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Die Götterwelt im schweizerischen Bergdorf – „Die Walküre“ am Staatstheater Oldenburg

12.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Die „Hojotoho“-Rufe der acht stimmstarken Walküren im intimen Staatstheater Oldenburg zu ertragen, ist schon grenzwertig, Das allerdings würde in keiner Weise die Legitimität der Aufführung in Frage stellen. Seit vielen Jahren wird Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ so erfolgreich an kleinen Theatern gespielt, dass der eher abwertende Begriff „Provinztheater“ nicht mehr verwendet werden sollte.

Der Traum von Freiheit – In Braunschweig beginnt die neue Intendanz und Spielzeit mit Verdis „Don Carlo“

12.09.17 (Joachim Lange) -
Zum Auftakt einer neuen Intendanz darf es gerne auch mal etwas Größeres sein. Verdis „Don Carlo“ ist da eine gute Wahl: große Oper mit allen Chancen, auch beim Publikum gut anzukommen. Man kann alles aufmarschieren lassen, was das Haus an Künstlern zu bieten hat. Wenn die neue Generalintendantin des Staatstheaters Braunschweig Dagmar Schlingmann dazu Andrea Moses als Regisseurin einlädt, dann zeugt das obendrein von dem Ehrgeiz, auch szenisch Flagge zu zeigen. Diese Regisseurin und ihr Team Annett Hunger (Bühne) und Adriana Braga Peretzki (Kostüme) denken Verdis Oper natürlich von unserer Gegenwart aus.

Programmideen zum Thema Kulturpolitik der voraussichtlich im nächsten Bundestag vertretenen Parteien

10.09.17 (Korbinian Krol) -
Korbinian Krol hat sich die Mühe gemacht und die Positionen zur Kulturpolitik der Parteien abgeklopft. Dafür ist er durch die aktuellen Parteiprogramme gegangen und hat die entsprechenden Passagen herausgefiltert. Auf unsere Anfrage hin stellt er sie auch hier zum Nachlesen zur Verfügung. Die Auswahl der Zitate erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 11.09. bis 17.09.2017

10.09.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 37. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Johanna Doderer, Tomás Marco, 100 Jahre Isang Yun, Wolfgang Rihm, Friedrich Cerhas Orchesterzyklus «Spiegel», Rainer Rubbert, Galina Ustwolskaja, Darius Milhaud +++ Klangspuren 2017, Festival 'Leicht über Linz', Prix Ars Electronica 2017: Noise Musik aus Südostasien & Corpus Nil und Gamelan Wizard, Erotik in der elektroakustischen Musik, Yiddish Summer Weimar, Eröffnungskonzert des Orgelfestivals Kassel, Zymbalmusik aus Osteuropa und Rankings und Charts in der Neuen Musik

Dada vom Dach: Das Mainzer Staatstheater setzt zur Bundestagswahl seine Hörtheater-Reihe fort mit dem Programm „Marsch Manipulation“

07.09.17 (Andreas Hauff) -
Alternativlos waren die Mainzer am Sonntagabend des sogenannten Rededuells zwischen Angela Merkel und Martin Schulz nicht. Wer Karten bekam, konnte sich auf der schmalen Dachterrasse des Staatstheaters die neueste Hörtheater-Produktion „Marsch Manipulation“ anhören und ansehen. Nicht von ungefähr haben Regisseur Anselm Dalferth und Dramaturgin Elene Garcia Fernandez die Veranstaltung in die Endphase des Wahlkampfes platziert. Die vorerst letzte Aufführung ist auf den Abend der Bundestagswahl terminiert. Der rezitierte Text des englischen Autors und Aktionskünstlers Tim Etchells „Auch wenn wir gescheitert sind“ könnte dann sein Pendant in der Wirklichkeit finden: „Freunde, das ist nicht unser Tag!“

Betörender Sieg der Amoral – John Eliot Gardiner feiert Monteverdi beim Musikfest Berlin

07.09.17 (Roland H. Dippel) -
Sir John Eliot Gardiners Trias zum 450. Geburtstag Claudio Monteverdis ist nach einzelnen und kompletten Vorstellungen beim Bachfest, in Italien, Frankreich und den USA beim Musikfest Berlin in der Philharmonie angekommen. Vielleicht hätte der Applaus nach „L’incononazione di Poppea“ auf die in schlichten Kostümen durchinszenierte Aufführung noch eine Spur enthusiastischer ausfallen können. Aber ein Triumph war es nach den nur durch eine kurze Pause unterbrochenen 200 Minuten dennoch.

