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Parkbank-Gigolos und Liebesträume – Die Musikalische Komödie Leipzig reüssiert im Westbad

28.09.19 (Roland H. Dippel) -
Premiere Eins der Musikalischen Komödie in der Alternativspielstätte Westbad mit nur 200 Metern Entfernung zum Stammort. Das Haus Dreilinden in Leipzig-Lindenau wird aufwändig renoviert. Man hat viel vor: Licht- und Tonanlage kommen endlich auf den optimalen Stand. Ein neuer fahrbarer Orchestergraben minimiert Umbauzeiten und die neue Bestuhlung auf in Stufen ansteigenden Reihen von der früheren Parkettebene zum Rang ermöglicht optimale Sicht. Die Platzkapazität wird von 522 auf 640 erhöht. Für diese Maßnahmen sind 7,6 Mio. Euro aus Mitteln im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost – Aufwertungsgebiet Leipzig West und einem Eigenanteil der Oper Leipzig vorgesehen. Auf Zugstücke muss das Publikum im Westbad nicht verzichten, bis das Ensemble, wenn alles nach Plan läuft, im November 2020 mit einer festlichen Eröffnung das Stammhaus wieder in Besitz nehmen wird. Roland H. Dippel über die Spielzeit-Eröffnung in der Harmonie-Blech zu Schlager-Gold geschmolzen wurde.

Dunkel ist das Ende, ist der Tod – Uraufführung von „Le Silence des ombres“ von Benjamin Attahir in Brüssel

26.09.19 (Joachim Lange) -
Sage keiner, es gäbe nicht das speziell Französische in der Musik. Die neue Oper von Benjamin Attahir ist sehr französisch. Nicht nur, weil die dunklen Arkaden und Steintreppen der Uraufführungsinszenierung vor einer gewaltigen Mauer auch jener Ort sein könnte, in dem man „Pelléas et Mélisande“ aufführen könnte. Der 1989 in Toulouse geborene Franzose tut gar nicht so, als wollte er sich etwa von Debussy so weit entfernen, dass man dessen Einfluss, oder zumindest seine Rolle als Maß der Dinge, nicht mehr erkennen würde. Joachim Lange mit seinem Uraufführungsbericht.

Kurz-Schluss – Wie ich einmal einen ersten (und letzten) scheuen Rundblick über den Tellerrand meiner zeitlebens gepflegten Inkompetenz wagte

26.09.19 (Theo Geißler) -
Soll uns das beruhigen? Unsere stets zuverlässige, gelegentlich überpingelige Deutsche Presseagentur vermeldet lächelnd: Keine Sorge – prima Klima auf der Wies’n. „Sonne, blauer Himmel und ein gelungener Anstich: Die Wies’n hat einen Bilderbuchstart hingelegt. Mit zwei Schlägen zapfte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) – inzwischen Meister dieser Kunst – das erste Fass Bier an und stieß mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf eine friedliche Wies’n an. Dass nichts passiert, dass alle wieder heil nach Hause kommen: Das ist das Wichtigste – da sind sich alle einig.“ Ehrensache. Sonst versäumen wir in der Glotze noch die Klatsche, die der FC Bayern den Kölsch süffelnden Geißböcken verpasst hat. Sonst was Wesentliches im bunten Strauß des Weltgeschehens? [Vorab aus der Zeitung „Politik & Kultur“ 2019/10.

Ein Alptraum in Musik – Pascal Dusapins Oper „Macbeth Underworld“ in Brüssel uraufgeführt

25.09.19 (Joachim Lange) -
Wer sich seiner Opern- und Spielplandramaturgie sicher ist, wird mutig. Peter De Caluwe will in den nächsten Jahren jede Spielzeit der Brüssler La Monnaie Oper mit gleich zwei Uraufführungen beginnen. Was kühn gedacht ist, ist ihm zum Auftakt schon mal gelungen. Dabei ist Pascal Dusapin (64) schon mal eine sichere Bank. Hier wurden 1992 schon sein „Medeamaterial“ und 2015 „Penthesilea“ uraufgeführt. Mit dem jüngsten Werkt lässt er sich diesmal nicht von der deutschen, sondern von einem Weltklassiker der englischen Literatur inspirieren. Joachim Lange berichtet.

