, Kiel folgte mit Jean-Marie Leclairs „Skylla und Glaukos“ und optischer Opulenz.

Eine Naivität höheren Grades – Hommage Alfred Brendel im Konzerthaus Berlin

10.05.17 (Albrecht Dümling) -
Kuriose Skulpturen, surrealistische Bilder, eigenartige Titelblätter von Noten – solche Gegenstände aus der Londoner Wohnung Alfred Brendels waren für zehn Tage in Berlin zu sehen. Sie gehörten zu einer Ausstellung, welche die Brendel-Hommage des Konzerthauses ergänzte und zeigte, welches Geistes Kind der heute 86jährige Pianist ist. Brendel liebt die Überraschung, das Absurde, er hat Sinn für Widersprüche und hintergründigen Humor. Auf Monitoren sieht man Interviews, die in seiner Wohnung aufgenommen wurden. Dort erklärt Brendel, warum er in seiner Jugend zeichnete und komponierte: Interpreten sollten die Perspektive der schöpferischen Künstler kennen.

Kuss zum Tode – Benjamin Brittens „Death in Venice“ an der Oper Stuttgart

10.05.17 (Götz Thieme) -
Venedigs prächtigen Palazzi, der Lido, die Kanäle, das Grand Hotel des Bains sind in Stuttgart eine Sache der Imagination. Demis Volpis Inszenierung von Benjamin Brittens Oper „Death in Venice“ zeigt die Hauptfigur Gustav von Aschenbach wie durch ein Teleobjektiv herangezoomt, zeigt, wie sie im Sog der Gefühle durch ein Labyrinth von aufragenden Milchglaswänden taumelt. Grandios verkörpert ihn das Stuttgarter Ensemblemitglied Matthias Klink als einen von unbekannten erotischen Empfindungen Getriebenen. Der Dirigent Kirill Karabits schafft mit dem Staatsorchester dazu einen farbsatten Strom, der dem Helden einen lichten Tod bereitet, nachdem er überraschend nicht von dem geküsst wurde, den er bislang offenkundig mit seinem Blick begehrte.

Durchbohrung der Musik-Welt: Drei neue Opern in der Deutschen Oper Berlin

09.05.17 (Peter P. Pachl) -
Das von der Deutschen Oper Berlin vorgegebene Thema bei der 3. Kooperation mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler nimmt Bezug auf die Bohrung des tiefsten Lochs der Welt, auf der russischen Halbinsel Kola. An diesem Thema sind drei junge Komponisten bewusst vorbeigeschossen, und drei junge Regisseurinnen haben sich mit vielen Videoprojektionen, An- und Ausziehen, Bühnennebel und Dekorations-Zertrümmerung mehr oder weniger geschickt am Thema vorbeigemogelt. Ein langer, oft nerviger Theaterabend mit wenigen klanglichen Lichtblicken.

Marschners „Der Vampyr“ original, endlich! – Musikalisch brillant, szenisch matt am Theater Koblenz

09.05.17 (Roland H. Dippel) -
Meistens fürchten sich Regisseure vor einer subtilen Realisierung von Marschners „Der Vampyr“, wie zuletzt an der Komischen Oper Berlin. Sehr schade ist das, weil diese „Große romantische Oper“, ein Hauptwerk zwischen „Der Freischütz“ und „Der fliegende Holländer“, entstand, als das noch junge Horror- und Vampirgenre noch nicht den durch Film und Musical fixierten Ritual- und Erwartungsrahmen hatte.

„Auf Wiederseh’n!“ – Kreneks Einakter-Trilogie in Frankfurt zyklisch überformt

09.05.17 (Michael Kube) -
Wohl jeder, der sich einmal mit der Musik der 1920er Jahre intensiver beschäftigt hat, wird Kreneks „Jonny spielt auf“ (1926) kennen – jene mitreißende Jazz-Oper, deren Titelheld kaum ein Jahrzehnt später in wilder Verzerrung auf das Plakat einer vermeintlich „entarteten Musik“ gelangte. Was da auf die Weimarer Republik zukommen sollte, scheint Krenek, wohl immer am Puls der Zeit, bereits geahnt zu haben. So jedenfalls lässt sich seine Einakter-Trilogie von 1926/27 deuten – und so wurde sie auch in der Oper Frankfurt in einer neuen, zyklischen Inszenierung auf die Bühne gebracht.