Spitzendeckchen und Fremdenhass – Henzes „Der junge Lord“ an der Staatsoper Hannover

05.09.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
Unvergessen sind die Zeiten der 50er und 60er Jahre, in denen Hans Werner Henze (1926-2012) von vielen gar nicht ernst genommen wurde, weil er jeglicher Art von Moderne, besonders der Darmstädter Schule mit ihrer geradezu orthodox vertretenen seriellen und elektronischen Musik angeekelt den Rücken kehrte, sozusagen ein Apostel des Wohllauts wurde. Gleichwohl hat er die Zwölftontechnik Arnold Schönbergs sorgfältig studiert und begreift sich (auch) in deren Nachfolge.

Postfaktisches Welttheater: Bernsteins „Candide“ in Weimar

05.09.17 (Roland H. Dippel) -
Es war Leonard Bernstein bei seiner Vertonung von Voltaires auf Ideologiezersetzung und Moralkritik setzenden Kurzroman „Candide“ sicher nicht klar, dass diese Partitur noch nach seinem Tod Texter und Bearbeiter beschäftigen wird. Etwas hakte immer in dieser bösen Weltreise mit dem nüchternen Ende. Zeitweilig hielt man konzertante Aufführungen mit Loriots kongenialen Zwischentexten für die beste aller möglichen Realisierungen im deutschen Sprachraum. Das wird jetzt anders.

In die Kehlen geschrieben – Oper Leipzig kredenzt in der Schaubühne Lindenfels einen Monteverdi-Ligeti-Aperghis-Cocktail

03.09.17 (Roland H. Dippel) -
Das „Nein“ der Braut bei der Trauung ist eigentlich ein Komödienmoment. Genau darum geht es Kristof Spiewok im dritten Teil seiner Monteverdi-Trilogie mit György Ligetis „Aventures“ / „Nouvelles aventures“ und Georges Aperghis‘ Nr. 9 aus seinen „14 Récitations“. Dabei ist es ihm als Regisseur sehr ernst. Der patinierte Saal der Schaubühne Lindenfels im Leipziger Westen ist ein idealer Aufführungsort mit einer zugleich offenen und transparenten, ideal sänger- und musikerfreundlichen Akustik. Bei allem Dekor gerät dieser bewegungsreiche und von Thadeusz Tischbein mit Video-Konfekt garnierte Abend eher verspielt als tieflotend. Für die Koproduktion der Oper Leipzig mit der Schaubühne Lindenfels gab es zur Premiere viel Applaus.

Transmedialität und Virtualität – Werke von Michael Beil und Johan Svensson in Berlin

03.09.17 (Wendelin Bitzan) -
Die Ernst von Siemens Musikstiftung hat ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen: Progetto Positano präsentierte in einem Portraitkonzert mit dem Berliner ensemble mosaik seinen ersten Stipendiaten, den schwedischen Komponisten Johan Svensson (*1983). Im Heimathafen Neukölln gelangte sein dreiteiliger Werkzyklus Ampèrian Loops zu einer ersten vollständigen Aufführung, konfrontiert mit drei audiovisuellen Arbeiten von Michael Beil (*1963).

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 04.09. bis 10.09.2017

03.09.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 36. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Zeit mit Grisey, Musikalische Strukturen und ökonomische Bedingungen, Neue Musik in Grafenegg, Kimmig-Studer-Zimmerlin, Kirsten Reese, Maja Osojnik und Patrick Pulsinger im Wiener RadioKulturhaus, documenta 14: Every Time A Ear di Soun, Ammer/Console: Ludwig Wittgenstein, Die Kraft der Musik, Museum der Meisterwerke: In memoriam Karlheinz Stockhausen, die belgische Formation Champ d'Action, Dirigent André Cluytens, Ars Electronica (Live), Grill(en)musik und traditioneller Musik aus dem Irak.

Der „entfesselte Durchschnitt“ – DDR-Punk beim Kunstfest Weimar

01.09.17 (Roland H. Dippel) -
Beim Kunstfest Weimar geht es nicht nur um „100 Jahre Kommunismus“ oder die Revitalisierung des Lebensgefühls der späten DDR, auch wenn man diesen Eindruck bei diesem Konzert hätte bekommen können. Hier fanden sich wirklich alle ein, die für oder gegen den schönen Schein der Klassikerstadt agierten, an dem man zwischen Deutschen Nationaltheater, Ilmpark und Kunsthochschulen bereits vor 1989 kräftigst polierte.

Deutscher Kulturrat zur Bundestagswahl 2017: 14 Forderungen – 5 Reaktionen

Anlässlich der sich nähernden Bundestagswahl am 24. September 2017 hat der Deutsche Kulturrat das bewährte Verfahren, Wahlprüfsteine zu erstellen, neu gedacht: Es wurden 14 kulturpolitische Forderungen an die im 18. Deutschen Bundestag vertretenen Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke und SPD sowie an die AfD und FDP, deren Einzug in den 19. Deutschen Bundestag wahrscheinlich ist, gesendet. Die Forderungen und Antworten im Überblick und im Detail.