Tschechische Festoper beeindruckt – Smetanas „Libuše“ in Bad Elster

23.09.19 (Roland H. Dippel) -
Die Rezeptionsgeschichte von Smetanas Oper „Libuše“ ist voller Sprünge. Jetzt sprang sie zudem geographisch aus Ustí nad Labem in Tschechien zum Gastspiel in die sächsische Bad-Idylle nach Bad Elster ans König-Albert-Theater. Roland H. Dippel ließ sich mitnehmen und fand das Ensemble aus Ustí nad Labem absolut beeindruckend.

Aufrüttelnde Einfachheit: Philip Glass' „In der Strafkolonie“ am Theater Hof

22.09.19 (Roland H. Dippel) -
Philip Glass‘ Oper „In The Penal Colony“, uraufgeführt 2000 in Seattle und in Deutschland erstaufgeführt an der Berliner Kammeroper 2002, kommt in der Spielzeit 2019/20 an fünf deutschen Bühnen heraus. Den Anfang macht das Theater Hof in der Übersetzung von Rudolph Wurlitzers Textbuch nach Franz Kafkas Novelle durch Cordula Engelbrecht und Bettina Rohrbeck. Es folgen Ulm, Gera, Erfurt, Augsburg. Roland Dippel sah in einer moderaten Aufführung reichlich Zündstoff.

Massenentlassung in Wien – Frank Hilbrichs analytisch kalter „Rosenkavalier“ am Theater Bremen

22.09.19 (Joachim Lange) -
Von „Elektra“ zum „Rosenkavalier“ ist der Weg weniger weit als man gewöhnlich denkt. Das zeigt die Inszenierung von Frank Hilbrich, die er mit hervorragenden Darstellerinnen und Darstellern am Theater Bremen bis auf den Kern entschlackt auf die Bühne bringt. Joachim Lange hat sehr genau hingehört und hingesehen.

Zeitsprung-Experten: Leipziger Improvisationsfestival für Alte Musik Ex Tempore

20.09.19 (Roland H. Dippel) -
Zum sechsten Mal findet das von Experten aus ganz Europa besuchte und gestaltete Improvisationsfestival für Alte Musik Ex Tempore in Leipzig statt. Im Zweijahresabstand kombiniert Leiter Martin Erhardt in der vom Deutschen Institut für Improvisation, Leipzig, veranstalteten Reihe mehrere Konzerte, Vorträge, Workshops und interaktive Formate. Dabei fallen nicht nur die Mauern zwischen den musikalischen Gattungen, sondern auch zwischen den Künsten. Ein Bericht von Roland H. Dippel.

Aufwühlendes Psychogramm: Philip Venables Oper „4.48 Psychosis“ in Straßburg

19.09.19 (Georg Rudiger) -
Echte Partystimmung kommt im Straßburger Opernhaus nicht auf, als nach der französischen Erstaufführung von Philip Venables Oper „4.48 Psychosis“ der „Opernwelt“-Chefredakteur Albrecht Thiemann gemeinsam mit Bertrand Rossi, stellvertretender Geschäftsführer des Hauses, die Bühne betritt, um die Elsässische Rheinoper (Straßburg, Colmar, Mulhouse) gemäß der Jahresumfrage von 50 Kritikern als „Opernhaus des Jahres“ auszuzeichnen. Zu heftig waren die vergangenen 90 Minuten, in denen die Hauptfigur von ihren Depressionen erzählt, in denen das Publikum mit extremen musikalischen Mitteln die äußeren und inneren Vorgänge in einer Psychiatrie vor Augen und Ohren geführt bekommt. Georg Rudiger fasst zusammen.

