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Motiviert, Augen und Ohren zu weiten – [Rezension] Michal Libera / Michal Mendyk: Wie das klingt! Neue Töne aus aller Welt

17.12.20 (Christoph Gotthardt) -
„Die Welt ist Klang“, so bezeichnete Joachim-Ernst Berendt in den 1980er Jahren sein großes Südwestfunk-Plädoyer für das Hören der Welt. Seine Überschrift passt gut zum Titel des 2019 erschienenen Buches aus dem Moritz Verlag. Die Welt in ihrem Klang zu entdecken, zu entschlüsseln, sie anhand von musikalischen (Kunst)Werken, aber auch von unterschiedlichen, hörbaren Phänomenen zu verstehen, ja, dabei das Verständnis von Welt und Menschen sogar weiterzuentwickeln, darum geht es – in eigener Art des Zugriffs – auch hier.

Wien zwischen Tiber und verratenem Meer – Henze-Oper im Stream

16.12.20 (Michael Ernst) -
Die jüngste echte Premiere der Wiener Staatsoper war nur in der Wiener Staatsoper echt. Und im weltweiten Netz. Erstmals strömte „Das verratene Meer“ von Hans Werner Henze durchs renommierte Haus am Ring.

Stimmen mit Menschlichkeit – „Bastien und Bastienne“ vom Theater Brandenburg im Stream

15.12.20 (Roland H. Dippel) -
Wegen der Pandemie sagte man Humperdincks „Händel und Gretel“ am Brandenburger Theater ab. Stattdessen wurden Telemanns „Pimpinone“ und Mozarts „Bastien und Bastienne“ angesetzt. Die öffentliche Premiere von „Pimpinone“ zerschlug sich, die von „Bastien“ konnte noch am 16. Oktober stattfinden. Dank vorbildlicher Koordination zeichnete der Lokalsender SKB*Brandenburg beide Produktionen auf und sendet sie mehrfach im Rahmen eines theatral-konzertanten Weihnachtspaketes. Roland H. Dippel war am 10. Dezember bei den Filmaufnahmen im Brandenburger Theater dabei und vergleicht das Stream-Resultat mit dem Dreh.

Separatvorstellung – „Lohengrin“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden

14.12.20 (Peter P. Pachl) -
„Einsam in trüben Tagen“, so erzählt Elsa vor Gericht, habe sie im Gebet die Eingabe gehabt, dass ihr ein glänzender, reiner Ritter erscheine; diesen wolle sie zum Streiter für sich wählen – heute würde man sagen: als Anwalt für ihren Prozess. Die Geschichte vom angeblichen Mord Elsas an ihrem Bruder Gottfried, Wagners erste, noch verhalten hintergründige, musikdramatische Auseinandersetzung mit dem Thema Inzest zwischen Geschwistern, Tabu und Trauma, schien der richtige Stoff zu sein für den Regisseur Calixto Bieto, der in seinen früheren szenischen Arbeiten gern eigene kindliche Erfahrungen und Traumata zu verarbeiten pflegte. Doch wenig Vergleichbares bot sein Regiedebüt an der Staatsoper Unter den Linden – als eine einsame Premiere in trüben Tagen.

40 Jahre und sehr weise: Ensemble Modern „Beschenkt“ das Publikum und sich mit einem digitalen Festakt und zwei CDs

13.12.20 (Roland H. Dippel) -
Aufgrund der Pandemie fand der Festakt zum 40-jährigen Jubiläum des Ensemble Modern am 9. Dezember aus der Alten Oper Frankfurt im digitalen Rahmen statt. Der Abend mit 40 Uraufführungen unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und der bewegend eindrucksvollen Hommage von Ilja Trojanow hatte Sinn, Stil und Format. Chapeau!

Unübersehbar #31 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 11.12. bis zum 17.12.2020

11.12.20 (Dirk Wieschollek) -
Zwei Mal Bieito plus drei Mal Oper plus drei Mal neue Musik ist gleich einundreißig Mal „unübersehbar“ – wenn wir uns da mal nicht verrechnet haben… Purcell, Telemann, Mozart, Wagner und Cage helfen beim Zählen, ansonsten hilft nur schauen und lauschen, bis einem hören und sehen vergeht. Wann, bitt’schön, geht der nächste Schwan? [jmk]

Gala an der Scala – Viele Masken, aber kein Ball: Das Teatro alla Scala hat die neue Saison mit einem Fest der Musik eröffnet

09.12.20 (Michael Ernst) -
Traditionen sind dazu da, dass sie gepflegt werden. Während die Pandemie vieles von dem, was lange Zeit als unumstößlich galt, schlicht über den Haufen gefegt hat, gibt es doch einige wenige Meilensteine, die dem weltweit gerupften Kulturbetrieb nicht entrissen werden können.