Im Würgegriff – Leitartikel von Theo Geißler in der nmz 2017/09

29.08.17 (Theo Geißler) -
„So kann es nicht weitergehen, aber so geht es weiter“ lautet der pessimistische Titel einer leider selten aufgeführten Opern-Collage aus Zeitungen und Groschenromanen, die Niels Frédéric Hoffmann bei der Hauptarbeitstagung des Deutschen Musikrates 1970 in Bremen uraufführen ließ. Seinerzeit ein musikalisch-politischer Protest weniger gegen die rahmenspendende Organisation, eher wider die herrschenden politischen Verhältnisse. Der Komponist mag es mir verzeihen, wenn ich seine Headline umwidme auf ein mittlerweile jahrzehntealtes kulturpolitisches Ärgernis namens Projektförderung. [Vorab aus der nmz 2017/09]

Neuer Rundfunk in der Sackgasse? – Die ARD muss sich reformieren, sonst tut es die Politik · Von Andreas Kolb

28.08.17 (Andreas Kolb) -
Im Sommer 2014 genehmigte der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) den umstrittenen Wellentausch zwischen „BR-Klassik“ und dem BR-Jugendradio „Puls“. Demnach soll – wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind – die UKW-Frequenz des Klassiksenders ab dem Jahr 2018 dem Jugendsender zur Verfügung gestellt werden. „BR-Klassik“ würde dann nur noch über Digitalradio (DAB+), Kabel, Satellit und Internet zu empfangen sein. [Vorab aus der nmz 2017/09]

Theos Möhrensalat – die Politik & Kultur-Trump-Fakes

27.08.17 (Theo Geißler) -
Köln: gamescom und Sucht – Kassel: documenta und AfD – Berlin: Wahlkampf und Pampers – Berlin: Süßliche Kulturförderung. Theo Geißlers Möhrensalat ist angerichtet. 100 Prozent ideologisch abbaubar.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 27.08. bis 03.09.2017

27.08.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 35. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Gérard Griseys Opus magnum in Salzburg, Musikästhetik von Ferdinand Zehentreiter, Elektronische Musik auf dem Sofa, Pierre Henry, V:NM Festival 2017, documenta 14: Every Time A Ear di Soun, Pianistin, Sängerin und Komponistin Clara Haberkamp, Museum der Meisterwerke: Werner Pircher und sein „halbes doppelalbum“, Sven-David Sandström, Hermann Hesses Musikverständnis, Klangspuren Schwaz und Hendrik Otremba (Literat und Musiker).

Kurz-Schluss – Wie ich einmal zufällig Schrecken und Schönheit der realen digitalen Welt kennenlernen durfte

26.08.17 (Theo Geißler) -
Zugegeben: In letzter Zeit habe ich mich hier viel zu subjektiv mit thematischen Petitessen beschäftigt. Mit den 68ern, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der Bundeskanzlerin. Das lag auch an meiner etwas schlagseitigen Informantenstruktur. Das hat sich gerade geändert. Aus bestens ausgewiesenen Quellen erreicht mich Grauenhaftes. Um juristischen Problemen aus dem Weg zu gehen, eröffne ich hiermit das Unternasen-Schmalschnauzer-Blog – schon um im sicheren Fake-News-Windschatten des renommierten Breitbart-Networks geschützt dahinzugleiten. [Vorab aus: Politik & Kultur 2017/05]

MG-Geballere und DJ-Scratch: Prokofjew-Doppel beim Kunstfest Weimar

25.08.17 (Roland H. Dippel) -
„100 Jahre Kommunismus“ – ein ganz wichtiges „Un-Thema“: Denn wer realisierte welchen Kommunismus „wirklich“ für wie lange…? Christian Holtzhauer und sein Team unternehmen beim Kunstfest Weimar eine Reise durch Paraphrasen, Theorien und Kunstmanifestationen dieses „Spuks“ (Karl Marx).

Restaurierte Fassung von Georg Wilhelm Papsts „Die Liebe der Jeanne Ney“ (1927) überzeugt nicht

24.08.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits vor sieben Jahren hat die UFA in Berlin ein Sommer-Festival historischer Filme initiiert. Der sogenannte Kolonnadenhof der Museumsinsel, neben dem prunkvoll archaisierenden Eingang zur Alten Nationalgalerie die Aufschrift die „Meistersinger“-Devise „Hier gilt’s der Kunst“ ziert, scheint als Ort gut gewählt – allerdings hielt die an diesem Tag zwar stabile, aber kühle Wetterlage merklich viele Gäste ab, dem Ruf zu einer „Weltpremiere“ zu folgen:

