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Alle Artikel kategorisiert unter »Claude Debussy«

Unübersehbar #35 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 15.1. bis zum 21.1.2021

14.01.21 (Dirk Wieschollek) -
Kleine Fluchten, und wenn’s auch nur bis zur virtuellen Hotelbar reicht: Lassen Sie sich musikalisch à la Satie aufmöbeln, von Lehár umschmeicheln, von Schubert umsingen, von Debussy symbolistisch betören und klischeefrei in andere Kulturkreise entführen. Es ist unübersehbar Winter. Leise rieselt der Stream. [jmk]

unüberhörbar 2020/05

Singing Oboe. Trygve Aarvik (Oboe), Norwegian Radio Orchestra, Ingar Bergby. LAWO +++ Josef Suk: Asrael-Symphonie. BR-Symphonieorchester, Jakub Hruša, BR Klassik +++ Aquarelles. Reynaldo Hahn: Streichquartett Nr. 2 F-Dur; Claude Debussy: Ariettes Oubliées, Streichquartett g-Moll. Noga Quartet; Siobhan Stagg, Sopran. Avi +++ Joseph Haydn: Streichquartette op. 76, Nr. 1–3. Chiaroscuro Quartet. BIS +++ Krzysztof Penderecki: Hornkonzert, Adagio for Strings, Violinkonzert Nr. 1, Threnody. Radovan Vlatkovic, Horn; Barnabas Kelemen, Violine; London Philharmonic Orchestra, Michal Dworzynski, Krzysztof Penderecki. LPO

Abel Gances Stummfilm „La Roue“: Meisterhafte Rekonstruktion eines Stummfilmklassikers

15.09.19 (Stefan Drees) -
Standing Ovations, Bravo-Rufe und nicht enden wollender Beifall, auf der Bühne zufrieden strahlende Orchestermitglieder, die einander gegenseitig umarmen, denen aber auch die Anstrengung der vergangenen Stunden ins Gesicht geschrieben steht: So endete die Uraufführung einer siebenstündigen Rekonstruktion von Abel Gances Stummfilm „La Roue“ (1923) beim diesjährigen Musikfest Berlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Unterbrochen von drei Pausen steuerte das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Frank Strobel zu diesem Ereignis eine überzeugende Rekonstruktion der originalen Musikkompilation bei. Stefan Drees berichtet.

Saisonhöhepunkt am Theater Freiburg: Katharina Ruckgaber als Femme fragile in Debussys „Pelléas et Mélisande“

27.05.19 (Georg Rudiger) -
„Je ne suis pas heureuse“ – Ich bin nicht glücklich – singt Mélisande immer wieder mit klarer, schlichter Stimme. Ihr schulterloses weißes Kleid hat einen Trauerflor am Saum, der ihr Schicksal schon andeutet. Am Ende ist die verängstigte Frau tot, nachdem sie noch einem Kind das Leben geschenkt hat. Katharina Ruckgabers ergreifende Mélisande am Freiburger Theater ist eine Femme fragile, die zerbricht, die in der Kälte erstarrt. Selbst im Tod wenden sich alle von diesem rätselhaften, verhuschten Geschöpf mit den langen Haaren ab. Ganz verlassen liegt Mélisande am Boden. Und auch der lichte Dur-Akkord, den das Philharmonische Orchester Freiburg dem erschütternden Schlussbild von Dominique Menthas berührender, atmosphärisch dichter Inszenierung unterlegt, kann keinen Trost spenden. Unser Kritiker Georg Rudiger war berührt.

Mátyás Kiss: Kleine Nachlese diesjähriger Jubilare

28.12.18 (Mátyás Kiss) -
Im Vorfeld des 100. Geburtstags von Bernd Alois Zimmermann am 20. März erschien in Cybeles verdienstvoller Reihe „Künstler im Gespräch“ auf 3 SACDs „das symphonische Spätwerk“, zwar ohne „Photoptosis“, aber mit „Stille und Umkehr“, dem zweiten Cellokonzert sowie der schön subversiven Collage „Musique pour les soupers du Roi Ubu“, dazu wie immer seltene und aufschlussreiche Gespräche mit BAZi selbst sowie seinem Schüler York Höller.

Faszinierende Hommage á Debussy – Annelies Van Parys’ Kammeroper „Usher“ an der Staatsoper Berlin uraufgeführt

13.10.18 (Peter P. Pachl) -
Mit der jüngsten Produktion ist der Staatsoper ein Coup gelungen. Jenseits der bislang formal und ästhetisch betonten Werkstatt-Atmosphäre in der „Neuen Werkstatt“, die unter der Intendanz von Matthias Schulz „Alter Orchesterprobensaal“ genannt wird, erfolgt in perfekter Illusionsraum-Lösung die Uraufführung einer ungewöhnlichen Umsetzung von Claude Debussys Fragment „La Chute de la maison Usher“.

Mit traumwandlerischer Sicherheit durch die Klanggirlanden

07.10.18 (Christoph Keller) -
Die Veranstaltungsreihe der Dialogkonzerte geht zurück auf die Initiative der Musikwissenschaftlerin Dr. Kadja Grönke. Im gemeinsamen Dialog zwischen Interpreten, Komponisten und musikwissenschaftlichen Fragestellungen wurden dem Publikum einzelne Kompositionen erörtert, kurz analysiert und vorgestellt.

Die Glocken des Gamelan

25.03.18 (Hans-Jürgen Schaal) -
Debussys Begegnung mit der indonesischen Musik hatte weitreichende Folgen. Nicht nur Messiaen, Cage oder die Minimalisten ließen sich davon inspirieren. Auch Jazz-Arrangeure griffen auf Debussys Ganztonleitern und die davon abgeleiteten Akkorde zurück. Seine Emanzipation des Ostinatos hat sogar die Popularmusik revolutioniert.

In der Intimität des Lichts – Streichquartett am Lagerfeuer

09.02.18 (Till Dahlmüller) -
Angekündigt war das Konzert des vision string quartet als „ein Projekt, das den traditionellen Konzertrahmen auflöst“. Das junge Quartett kollaborierte zusammen mit Folkert Uhde, Gründer und Betreiber des Radialsystem V in Berlin. Auf dem Programm standen mit Schostakovich‘ Streichquartett Nr. 8, Barbers Adagio for strings und Debussys Streichquartett in g-Moll drei Klassiker, die über Licht, Video und die Fragmentierung des Streichquartett II des Schweizers Jürgen Frey zu einer Gesamtinszenierung zusammengebunden wurden.

Rheingau Musik Festival unter dem Motto «Freundschaft»

26.01.18 (dpa) -
Oestrich-Winkel - Mit dem Leitgedanken «Freundschaft» geht das Rheingau Musik Festival dieses Jahr in seine 31. Saison. Das Festival wird vom 23. Juni bis zum 1. September 2018 rund 150 Konzerte an 40 Spielstätten im Rheingau und in Nachbarregionen bieten, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. Das Motto soll durch «musikalische Konzepte» präsentiert werden, hieß es.
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