„I am American!“ – Giuseppe Verdis „La forza del destino“ an der Deutschen Oper Berlin

19.09.19 (Peter P. Pachl) -
Die in die Neuinszenierung der Oper „Die Macht des Schicksals“ an der Deutschen Oper Berlin eingestreuten Textblöcke evozierten bereits in der Premiere lautstarke Publikumsreaktionen und sorgten für Unterbrechungen. Zwar waren in der dritten Aufführung keine Trillerpfeifen mehr zu hören, aber erneut tobte, insbesondere im 4. Akt, ein Meinungs-Kampf in den Reihen des Publikums. Bert Brecht hätte daran seine Freude gehabt, wie nun wohl auch der Regisseur Frank Castorf. Peter P. Pachl mit Details.

Latex-Opfer – Malte Giesens „Wolfsschlucht“ an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführt

17.09.19 (Peter P. Pachl) -
Im Rahmen ihrer „Überschreibungen“ von Händel bis Korngold hat die Deutsche Oper Berlin ein Musiktheater von Malte Giesen nach Motiven von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ in Auftrag gegeben: die „Wolfsschlucht“, in Malte Giesens Partitur zum alleinigen Topos der Opernhandlung gemacht, kam in der musiktheatralischen Werkstatt, der ehemaligen Tischlerei dieses Hauses, zur Uraufführung. Peter P. Pachl besuchte die zweite Aufführung.

Eine andere, goethische „Zauberflöte“ im Goethe-Theater Bad Lauchstädt

17.09.19 (Joachim Lange) -
Es ist eine späte aber innige Liebe. Edda Moser gehörte bis Mitte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts aktiv zur Spitzenriege ihrer Zunft. Als König der Nacht etwa war sie legendär. Auch wenn sie naturgemäß viel in Italienisch gesungen hat, hinderte sie das nicht daran, ihre Liebe zur eigenen Muttersprache wachsen zu lassen. Sie beließ es aber nicht dabei, sondern rief ein Festspiel der Deutschen Sprache ins Leben. Als sie einen passenden Ort dafür suchte, riet ihr ihr Freund, der Hallenser Hans-Dietrich Genscher, zum Goethe-Theater Bad Lauchstädt vor den Toren seiner Heimatstadt.

Kleiner Mann ganz groß – Der neue Nibelungen-Ring in Kassel bleibt mit „Siegfried“ auf Erfolgskurs

16.09.19 (Joachim Lange) -
In Kassel inszeniert Markus Dietz den „Ring“. Jetzt feierte „Siegfried“ am Staatstheater Kassel Premiere. Dietzens Idee dabei ist, den Reichtum nicht als Gold zu zeigen, sondern in der lebendigen Form als potenzielle Arbeitskraft. Für die Neidhöhle geht Dietz zuweilen an die Grenze des Erträglichen. Joachim Lange sah eine professionelle Glanzleistung des verletzten Daniel Brenna in der Rolle des Siegfried und eine deutlich gute Ensembleleistung.

Abel Gances Stummfilm „La Roue“: Meisterhafte Rekonstruktion eines Stummfilmklassikers

15.09.19 (Stefan Drees) -
Standing Ovations, Bravo-Rufe und nicht enden wollender Beifall, auf der Bühne zufrieden strahlende Orchestermitglieder, die einander gegenseitig umarmen, denen aber auch die Anstrengung der vergangenen Stunden ins Gesicht geschrieben steht: So endete die Uraufführung einer siebenstündigen Rekonstruktion von Abel Gances Stummfilm „La Roue“ (1923) beim diesjährigen Musikfest Berlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Unterbrochen von drei Pausen steuerte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Frank Strobel zu diesem Ereignis eine überzeugende Rekonstruktion der originalen Musikkompilation bei. Stefan Drees berichtet.