Ralfs rosa Riesenteufel: Das Bundesjugendorchester bei „Young Euro Classic“

22.08.17 (Roland H. Dippel) -
Im Konzerthaus Berlin feiert man vom 17. August bis zum 3. September die achtzehnte Ausgabe von „Young Euro Classic“. Nach dem Attentat in Barcelona hat dieses „Festival der besten Jugendorchester der Welt“ über Nachwuchspflege und künstlerische Inhalte eine Appellfunktion für die freiheitlichen Werte. Im Festivalheft ist die Spannweite der Positionen fassbar: Man blättert nach der Ankündigung des Moldavian National Youth Orchestra (27. August) und der Nationalen Jugendphilharmonie der Türkei (28. August) weiter und findet die ganzseitige Anzeige des queeren Stadtmagazins „Siegessäule“.

Ruhrtriennale: Erik Saties „Socrate“ mit Barbara Hannigan und Reinbert de Leeuw

22.08.17 (Georg Beck) -
Ein bukolischer Frieden liegt über dieser Performance. Ein alter Mann am Klavier, ein Junge als Umblätterer, eine Sopranistin als Sokrates-Nachruferin. Alles glüht. Dazu ein milde gestimmter, freilich nicht unironischer Komponist. Mit Erik Saties „symphonischem Drama in drei Teilen“, charmante Übertreibung für eine zurück­genommene kammermusikalische Abschiedsmusik, kehrte in die Bochumer Jahrhunderhalle nach einer kräfteraubenden Debussy-Oper wieder die Stille ein.

Vom Blumenmeer ins Blutbad – Aribert Reimanns „Lear“ wird zum triumphalen Schlusspunkt der aktuellen Salzburger Festspiele

22.08.17 (Joachim Lange) -
Zum guten Schluss ist die Rechnung des neuen Salzburger Festspielintendanten Markus Hinterhäuser aufgegangen: Aribert Reimanns längst zum Klassiker der Moderne avancierter „Lear“ aus dem Jahre 1978 setzte ein Ausrufezeichen hinter das sommerliche Opern-Programm an der Salzach. Dabei glänzen die Wiener Philharmoniker als „Hausorchester“ der Festspiele mit Franz Welser-Möst am Pult mit dieser ambitionierten und höchst erfolgreichen zeitgenössischen Oper. Was aufs Schönste belegt, dass diesen Musikern auch nichts Modernes fremd ist. Zumal sich die Felsenreitschule in den letzten Jahren noch jedes Mal bei den Großwerken der Moderne akustisch bewährt hat. Auch die aus der Not geborene Platzierung des Schlagwerks an der Seite der Bühne erweist sich als Glücksfall für die dadurch entstehende Pointierung der Musik.

„Musik muss ein Zeugnis seines Schöpfers ablegen“ – Wilhelm Killmayer im Gespräch mit Burkhard Schäfer

21.08.17 (Burkhard Schäfer) -
Wilhelm Killmayer darf man getrost als Urgestein der deutschen Musiklandschaft bezeichnen. Der Komponist aus München hätte gegen eine solche Bezeichnung wohl selbst nichts einzuwenden, zumal die Landschaft in seinem alle Gattungen umfassenden Œuvre eine zentrale Rolle spielt. Dem etablierten Musikbetrieb ist der große Einzelgänger stets aus dem Weg gegangen, „angesagten“ Modeströmungen hat er sich konsequent und souverän verweigert. In Zeiten, als das Komponieren mit Clustern, Mikrointervallen und Geräuschen en vogue war, hat er unbeirrt tonal geschrieben – und dabei trotzdem einen ureigenen, ästhetisch hoch komplexen Beitrag zur neuen Musik geleistet, der sich auch in zahlreichen Klavierwerken niedergeschlagen hat. Am Rande des Stuttgarter ECLAT-Festivals 2010 sprach piano news mit dem in Würde gealterten Künstler, der beim Interview aus seiner Skepsis gegenüber der von ihm so genannten „typischen Festivalmusik“ keinen Hehl machte.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 21. bis 26.08.2017

20.08.17 (mh) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 34. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Bruno Strobls Kirchenoper „Hemma“, Kopfhörermusik von Steven Takasugi, 90. Geburtstag des Komponisten Wilhelm Killmayer, Zesses Seglias' Kammeroper „To the Lighthouse“ (UA), 60. Geburtstag des Komponisten Rainer Pezolt, Michel van der Aa, Morton Feldman, V:NM Festival 2017, Klangkunst: documenta 14, Trio Sora, Nickelsdorfer Konfrontationen, Werke der Chinesin Ying Wang auf CD, eine musikalische Klimaparty, den vergessenen Romantiker Sigismund Thalberg, das vielgestaltige Klanguniversum der ICAS Plattform Shape und das ARD Radiofestival 2017 Radio Lab.
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