Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Claude Debussy«

Die Glocken des Gamelan

25.03.18 (Hans-Jürgen Schaal) -
Debussys Begegnung mit der indonesischen Musik hatte weitreichende Folgen. Nicht nur Messiaen, Cage oder die Minimalisten ließen sich davon inspirieren. Auch Jazz-Arrangeure griffen auf Debussys Ganztonleitern und die davon abgeleiteten Akkorde zurück. Seine Emanzipation des Ostinatos hat sogar die Popularmusik revolutioniert.

In der Intimität des Lichts – Streichquartett am Lagerfeuer

09.02.18 (Till Dahlmüller) -
Angekündigt war das Konzert des vision string quartet als „ein Projekt, das den traditionellen Konzertrahmen auflöst“. Das junge Quartett kollaborierte zusammen mit Folkert Uhde, Gründer und Betreiber des Radialsystem V in Berlin. Auf dem Programm standen mit Schostakovich‘ Streichquartett Nr. 8, Barbers Adagio for strings und Debussys Streichquartett in g-Moll drei Klassiker, die über Licht, Video und die Fragmentierung des Streichquartett II des Schweizers Jürgen Frey zu einer Gesamtinszenierung zusammengebunden wurden.

Rheingau Musik Festival unter dem Motto «Freundschaft»

26.01.18 (dpa) -
Oestrich-Winkel - Mit dem Leitgedanken «Freundschaft» geht das Rheingau Musik Festival dieses Jahr in seine 31. Saison. Das Festival wird vom 23. Juni bis zum 1. September 2018 rund 150 Konzerte an 40 Spielstätten im Rheingau und in Nachbarregionen bieten, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Das Motto soll durch «musikalische Konzepte» präsentiert werden, hieß es.

Französische Musik diesjähriger Schwerpunkt von Klavier-Festival Ruhr

12.01.18 (dpa) -
Essen (dpa/lnw) - Unter dem Titel «Vive la France!» steht beim Klavier-Festival Ruhr in diesem Jahr französische Musik im Mittelpunkt. Anlass ist unter anderem das 100. Todesjahr des französischen Komponisten Claude Debussy (1862-1918). Zwischen dem 19. April und dem 13. Juli sind 66 Veranstaltungen in 21 Städten des Ruhrgebiets, aber auch in Hünxe, Moers, Rheda-Wiedenbrück, Münster sowie Wuppertal geplant.

CD-Tipps 2017/11

14.11.17 (Juan Martin Koch) -
+++ Johann Sebastian Bach: Sonaten und Partiten für Violine solo. Christian Tetzlaff. Ondine +++ Claude Debussy: Images I, Préludes II, Le Martyre de Saint Sébastien (Symphonische Fragmente). Vincent Larderet. Ars Produktion +++

Allemond ein Puppenhaus – Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Komischen Oper Berlin

16.10.17 (Peter P. Pachl) -
Soeben erst bildeten als erste Premiere der Deutschen Oper Berlin drei Dramen von Maurice Maeterlinck die textliche Grundlage für Aribert Reimanns neue Oper. Dem folgte die Komische Oper mit der berühmtesten Maeterlinck-Vertonung, Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“. Deren Uraufführung erfolgte 1902 in der Pariser Opéra-Comique. Barrie Kosky verkleinert sie zur puppenspielhaften Kammerversion – unter Jordan de Souza, dem neuen Kapellmeister der Komischen Oper, ein musikalisch hochwertiger Premierenabend.

Live-Stream der „Pelléas et Mélisande“-Premiere an der Komischen Oper Berlin (15.10.2017)

Zum Saisonauftakt der Jubiläumsspielzeit „70 Jahre Zukunft Musiktheater“ inszeniert Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky erstmals in der Geschichte des Hauses Claude Debussys Pelléas et Mélisande, einen Meilenstein des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts, und hat dafür im Ensemble mit Nadja Mchantaf, Dominik Köninger und Günter Papendell seine ideale Besetzung gefunden.

Ruhrtriennale: Krzysztof Warlikowski und Sylvain Cambreling machen aus Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ ein spannendes Kammerspiel

20.08.17 (Joachim Lange) -
Dass der aktuelle Intendant der Ruhrtriennale Johan Simons die letzte Jahresscheibe seiner Intendanz mit Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ einläutet, hat auch etwas von einer Referenz an den Erfinder dieser alljährlichen kulturellen Frischzellenkur für das Ruhrgebiet Gerard Mortier. Die Bochumer Jahrhunderthalle, in der diese Eröffnung mit einer vorgeschalteten Rede von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zelebriert wurde, hat sich längst als Herzstück der Ruhrtriennale etabliert. Dieses Industriearchitektur-Erbstück verdankt Mortier damit eine respektable Alterskarriere!

Ein Scheiterhaufen als Appell –Honeggers „Jeanne d’Arc au bûcher“ an der Oper Frankfurt

16.06.17 (Michael Kube) -
Der Gegensatz konnte kaum größer sein, und doch erschien er am Ende in bedeut­samer Sinnfälligkeit: auf der einen Seite als himmlisches Vorspiel Claude Debu­ssys präimpressionistisches Poème lyrique „La Damoiselle élue“ (1893), auf der anderen das in dunkle, schmutzig-drohende Bilder getränkte Oratorium „Jeanne d’Arc au bûcher“ (1935) von Arthur Honegger. Eine direkt anfassende, ja aufrüt­telnde Doppelinszenierung durch Àlex Ollé und sein spanisch-katalanisches Kollektiv „La Fura dels Baus“.

Wenn der Teufel im Glockenturm steckt: Debussys komplettiertes Opern-Diptychon erstmals auf CD

08.08.16 (Peter P. Pachl) -
Zwei Opern nach Edgar Allan Poe hat Claude Debussy komponiert, jedoch nicht fertig gestellt: „La Chute de la Maison Usher“ und „Le Diable dans le Beffroi“. In der Orchestrierung und Rekonstruktion von Robert Orledge liegen beide nun erstmals gemeinsam auf CD vor.
Inhalt abgleichen