Null Chance für Musik in Rolando Villazóns Leipziger „Liebestrank“

15.09.19 (Roland H. Dippel) -
Zum brachial-komödiantischen Appetizer für Wagner wird an der Oper Leipzig Donizettis „L'elisir d'amore“ drei Wochen vor der „Tristan und Isolde“-Premiere. Die in Erl als Nachtigall in Braunfels‘ „Vögel“ sensationelle Bianca Tognocchi fuchtelt bei ihrer Cavatina vom „L'elisir della Regina Isotta“ an einem Album mit historischen Fotografien dieses Liebesmysteriums herum. Auch sonst verlässt sich All-round-Star Rolando Villazón im rundum aufgefrischten Remake der Inszenierung im Festspielhaus Baden-Baden ganz auf seine unverwechselbaren Mittel. Der Applaus an der Oper Leipzig feiert eine plärrige, poesiefreie, protzige Clownerie. Zu diesem Ergebnis kommt unser Kritiker Roland H. Dippel.

Biedere Schwarz-Weiß-Ästhetik statt Hafenspektakel: „Tosca“ am Theater Regensburg

15.09.19 (Juan Martin Koch) -
Nachdem das Theater Regensburg im Juli mit einer „Tosca“ im Hafen ein beachtliches Freiluft-Spektakel hingelegt hatte, folgte zur Spielzeiteröffnung nun die szenisch ernüchternde, musikalisch überzeugende Indoor-Version. Juan Martin Koch berichtet.

Theaterzauber: „Einstein on the Beach“ von Philip Glass in Genf

13.09.19 (Georg Rudiger) -
Menschen fliegen durch die Luft, ein Pferd zieht langsam seine Kreise. Die endlosen Dauerschleifen der Musik heben das Zeitgefühl auf, die formidablen Tänzer und Schauspieler der Compagnia Finzi Pasca die Schwerkraft. Nach knapp vier Stunden Sitzen kann man im Genfer Opernhaus zwar seine Beine kaum mehr bewegen, aber man möchte nicht eine Minute dieses Theaterzaubers missen.

Musikalisches Niemandsland: „Spieltriebe 8“ am Theater Osnabrück – Drei musikalische Uraufführungen auf Route Rot

10.09.19 (Roland H. Dippel) -
Das Osnabrücker Symphonieorchester feiert in der Spielzeit 2019/20 sein hundertjähriges Bestehen und war auch deshalb in der Route „Gottes Konkurrenz“ des achten Festivals „Spieltriebe“ in einem eigenen Block mit drei Uraufführungen zu erleben: Insgesamt zwölf neue Theaterarbeiten gab es vom 6. bis zum 8. September unter dem Motto MENSCH®. Eine theatrale Rundreise vor Ort von Roland H. Dippel.

Publikumverschreckend? „Hoffmanns Erzählungen“ von Offenbach am DNT Weimar

10.09.19 (Michael Ernst) -
Weimar feiert 2019 nicht nur 100 Jahre Bauhaus. Das Deutsche Nationaltheater widmet sich zur Spielzeiteröffnung einem ganz anderen Jubilar dieses Jahres, dem vor 200 Jahren in Köln geborenen Jakob Offenbach, der als Jacques mit seinen Offenbachiaden weltberühmt werden sollte. Doch auch seine als „seriös“ bezeichnete Oper „Hoffmanns Erzählungen“ sorgt nachhaltig für Ruhm. Auch in Christian Weises Neuinszenierung am Deutschen Nationaltheater der Klassikerstadt? Fragt sich Michael Ernst.