Er hat den Bogen raus – Renaud Garcia-Fons gewinnt den 9. BMW Welt Jazz Award

08.05.17 (Ssirus W. Pakzad) -
Bass erstaunt war wohl niemand, als Nicolas Peter, Mitglied des BMW-Vorstands, in Gegenwart des Münchner Kulturreferenten Hans-Georg Küppers und Moderatorin Beate Sampson den Gewinner verkündete. Renaud Garcia-Fons nahm im Auditorium der BMW Welt einen Sieger-Pokal und einen Scheck über 10.000 Euro in Empfang. Der 54jährige durfte sich dann auch noch über den Publikums-Preis freuen.

Im Experimentiermodus –Oper Halle kombiniert „Herzog Blaubarts Burg“ von Bartók mit Fassbinders „Bremer Freiheit“

08.05.17 (Joachim Lange) -
Ein Opernhaus braucht für Herzog Blaubarts Burg „nur“ ein fabelhaftes Orchester und zwei ebensolche Sänger. Mit der Staatskapelle unter ihrem GMD Josep Caballé-Domenech, Anke Berndt und Gerd Vogel sind die natürlich vorhanden bzw. im Ensemble! Und sie erfüllen ihre Aufgabe bravourös! Die beiden Solisten übererfüllen sie sogar. Diesmal schauspielern die beiden nicht nur ausgiebig (hochprofessionell und überzeugend wie immer) in ihren Rollen. Als geheimnisvoller Schlossherr, der seine Ehefrauen immer entsorgt, wenn die zu viel wissen wollen. Und als so liebes- wie leidensbereite und obendrein doch selbstbewusste Judith. Vor der Pause sind sie als Schauspieler in anderen Rollen mit von der Partie.

Old-fashioned – Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ an der Deutschen Oper Berlin

08.05.17 (Peter P. Pachl) -
Nach zwei umstrittenen Premieren setzte die Deutsche Oper Berlin mit ihrer jüngsten Produktion auf ihre Wagner Tradition. Die Neuinszenierung „Der fliegende Holländer“ von Christian Spuck ist allerdings so old-fashioned geraten, dass er vielleicht vor 35 Jahren noch Diskussionen ausgelöst hätte. Gemessen an dieser Neuinszenierung war die letzte Inszenierung dieser Romantischen Oper durch Götz Friedrich ihrer Zeit immer noch weit voraus.

Neue Musik / Musikfeature / Akustische Kunst: Die Radio-Woche vom 8. bis 14. Mai 2017

07.05.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik, Musikfeatures und Akustische Kunst in der Kalenderwoche 19. Witten ist vorbei. Das normale Programm geht weiter. Endlich sind auch wieder alle Rundfunkanstalten mit dabei. BR-KLASSIK hat es geschafft, das Monatsprogramm zu liefern. Traurig ist der Zustand bei MDR Kultur nach wie vor. Weder bei den Musikfeatures noch in Sachen Neue Musik kommt da irgendwas zusammen. Nur so etwas wie „Musik Modern“. Das ist so schade, denn der MDR ist eine relativ große Rundfunkanstalt.

Keith Warner inszeniert Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ im Theater an der Wien

06.05.17 (Frieder Reininghaus) -
Ziemlich still ist es geworden um das Werk des 2012 in Dresden verstorbenen deutschen Tonsetzers Hans Werner Henze. Doch das ist ein fast ‚natürlicher‘ Vorgang: Seit den goldenen Wirtschaftswunderjahren Henzes kämpfen drei neue Komponisten-Generationen um mediale Aufmerksamkeit. Das Theater an der Wien hat sich jetzt an die „Elegie für junge Liebende“ erinnert.

Freihafen eröffnete den Mai beim Acht Brücken-Festival: Uraufführungen für alle

04.05.17 (Stefan Pieper) -
„Acht Brücken“ in seiner aktuellen Ausgabe ist nicht das erste Festival, welches sich der Wechselbeziehung zwischen Musik und Sprache verschreibt. Das Thema hat Dauerkonjunktur und daher gibt es dafür in Köln alles Erdenkliche zu sagen – egal ob verbal, nonverbal, in vokalen oder instrumentalen Lauten und Klängen. Ein solch vielschichtiger Mix lohnt noch bis zum 7. Mai die Anreise.

Vom Guckkasten zum Mitspieltheater– Mauricio Kagels „Staatstheater“ im Berliner Ballhaus Ost

03.05.17 (Peter P. Pachl) -
Mauricio Kagels szenische Komposition „Staatstheater“, 1967 als Auftragswerk der Hamburgischen Staatoper entstanden und vom Komponisten selbst realisiert, wurde nun von der freien Gruppe Opera Lab mit zwei altgedienten Kämpen der Deutschen Oper Berlin, Catherine Gayer und Klaus Lang in den Hauptpartien, neu zur Diskussion gestellt. Ein mit anderthalb Stunden immer noch teils kurzweiliger, Längen in Kauf nehmender Theaterabend jenseits der Provokation.