Aller Anfang ist schwer – Die Oper Leipzig wagt sich als mit Verdis „Il trovatore“ in die Streaming-Welt

07.12.20 (Joachim Lange) -
Die Opernhäuser, die sich seit längerem darauf eingestellt haben, Ihre Neuproduktionen für eine moderne Art der Zusatzvermarktung aufzuzeichnen, haben in Pandemiezeiten mit ihren unfreiwilligen Pausenzeiten für live produzierte und zu erlebende Kunst momentan einen deutlichen Vorteil. Wenn Streamen ohne Publikum im Saal in Lockdown-Zeiten die einzige Möglichkeit bleibt, überhaupt etwas heraus- und ans Publikum zu bringen, dann haben diese Häuser die Nase vor. Anders als München, Stuttgart, Zürich oder Wien gehören die sächsischen Opernhäuser in dieser Beziehung nicht zu den Vorreitern. In Leipzig hat man eher den Gipfelsturm zum geplanten Wagner-Großevent mit sämtlichen Opern des Meisters im Sinn, als die Mühen der Ebene.

An der Bar das Leben vergessen – die Kölner Oper ging mit Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ ins Netz

06.12.20 (Joachim Lange) -
Das Virus, bei dem man auch von dessen Design-Abbild auf dem Bildschirm langsam genug hat, treibt immerhin die Digitalisierung voran. Auch die der Opernhäuser bzw. der Übertragung ihrer Produkte ins Netz. Manche von ihnen sind damit schon ziemlich weit. Die Opernhäuser in München, in Zürich oder in Wien, um nur die routiniertesten Beispiele zu nennen. Jetzt hat auch die Oper in Köln nachgezogen. Mit George Benjamins „Written on Skin“ als Video-on-Demand. Und gleich danach mit der Liveübertragung von Tatjana Gürbacas Inszenierung von Erich Wolfgang Korngolds Jugendwurf „Die Tote Stadt“.

Digitales Belcanto-Glück vom Gärtnerplatz: Donizettis „Anna Bolena“

06.12.20 (Roland H. Dippel) -
Die bald 50 Jahre alte Inszenierung von Humperdincks „Hänsel und Gretel“ machte den Anfang, am 4. Dezember folgte Donizettis „Anna Bolena“ und am 17. Dezember gibt es im Staatstheater am Gärtnerplatz die Premiere von Eduard Künnekes Operette „Der Vetter aus Dingsda“. Alles digital. Die beiden Münchner Musiktheater-Intendanten beißen die Zähne zusammen – mit (Video-on-Demand)-Aufführungen. Die Online-Premiere von „Anna Bolena“ erwies sich als ernstzunehmende Meisterung der anspruchsvollen Oper.

Ein großer Preis für das Strauss‘sche Erotikmonster – Gespräch mit dem Bremer Bassisten und Träger des Theaterpreises „Der Faust“ Patrick Zielke

05.12.20 (Ute Schalz-Laurenze) -
Den renommierten und damit begehrten Theaterpreis „Der Faust“ gibt es seit 2006. Er wird jährlich in allen Theatersparten wie Schauspiel, Regie, Oper, Bühnenbild, Kinder- und Jugendtheater, Tanz und natürlich für Rollenporträts in Schauspiel und Oper vergeben. Schon einige Male gab es Nominierungen für Bremer Produktionen bzw. Sänger*innen: 2017 war es Sängerin Nadine Lehner für ihre Kundry, Opernregisseur Paul Georg Dittrich für Wozzeck, 2019 gewann ihn dann Birgit Freitag vom Kinder und Jugendtheater für ihr Stück „Für Vier“.

Unübersehbar #30 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 4.12. bis zum 10.12.2020

04.12.20 (Dirk Wieschollek) -
Opernopulenz und musiktheatrale Transformationen, Verbeugungen vor Helmut Lachenmann und Matthias Kaul, 40 Gratulationen für das Ensemble Modern und eine Dresdner Schattensuche. Mit dieser Auswahl machen wir unübersehbar die 30 voll. Wir hoffen, Sie fühlen sich beschenkt. [jmk]

Liebestaumel kalt gestoppt – „Falstaff“-Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München in der Stream-Premiere

03.12.20 (Wolf-Dieter Peter) -
Endlich einmal neo-feudale Verhältnisse: vor sich nicht werkgerechten Xeres, sondern eine gute Flasche spanischen Wein; ein Teller mit vielerlei Häppchen; legere Kleidung; ein Stuhl mit Armlehnen und entspannendem Kippeffekt – und zu all dem Verdis „Falstaff“ schön laut und oft visuell ganz nah gerückt, so erlebte unser Kritiker Wolf-Dieter Peter den heruntergekommenen „Ritter von Einst“ feucht-frugal am mittelgroßen Bildschirm und mit gutem Ton aus der Stereoanlage.

