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Alle Artikel kategorisiert unter »Musikleben«

Simon Rattle hat deutsche Staatsbürgerschaft beantragt

15.01.21 (dpa) -
Sir Simon Rattle ist ein Dirigent von Weltrang. In London hätte man ihn gern behalten. Nun geht er aber 2023 nach München. Zu Deutschland hat er ohnehin schon lange eine besondere Beziehung, die nun noch enger werden soll.

Arbeit

08.12.20 (Gordon Kampe) -
Da stand es, schwarz auf weiß, und es war klar, dass es mich irgendwann treffen würde: „Arbeit“! Mein schönes, neues Stück wurde lapidar „Arbeit“ genannt! Dabei hatte ich mir so viel Mühe gegeben, dass es nicht nach Arbeit klingen möge. Bitter.

„Wodurch man fürs ganze Leben lernt“

16.11.20 (Oliver Fraenzke) -
Ursprünglich verabredete sich Oliver Fraenzke mit Anne Sophie Mutter zu einem Interview für die neue musikzeitung über den „Tag des Streichquartetts“, der 2020 unter Schirmherrschaft der Künstlerin stand. Das Gespräch entwickelte eine Eigendynamik und man unterhielt sich weit über den aktuellen Anlass und die aktuelle Situation des Kulturlebens hinaus über das Alter und die Wahrnehmung eines Gegenübers, beim Musizieren wie im alltäglichen Leben. Lesen Sie daher Teil I des Interviews mit Anne Sophie Mutter in der aktuellen nmz, Teil Il folgt dann auf den Seiten des Bayerischen Tonküns­t­lerverbands in der Dezemberausgabe.

Lass dich überraschen!

10.11.20 (Gordon Kampe) -
Forrest Gumps Mutter hat vollkommen recht, wenn sie sagt: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.“ Leider ist Mrs. Gump nicht im Bereich zeitgenössischer Musik tätig. Wie schade, denn ihrer Einsicht bedarf es dringend. Ich glaube, wir haben ein Überraschungsproblem.

Gedanken über Gartenkonzerte

16.09.20 (Bruno Leipold) -
In den letzten Wochen leitete ich einige Instrumental-Gartenkonzerte und wurde dadurch aufs neue angeregt und bestärkt zur längst geplanten Auslassung meiner persönlichen Ansichten über derartige Unternehmungen. Liest man Programme der üblichen Gartenkonzerte, so könnte man auf den Gedanken kommen, als sei das Verlangen nach guter, bildender und fördernder Musik nur für den Winter vorhanden, während der „Musikhunger“ unseres Publikums im Sommer nur durch ein Konglomerat von Märschen, Potpourris, Fantasien, Tänzen, Posaunen-, Xylophon- und besonders Pistonsoli zu stillen sei.

Der „War-wohl-nix-o-meter“

21.07.20 (Gordon Kampe) -
Experimentierphasen, Workshops, Labore: überall findet man solche Formate im Bereich zeitgenössischer Musik und suggeriert damit: Ärmel hochkrempeln, hier geschieht Erstaunliches, Neues, Unerhörtes – und es ist okay, wenn ihr scheitert! Es braucht ja „Möglichkeitsräume“, in denen Scheitern dazugehört!

Corona-Talk mit Mine

Der 21. Juni ist traditionsgemäß der „Tag der Musik“, initiiert durch den Deutschen Musikrat. In den vergangenen Jahren haben Amateur- wie Profimusikerinnen und -musiker in ganz Deutschland rund um diesen Tag die Vielfalt der Musik gefeiert. In diesem Jahr ist fast alles anders. Wir fragen Musikerinnen und Musiker nach dem Stellenwert der Musik in Zeiten von Corona – und wie sich die Musikwelt verändern wird. In Folge 1 unserer kleinen Reihe: Mine - Sängerin, Songwriterin und Produzentin

Es reicht nicht, nur nach vorne zu blicken

03.06.20 (Albrecht Dümling) -
Beim Gedenkkonzert der Berliner Staatsoper zum 75. Jahrestag des Kriegsendes erklang nach Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ noch Wagners „Siegfried-Idyll“, was unterschiedliche Reaktionen auslöste. rbb-Redakteur Andreas Göbel verstand in diesem Zusammenhang nicht die „naive Fröhlichkeit“ der Mozart-Serenade und Peter Uehling (Berliner Zeitung) hielt es für „schwer erträglich, den an Hitlers Kriegs- und Untergangs-Phantasmagorien nicht unbeteiligten Wagner hier als harmlosen Idyllen-Maler zu erleben“. Dagegen begrüßte Helmut Mauró (Süddeutsche Zeitung) das Fehlen großspuriger Reden, und in dem „zärtlich gebrochenen Wagner-Idyll“ vernahm er „ein ungeheures Gefühl der Hoffnung“.

Relevant

01.06.20 (Gordon Kampe) -
Angenommen, ich hätte ein kurioses Hobby – etwa die Zucht nepalesischer Zierfische – es interessierte vermutlich nur Gleichgesinnte. Um von der Wichtigkeit meines Tuns zu künden, würde ich behaupten, dass die Zucht von „gesellschaftlicher Relevanz“ zeuge. Mir schwant, dass alles, was derzeit unter einem gefühlten Aufmerksamkeitsdefizit leidet, glaubt, sich mit der Vokabel von der „gesellschaftlichen Relevanz“ für die eigene Existenz rechtfertigen zu müssen. Man suche in der Online-Ausgabe dieser Zeitung – schwupps: Treffer bis der Arzt kommt.

Gemeinsam einsam

07.05.20 (Rainer Nonnenmann) -
Die Choreographie des menschlichen Miteinanders im öffentlichen Raum hat sich verändert. In Gassen und Supermärkten wenden sich die Leute plötzlich voneinander ab und machen weite Bögen umeinander. Es scheint, als hätten die staatlich verordneten Kontaktbeschränkungen die Gesellschaft plötzlich mit Autismus geschlagen. Das Sozialverhalten ist gestört, und bleibt es für längere Zeit. Zwar dürfen Einzelhandel und Schulen unter strengen Auflagen wieder öffnen. Doch an Konzerte und Musikfestivals ist noch nicht zu denken. Stattdessen gibt es weiterhin Absagen oder Verschiebungen auf das nächste Jahr.
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