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Alle Artikel kategorisiert unter »Helmut Lachenmann«

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CD-Tipps 2017/06

13.06.17 (Juan Martin Koch) -
Modern Lied. Werke von Holliger, Sciarrino, Lachenmann, Kurtág, Rihm, Lang. Sarah Maria Sun, Sopran; Jan Philip Schulze, Klavier. Mode +++ American Recital Vol. II. Werke von Reinagle, MacDowell, Antheil, Ives, Sessions. Ulrich Roman Murtfeld, Klavier. Audite

Freihafen eröffnete den Mai beim Acht Brücken-Festival: Uraufführungen für alle

04.05.17 (Stefan Pieper) -
„Acht Brücken“ in seiner aktuellen Ausgabe ist nicht das erste Festival, welches sich der Wechselbeziehung zwischen Musik und Sprache verschreibt. Das Thema hat Dauerkonjunktur und daher gibt es dafür in Köln alles Erdenkliche zu sagen – egal ob verbal, nonverbal, in vokalen oder instrumentalen Lauten und Klängen. Ein solch vielschichtiger Mix lohnt noch bis zum 7. Mai die Anreise.

Der letzte Mensch

19.03.17 (Max Nyffeler) -
Da bezeichnet einer den bürgerlichen Kunstbegriff „als Nachricht und Beispiel kreativer Souveränität“. Er sieht darin einen „Lichtblick des Menschenbildes“ und eine „tiefgreifende Glückserfahrung“. Verbunden sei das mit einer Begeisterungsfähigkeit und Verantwortung für das, was gemeinhin „Geist“ genannt werde – eine „Sinneserfahrung, worin sich Denken und Fühlen in höchster Aktivität begegnen und uns an unser Potenzial als humane Geschöpfe erinnern“. Autonome Kunst ist für ihn eine „Antwort über den Kopf des Schaffenden hinweg auf die Wirklichkeit“.

Bewegung in der Bewegungslosigkeit – Uraufführung von Younghi Pagh-Paans Streichquartett

19.01.17 (Ute Schalz-Laurenze) -
„Elphi“ heißt es schon liebevoll und der gerade eröffneten Hamburger Elbphilharmonie ist – bei allem Verständnis für die Proteste – nur das Beste zu wünschen (wir berichteten). Im Fernsehen haben Millionen die Eröffnung des großen Saales mit seiner phänomenalen Akustik gesehen und nun gab es im Kleinen Saal ein denkwürdiges Konzert.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2017: Decolonizing Time

10.01.17 (PM) -
Vom 16. bis 26. März veranstalten die Berliner Festspiele in diesem Jahr MaerzMusik – Festival für Zeitfragen. In seiner dritten Ausgabe setzt der künstlerische Leiter Berno Odo Polzer in zehn komponierten Festivalabenden die Beschäftigung mit dem Phänomen Zeit fort. Bei MaerzMusik 2017 werden Arbeiten der Komponist*innen Catherine Christer Hennix, Julius Eastman, Eva Reiter, Jennifer Walshe, Alvin Lucier, Gérard Grisey, Georg Friedrich Haas, Arthur Kampela, Helmut Lachenmann, Liza Lim, Kara Lis-Coverdale, Daniel Moreira, Enno Poppe, Ana Maria Rodriguez, Chiyoko Szlavnics, Chris Watson u.v.a. präsentiert. Zentral sind dabei die Projekte der zum Festival geladenen Ensembles: Ictus Ensemble aus Belgien, Les Percussions de Strasbourg, Ensemble Modern, KNM Berlin sowie Arditti Quartett und Sonar Quartett.

Die Quadratur der Kammermusik

22.04.16 (Martin Hufner) -
Finest String-Concerts since 2006, nicht nur mit diesem Slogan, sondern mit einem Logo, bei dem der Corpus eines Streichinstruments in den Lauf einer Pistole übergeht, wirbt das „Solistenensemble Kaleidoskop“ für sich und seine Arbeit. Heiliger Ernst mit Knalleffekt. Dieses Jahr feiert man das 10-jährige Bestehen.

„Die Musik ist tot“ – nicht ganz vielleicht!

10.03.16 (Martin Hufner) -
Ihr 10-jähriges Jubiläum begeht das in Berlin ansässige Solistenensemble Kaleidoskop in diesem Jahr mit einer vierteiligen Konzertreihe „Unmöglichkeit I bis IV“. An vier unterschiedlichen Orten werden jeweils Programme entwickelt, die sich als „Versuchsanordnungen“ verstehen, „in denen Spielkonventionen und Hörgewohnheiten hinterfragt werden“. Sie wollen die „Hoffnung auf eine neue ‚Hellhörigkeit‘ versprechen.“ Lösen sie das ein? Ein Besuch der ersten Versuchsanordnung.

Irritation durch Kunsterfahrung

02.03.16 (Christina Weiss) -
„Kunst als Abenteuer: unverzichtbar“, diesen Titel setzte Helmut Lachenmann über ein Gespräch, das ich im Rahmen der Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Themenbereich Musik und Gesellschaft, Musik und Politik mit ihm führte. Für mich wurde das Wort „Abenteuer“ im Sinne Lachenmanns eine spielerisch heitere Alternative zu meinem Begriff vom Energiefeld der Kunst. Sich in den Wirkungsraum der Kunst zu begeben, ist ein Abenteuer! Immer wieder von Neuem, weil keine Rezeption der anderen gleicht, wenn wir uns dem Erleben vorbehaltlos und vorurteilsfrei preisgeben.

Helmut Lachenmann bekommt dänischen Andersen-Preis

02.03.16 (dpa) -
Odense - Der deutsche Komponist Helmut Lachenmann wird für seine musikalische Komposition des Märchens «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» mit dem dänischen Hans Christian Andersen-Preis ausgezeichnet. Lachenmanns Werk sei eine der aufschlussreichsten Interpretationen von Andersens Werk, begründete das Preiskomitee seine Wahl am Dienstag.
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