Rezension: „Die Opferung des Gefangenen“ von Egon Wellesz bei Capriccio erschienen

03.12.20 (Peter P. Pachl) -
Peter P. Pachl rezensiert die Ersteinspielung von Egon Wellesz‘ Einakter „Die Opferung des Gefangenen“, die kürzlich bei Capriccio erschienen ist. In der Interpretation von Friedrich Cerha mit dem ORF-Radio-Symphonieorchester werde mehr als einmal deutlich, wie stark Wellesz‘ stringente Thematik in den Bläsern die Filmmusikkomponisten beeinflusst hat, insbesondere diverse Weltraum-Sagas, meint unser Rezensent.

Nicht heiraten ist auch keine Lösung – Mozarts „Le nozze di Figaro“ am Theater an der Wien als Premiere im Netz

02.12.20 (Joachim Lange) -
Das „Theater an der Wien“ ist ein Haus mit Stagionebetrieb. Und das mit Erfolg. In Wien ist dafür neben dem Repertoirebetrieb der Staatsoper allemal Platz. Zumindest unter normalen Bedingungen. Die Staatsoper hat genügend aufgezeichnete Produktionen auf Vorrat für täglich wechselnde Angebote auch im Netz. Doch auch das „Theater an der Wien“ hat sich im ersten Lockdown mit dem im Vorfeld gehypten „Fidelio“ in der Regie von Christoph Waltz nicht ganz freiwillig auf den Weg ins Netz aufgemacht. Auch die jetzt für den 12. November geplante Premiere, die in den zweiten Lockdown fällt, wurde ins Netz verlegt. Genauer: die Zuschauer kamen nur in den Genuss der Neuproduktion von Mozarts „Le nozzle di Figaro“, wenn sie sich über die Homepage des Theaters oder beim Kulturkanal ORF III einloggten. Musiker und Ensemble gingen im gespenstisch leeren Opernhaus an den Start.

Im crossmedialen Raum: Die Neuen Vocalsolisten mit Andreas Eduardo Franks „SuperSafeSociety”

02.12.20 (Harry Schmidt) -
„Am Anfang – war der Shutdown“, intonieren die Neuen Vocalsolisten zu Beginn ihrer virtuellen Aufführung „SuperSafeSociety”. Ausschließlich online zu erleben ist dieser „digital-musiktheatrale Abend“, Auftakt und Pilotprojekt der neuen Reihe „Magische Räume” der Stuttgarter Neue-Musik-Institution Musik der Jahrhunderte. Konzipiert hat ihn der Anfang des Jahres mit dem Kompositionspreis der Stadt Stuttgart ausgezeichnete Tonsetzer Andreas Eduardo Frank – eine Idealbesetzung, galt es doch, ein genuines Online-Konzerterlebnis zu generieren, statt der Vielzahl an Steaming-Angeboten ein weiteres hinzuzufügen.

150 Jahre Dresdner Philharmonie: So exklusiv war nie ein Festkonzert

01.12.20 (Michael Ernst) -
Warum ein Bürgerorchester just in Dresden, der Stadt der Sächsischen Strauss-Kapelle, ausgerechnet zum Festkonzert an seinem 150. Gründungstag ein Werk von Richard Strauss aufs Programm setzt, erschließt sich sofort beim Blick auf den Titel: „Der Bürger als Edelmann“ prangt da und geht auf Molière sowie vor allem auf Hugo von Hofmannsthal zurück.

Art*House oder besser Dark*House ? Eine Ballettproduktion in Halle als gestreamte Premiere

30.11.20 (Joachim Lange) -
„Dunkel ist der Weltraum“, so lautet das berühmteste Zitat von Juri Gagarin, dem ersten Menschen im All. Dunkel ist die Bühne, so könnte man nach der jüngsten Premiere an der Oper Halle vorwarnend kalauern. Das jüngste Ballett- und Musikspektakel ist mit dem Titel „Art*House“ überschrieben. Der offenbar unumgängliche Anglizismus ist immerhin sehr raumgreifend und lässt allen möglichen Assoziationen und Interpretationen Raum.

Distanzen überbrücken – Zafraan im Berliner Meistersaal am Potsdamer Platz

27.11.20 (Konstantin Parnian) -
Das Zafraan Ensemble geht in die zweite Runde seiner Jubiläumsreihe UA Berlin und damit ins nächste Jahrzehnt: Für „Die 1920er: Exil“ bildet Stefan Wolpe den Ausgangspunkt. Seine 1. Klaviersonate „Stehende Musik“ kam bei einem Konzert der Novembergruppe 1927 zur Uraufführung. Neben dieser stehen Morton Feldman und Ursula Mamlok auf dem Programm, die beide bei Wolpe in dessen späterer Heimat, den USA, lernten. Außerdem Weberns Saxophonquartett aus den späten 1920ern sowie eine Uraufführung von Simon James Phillips.