Händels „Ariodante“ als barockes Psychodrama am Theater Lübeck

03.05.17 (Arndt Voß) -
Dem Theater Lübeck ist mit Georg Friedrich Händels „Ariodante“ eine packende Inszenierung gelungen, beachtlich für ein Theater, das finanziell zu kämpfen hat und dennoch sein Publikum außergewöhnlich begeistert. Es ist ein Haus, das sich nicht leisten kann, nur die historische Aufführungspraxis zu bedienen. Es muss seine Zuschauer auf breiterer Basis locken.

Unverständliche Liebe – Tschaikowskis „Masepa“ am Theater Gera

02.05.17 (Roland H. Dippel) -
Tschaikowskis neben „Eugen Onegin“ und „Pique Dame“ dritte Oper nach Puschkin gab es in Gera zuletzt 1948. Das in letzter Zeit wieder häufiger gespielte Werk hat es in sich: Die Verschwörung des alten ukrainischen Oberhauptmanns Masepa gegen Peter den Großen, seine Liebe zur blutjungen, aber nicht blutsverwandten Patentochter Maria und verheerende Auseinandersetzungen vertonte Tschaikowski in einer bei ihm ungewohnt harten, groben Tonsprache. Nur selten strömen bewegende Melodien, etwa der Schlussgesang Marias. Wie Verdi in „Macbeth“ mischte Tschaikowski in „Mazeppa“ seine Ausdrucksmittel neu und forderte deshalb vom Theater Altenburg-Gera alle Ressourcen.

Ein Flügel des Gesangs – Jona Kim inszeniert Schumanns „Genoveva“ in Mannheim

30.04.17 (Frieder Reininghaus) -
Im Wesentlichen lag der Text zu „Genoveva“ 1847 vor. Das Schaffen Robert Schumanns wurde beflügelt vom revolutionären Prozess der Jahre 1848/49, den er als „Völkerfrühling“ begrüßte und den seine Familie in Dresden hautnah mitbekam. Umso bemerkenswerter erscheint, dass der Komponist an diesem unter den Bedingungen der Restauration und des gegängelten Theaters begonnenen Werk festhielt und nicht eines aus dem „Geist der neuen Zeit“ schrieb. Zur Uraufführung kam die auf eine Heiligenlegende zurückgehende Oper erst nach dem kläglichen Ende der Revolution und nur zu bescheidenem Erfolg. Bis heute leiden die „Genoveva“-Produktionen am Anachronismus von Handlung und Text. Dem steht aber die einst in vielen Details innovative und fortdauern reichlich wunderhorntönende Musik gegenüber.

Jaulendes aus dem alten Rom: „Die Krönung der Poppea“ – neu gefasst an der Komischen Oper Berlin

30.04.17 (Peter P. Pachl) -
Wiederaufnahmen an Stadttheatern sind in der Regel nicht unproblematisch, geraten eher wie ein zweiter Aufguss mit deutlichen Abstrichen gegenüber der Premieren-Version. Anders nur an Häusern, die sich das Prinzip „Werkstatt“ zum Ziel gesetzt haben, wie es von Neu-Bayreuth geprägt wurde. Dort arbeitet der Hausherr der Komischen Oper demnächst – und die Wiederaufnahme seiner zunächst im Rahmen des Monteverdi-Marathons vorgestellten letzten Oper des Urvaters der Opernbühne, „Die Krönung der Poppea“ war 2012 – so Regisseur Barrie Kosky – „noch nicht fertig für meinen Geschmack“.

Polystilistisch: Reynaldo Hahns „Le Marchand de Venise“ am Theater Bielefeld

Es hat lange, sehr lange (wenngleich nicht kontinuierliche) Tradition am Theater Bielefeld, Opernraritäten auszugraben, Uraufführungen zu präsentieren, Werke aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. Erst im Januar 2017 kam Marc-André Dalbavies „Charlotte Salomon“ auf die Bühne – ein Stück aus dem Jahr 2014 über die von den Nazis 1943 in Auschwitz ermordete Malerin. Jetzt steht mit „Le Marchand de Venise“ eine der sechs Opern im Mittelpunkt, die Reynaldo Hahn (1874-1947) komponiert hat, die inzwischen aber allesamt dem Vergessen anheimgefallen sind. „Le Merchand de Venise“, 1935 in Paris uraufgeführt, erlebt in Bielefeld gar ihre deutsche Erstaufführung!

