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Alle Artikel kategorisiert unter »Claude Debussy«

Faszinierende Hommage á Debussy – Annelies Van Parys’ Kammeroper „Usher“ an der Staatsoper Berlin uraufgeführt

13.10.18 (Peter P. Pachl) -
Mit der jüngsten Produktion ist der Staatsoper ein Coup gelungen. Jenseits der bislang formal und ästhetisch betonten Werkstatt-Atmosphäre in der „Neuen Werkstatt“, die unter der Intendanz von Matthias Schulz „Alter Orchesterprobensaal“ genannt wird, erfolgt in perfekter Illusionsraum-Lösung die Uraufführung einer ungewöhnlichen Umsetzung von Claude Debussys Fragment „La Chute de la maison Usher“.

Mit traumwandlerischer Sicherheit durch die Klanggirlanden

07.10.18 (Christoph Keller) -
Die Veranstaltungsreihe der Dialogkonzerte geht zurück auf die Initiative der Musikwissenschaftlerin Dr. Kadja Grönke. Im gemeinsamen Dialog zwischen Interpreten, Komponisten und musikwissenschaftlichen Fragestellungen wurden dem Publikum einzelne Kompositionen erörtert, kurz analysiert und vorgestellt.

Die Glocken des Gamelan

25.03.18 (Hans-Jürgen Schaal) -
Debussys Begegnung mit der indonesischen Musik hatte weitreichende Folgen. Nicht nur Messiaen, Cage oder die Minimalisten ließen sich davon inspirieren. Auch Jazz-Arrangeure griffen auf Debussys Ganztonleitern und die davon abgeleiteten Akkorde zurück. Seine Emanzipation des Ostinatos hat sogar die Popularmusik revolutioniert.

In der Intimität des Lichts – Streichquartett am Lagerfeuer

09.02.18 (Till Dahlmüller) -
Angekündigt war das Konzert des vision string quartet als „ein Projekt, das den traditionellen Konzertrahmen auflöst“. Das junge Quartett kollaborierte zusammen mit Folkert Uhde, Gründer und Betreiber des Radialsystem V in Berlin. Auf dem Programm standen mit Schostakovich‘ Streichquartett Nr. 8, Barbers Adagio for strings und Debussys Streichquartett in g-Moll drei Klassiker, die über Licht, Video und die Fragmentierung des Streichquartett II des Schweizers Jürgen Frey zu einer Gesamtinszenierung zusammengebunden wurden.

Rheingau Musik Festival unter dem Motto «Freundschaft»

26.01.18 (dpa) -
Oestrich-Winkel - Mit dem Leitgedanken «Freundschaft» geht das Rheingau Musik Festival dieses Jahr in seine 31. Saison. Das Festival wird vom 23. Juni bis zum 1. September 2018 rund 150 Konzerte an 40 Spielstätten im Rheingau und in Nachbarregionen bieten, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Das Motto soll durch «musikalische Konzepte» präsentiert werden, hieß es.

Französische Musik diesjähriger Schwerpunkt von Klavier-Festival Ruhr

12.01.18 (dpa) -
Essen (dpa/lnw) - Unter dem Titel «Vive la France!» steht beim Klavier-Festival Ruhr in diesem Jahr französische Musik im Mittelpunkt. Anlass ist unter anderem das 100. Todesjahr des französischen Komponisten Claude Debussy (1862-1918). Zwischen dem 19. April und dem 13. Juli sind 66 Veranstaltungen in 21 Städten des Ruhrgebiets, aber auch in Hünxe, Moers, Rheda-Wiedenbrück, Münster sowie Wuppertal geplant.

CD-Tipps 2017/11

14.11.17 (Juan Martin Koch) -
+++ Johann Sebastian Bach: Sonaten und Partiten für Violine solo. Christian Tetzlaff. Ondine +++ Claude Debussy: Images I, Préludes II, Le Martyre de Saint Sébastien (Symphonische Fragmente). Vincent Larderet. Ars Produktion +++

Allemond ein Puppenhaus – Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ an der Komischen Oper Berlin

16.10.17 (Peter P. Pachl) -
Soeben erst bildeten als erste Premiere der Deutschen Oper Berlin drei Dramen von Maurice Maeterlinck die textliche Grundlage für Aribert Reimanns neue Oper. Dem folgte die Komische Oper mit der berühmtesten Maeterlinck-Vertonung, Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“. Deren Uraufführung erfolgte 1902 in der Pariser Opéra-Comique. Barrie Kosky verkleinert sie zur puppenspielhaften Kammerversion – unter Jordan de Souza, dem neuen Kapellmeister der Komischen Oper, ein musikalisch hochwertiger Premierenabend.

Live-Stream der „Pelléas et Mélisande“-Premiere an der Komischen Oper Berlin (15.10.2017)

Zum Saisonauftakt der Jubiläumsspielzeit „70 Jahre Zukunft Musiktheater“ inszeniert Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky erstmals in der Geschichte des Hauses Claude Debussys Pelléas et Mélisande, einen Meilenstein des Musiktheaters des 20. Jahrhunderts, und hat dafür im Ensemble mit Nadja Mchantaf, Dominik Köninger und Günter Papendell seine ideale Besetzung gefunden.

Ruhrtriennale: Krzysztof Warlikowski und Sylvain Cambreling machen aus Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ ein spannendes Kammerspiel

20.08.17 (Joachim Lange) -
Dass der aktuelle Intendant der Ruhrtriennale Johan Simons die letzte Jahresscheibe seiner Intendanz mit Claude Debussys „Pelléas et Mélisande“ einläutet, hat auch etwas von einer Referenz an den Erfinder dieser alljährlichen kulturellen Frischzellenkur für das Ruhrgebiet Gerard Mortier. Die Bochumer Jahrhunderthalle, in der diese Eröffnung mit einer vorgeschalteten Rede von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller zelebriert wurde, hat sich längst als Herzstück der Ruhrtriennale etabliert. Dieses Industriearchitektur-Erbstück verdankt Mortier damit eine respektable Alterskarriere!
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