Theos Kurz-Schluss: Wie ich einmal dazu beitragen wollte, einer staatstragenden Partei bei einer Personalentscheidung zu helfen

27.11.20 (Theo Geißler) -
Aktuell leben wir in einer Zeit zahlloser Unwägbarkeiten. Dieser Zustand ist zunehmend unerträglich. Wird der FC Bayern wieder Deutscher Fußballmeister? Gewinnt Til Schweiger endlich einen Oscar? Schafft es Volkswagen, die technischen Daten des UrKäfers mit seinen Elektromodellen ohne Betrugssoftware zu übertreffen? Und ausgerechnet in dieser Situation – nur drei Schockbeispiele von vielen – stürzt uns auch noch eine politische Partei, die sonst immer als Garant geistiger, körperlicher und seelischer Stabilität galt, in den Orkus zweifelzerätzter Zukunftsangst. Wer wird künftig die Christlich Demokratische Union (CDU) in die Post-Merkel-Ära führen? [Vorabdruck aus Politik und Kultur 2020/12]

Unübersehbar #29 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 27.11. bis zum 3.12.2020

26.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Elefant, ein Bürgerschreck, eine Winterreisende, eine Tänzerin: Die 29. Ausgabe unserer Streamingtipps versammelt von der jazzigen Schubert-Aneignung über ein Kinderkonzert bis zu Hindemith und Korngold wieder einiges an Genres und Stilen. Für neue Klänge und solche, die in den Jahrzehnten seit ihrer Entstehung nichts an Frische verloren haben, sorgen das Ensemble Garage und Georg Katzer. Der Dezember kann kommen. [jmk]

Wenn Musik zum Gebet wird – Palestrina-Marathon im Augsburger Dom

23.11.20 (Michael Kube) -
Einst galt Giovanni Pierluigi da Palestrina auf dem Tridentiner Konzil als „Retter der Kirchenmusik“. In Zeiten von Corona, in denen landauf, landab jegliche Art von Konzertveranstaltung untersagt ist, retten nun seine mehrstimmigen Messen die Hör-Erfahrung von live aufgeführter Musik. Unter dem Motto „A Global Prayer for the People“ und mit bischöflichem Segen wurde im Augsburger Dom vom 20. auf den 21. November unter den gängigen Hygiene-Auflagen für Gottesdienste eine 24-stündige Andacht mit Musik zelebriert und per Livestream in alle Welt übertragen. Ein klingender Hoffnungsschimmer, und für den Freund wahrer Musik eine ganz andere Form der „Novemberhilfe“.

Unübersehbar #28 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 20.11. bis zum 26.11.2020

19.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Auch da stecken immerhin ein paar unserer Gebühren drin: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann kraft seiner Infrastruktur weiterhin flexibel agieren und viele seiner geplanten Programme als Livestream anbieten. In den kommenden Tagen stehen der WDR mit seinem Funkhausorchester, der BR mit dem Sinfonieorchester und der SWR mit dem Vokalensemble bereit. Dazu Zeitgenössisches aus Leipzig und Wien sowie Barockes aus Stuttgart. Zauberhaft! [jmk]

Fachtagung über verfolgte jüdische Musiker*innen in Thüringen an der Hochschule für Musik Weimar

19.11.20 (Roland H. Dippel) -
Am 12. und 13. November fand an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar die zweite wissenschaftliche Tagung zum Projekt „Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche“ statt. Wegen der Pandemie wurden die Referate, der Festvortrag und das Gesprächskonzert im Livestream übertragen. In der ersten Projektphase und einer Wanderausstellung (April 2018 bis Juni 2019) wurde grundsätzliches Material über Leben und Werk jüdischer Musiker vorgestellt. Die zweite Projektphase (Juli 2019 bis Juni 2021) schließt Gruppen wie die in Thüringen wirkenden jüdischen Kantoren und Mitglieder der Lagerkapelle des Konzentrationslagers Buchenwald ein. Eine weitere Ausstellung soll im Frühling 2021 eröffnet werden.

Unübersehbar #27 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 12.11. bis zum 19.11.2020

12.11.20 (Dirk Wieschollek) -
Ein Asteroid namens Beethoven kann nicht warten. Deshalb schon heute unsere frischen Streaming-Tipps für die kommenden Tage. Den musikalischen Planeten Erde erkunden kulturübergreifend das Ensemble Modern, die Musikfesttage KlangART Vision und die Internationalen Tage Jüdischer Musik; nach Wien locken die Staatsoper und das Festival Wien Modern. Das Internet als Planetarium. [jmk]
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