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 1. bis 7. Mai 2017

30.04.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 18. Vieles steht im Zeichen der „wittener tage für neue kammermusik“. Wir haben die Stunden nicht zusammengezählt, aber vom 5. Mai an bis zum Sonntag gibt es auf WDR3 keinen Mangel an Uraufführungen und Reportagen. In dieser Ausgabe haben wir auch wieder rbb-kulturadio in unserer Liste. Andreas Göbel war so freundlich und hat uns das Programm für den gesamten Mai zugeschickt.

Modulation impossible! – Philip Glass‘ Oper „Satyagraha“ in Basel

29.04.17 (Georg Rudiger) -
Die große Zeit der Minimal Music ist vorbei. In den 80-er Jahren wurde Philip Glass‘ Opernerstling „Einstein on the beach“ auf europäischen Bühnen rauf und runter gespielt als tonaler Kontrapunkt zur atonalen Musik der herrschenden Avantgarde. Im heutigen „Anything goes“ haben die endlosen Wohlfühlharmonien ihren subversiven Charakter verloren. Sie betten weich, statt sich mit Penetranz in die Gehörgänge zu bohren. Sie entwickeln kaum Sogwirkung, sondern drehen sich im Kreis.

Deutsche Erstaufführung: Neufassung von Nicola Sanis „NeIl tempo sospeso del volo“ an der Staatsoper Berlin

29.04.17 (Peter P. Pachl) -
Das Schwierigste für einen lebenden Komponisten ist es nicht, eine Uraufführung zu bekommen, sondern nachgespielt zu werden. Der 1961 in Ferrara geborene Nicola Sani, unter anderem Schüler von Stockhausen, brachte 2007 in Reggio Emilia sein siebtes Bühnenwerk „NeIl tempo sospeso del volo“ zur Uraufführung. Zehn Jahre später, kurz vor dem 25. Jahrestag der Ermordung Falcones, holte es Jürgen Flimm als zweite Bühne an die Staatsoper, die es unter dem Titel „Falcone“ als deutsche Erstaufführung in deutscher Übersetzung präsentiert.

Das Monatsprogramm Neue Musik / Musikfeature im Radio: Mai 2017 (Übersicht)

28.04.17 (Martin Hufner) -
Wir haben vor Jahr und Tag uns an alle Rundfunkanstalten gewandt, um Informationen über ihr Radioprogramm in Hinsicht auf Sendungen der Kategorien Neue Musik und Musikfeature zu erhalten. Bislang haben uns allerdings nur hr2-kultur, rbb-kulturradio und BR-KLASSIK entsprechende Listen zukommen lassen. Dafür sagen wir im Namen unserer Leserinnen und Leser Dank. Die Früchte dieser Initiative wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Vielleicht ziehen jetzt ja doch noch die anderen Sender nach. Hier also das Maiprogramm von hr2-kultur, rbb-kulturradio und BR-KLASSIK.

Alban Berg im Vogtland – 8. Konzert der Vogtland Philharmonie im Neuberinhaus Reichenbach

27.04.17 (Roland H. Dippel) -
Pärt, Berg und die Vierte von Brahms: Das ist ein Programm, zu dem man in großen Sälen Glanz, Opulenz und Geschmeidigkeit erwartet. Nicht nur in Zentren, auch an kleineren Musikzellen beinhaltet Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ kaum noch Schärfen für provozierte Attacken. Stefan Fraas, Intendant der Vogtland-Philharmoniker, stellte sogar fest, dass die Sprödigkeit des Violinkonzerts von William Walton bei seinem Publikum weitaus mehr Irritationen bereitete. Am Ende gab es „nur“ Anerkennungsapplaus für den Solisten, aber an Abo-Kündigung deshalb denkt im vollen Neuberinhaus Reichenbach niemand.

Siegfried Mauser auch in zweiter Instanz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

27.04.17 (Martin Hufner) -
Der ehemalige Präsident der Hochschule für Musik und Theater München, Siegfried Mauser ist auch in zweiter Instanz wegen Sexueller Nötigung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Berufungsgericht des Landgerichts I München milderte die Strafe aus der ersten Instanz von 1 Jahr und 3 Monaten auf 9 Monate allerdings ab. In einem zweiten Fall ist Mauser wie auch in der ersten Instanz freigesprochen worden.
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