Vorwärts, der Nase nach! – Die Hamburgische Staatsoper eröffnet die Spielzeit mit Dmitri Schostakowitschs „Die Nase“

08.09.19 (Joachim Lange) -
Ja wo läuft sie denn, wo läuft sie denn hin? So ließe sich trefflich wundern. Wann führt schon mal eine Nase ein von ihrem Besitzer losgelöstes Eigenleben. Macht Karriere als Staatsrat. Treibt ihren Besitzer durch ihre Abwesenheit zur Verzweiflung. Und bringt ein wenn nicht wohl- so doch zumindest geordnetes Gemeinwesen vollkommen durcheinander. Russland respektive die Sowjetunion waren (und sind?) in der Beziehung ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unterm Zaren bei Nikolai Gogol, der 1836 die Novelle schrieb und bei Dmitri Schostakowitsch (1930) unter dessen rotem Nachfolger. Mit der Groteske kommt man dem zaristischen wie dem bolschewistischen Russland ziemlich nahe.

Bernard Haitink: Abschied von einem bescheidenen Handwerker

08.09.19 (Götz Thieme) -
Bernard Haitink gibt in Luzern sein letztes Konzert. Mit den Wiener Philharmoniker geht es weniger um die letzten Dinge: der Dirigent führt noch einmal vor, wie nah ein sachbezogenes Musizieren dem Kern eines Werkes wie Bruckners siebter Sinfonie kommt. Ein Bericht von Götz Thieme.

„Ich bin Klassik-Junkie“ – Georg Rudiger im Gespräch mit Benedikt Stampa, dem neuen Intendanten des Festspielhauses Baden-Baden

05.09.19 (Georg Rudiger) -
Dreizehn Jahre leitete Benedikt Stampa (53) das Konzerthaus Dortmund, das er mit innovativen Formaten und außergewöhnlichen Künstlern zu einem wichtigen europäischen Musikort machte. Nun übernimmt der Musikwissenschaftler, der auch Betriebswissenschaft und Kulturwissenschaft studierte, in der Nachfolge von Andreas Mölich-Zebhauser die Intendanz beim Festspielhaus Baden-Baden. Vor seinem Amtsantritt hat Georg Rudiger ihn in Baden-Baden getroffen. Ein Gespräch über die Emotionalisierung der klassischen Musik, einen neuen Saal und über die Schattenseiten des Berufs.

Kunst! Freiheit! Eröffnungskonzert zum „Monat der zeitgenössischen Musik“ in Berlin

03.09.19 (Martin Hufner) -
Drei Ensembles mit acht Kompositionen, aufgeführt im Radialsystem Berlin. Damit wurde der Monat der zeitgenössischen Musik in Berlin, der in diesem Jahr sein dreijähriges Jubiläum feiert, eingeläutet. Es wird 146 Konzerte geben, verteilt auf 65 Spielstätten. Ein Mammutunternehmen, das bündelt, was zudem teilweise ohnehin in Berlin läuft. Der Eröffnungskonzert bot nun selbst ein Panorama des Ganzen, fokussiert auf zwei Stunden. Eine gelungene Veranstaltung, findet Martin Hufner.

Kammermusik unter Freunden: Das Molyvos International Music Festival

02.09.19 (Regine Müller) -
Am äußersten Rand von Europa, auf der griechischen Insel Lesbos kurz vor der türkischen Küste, hat im August bereits zum fünften Mal das Molyvos International Music Festival stattgefunden. Zur gleichen Zeit ist die Insel Lesbos aus ganz anderen Gründen wieder in den Schlagzeilen, denn die Zahl der Flüchtlinge, die von der nahen Türkei übers Meer nach Lesbos kommen, hat sich wieder dramatisch erhöht und nähert sich den Zahlen von 2015 – dem vorläufigen Höhepunkt der Flüchtlingskrise. Regine Müller mit einer Reportage vom Rand der Zivilisation.

Wahn! Wahn! Überall Wahn! – Giacomo Puccinis „Turandot“ in Darmstadt

02.09.19 (Joachim Lange) -
„Euch macht Ihr's leicht, mir macht Ihr's schwer“ – das könnte sich Valentin Schwarz zu seiner ersten Premiere im vollen Rampenlicht in Darmstadt sagen…. Aber nicht Wagner steht auf dem Programm, sondern Puccini. Joachim Lange mit einem Lagebericht zu Theater und Premiere.
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