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Alle Artikel kategorisiert unter »Nachschlag«

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Starker Partner gesucht

15.07.20 (Daniel Mennicken) -
Das öffentliche Konzertleben ist, nachdem es für eine gewisse Zeit vollständig zum Erliegen gekommen war, nur sehr langsam wieder auf dem Weg zurück in eine Normalität, von der niemand sagen kann, wann und ob sie wieder so sein wird wie vor Corona. Auch im Bereich der zeitgenössischen Musik sind zahlreiche Musiker*innen und Komponist*innen von den Folgen eines Shutdowns betroffen, der ihnen von jetzt auf gleich die Hauptgrundlage ihrer Erwerbstätigkeit genommen hat.

Dynamische Lage – unbequem

09.06.20 (Martin Hufner) -
In Sachen Corona-Pandemie sprechen nicht nur die medizinischen Expert*innen von einer dynamischen Lage. Was sie damit ausdrücken wollen, ist, dass sich die Zukunft nicht vorhersagen lässt und dass das Infektionsgeschehen immer wieder positive wie negative Entwicklungen auslöst. Ähnliches gilt für die Lage im Kulturbereich. Da scheint auch alles dynamisch zu sein. Welche Öffnungsszenarien sind im musikalischen Bereich möglich, welche verbieten sich nach wie vor?

Festival „Maskenfrei“

06.05.20 (Juan Martin Koch) -
Wie die nmz kurz vor Redaktionsschluss aus gut informierten Kreisen erfuhr, hat ein 20-köpfiges Kuratoren-Kommitee erste Details zum Berliner Jubiläums-Festival „Maskenfrei – 10 Jahre Corona-­freies Musikleben“ vorgelegt.

Die verpennte Rente

17.04.20 (Martin Hufner) -
Nach langem Hin und Her hat sich das Bundeskabinett dazu durchringen können, eine Rente für all jene einzuführen, die zwar ihr Leben lang „gearbeitet“ haben, aber dabei so wenig Lohn oder Gehalt bekommen haben, dass ihre Rentenanwartschaft regelmäßig nicht auskömmlich geblieben ist. Damit soll jetzt ab 2021 Schluss sein.

Verachtet mir das Publikum nicht

13.04.20 (Martin Hufner) -
Bisher, vielleicht naiv, dachte ich: Kunst ist Kunst, wenn man ein Kunstwerk herstellt. Die ist eben dann einfach da. Wer sie haben will, nimmt sie sich, kauft sie, leiht sie aus. Kunstwerke stehen einfach für sich, sie brauchen niemanden außer sich selbst. Jetzt in den Corona-Zeiten, unter den Bedingungen der Absonderung von Kunstwerken und Menschen, sind Zweifel angebracht, ob diese Wertung in dieser Form tatsächlich stimmt.

nachschlag: das nationale kleinod, das keiner will

12.02.20 (Hans W. Koch) -
köln, 11.1.2020 – parallel zum wirtschaftswunder hat das junge nachkriegsdeutschland noch ein anderes wunder hervorgebracht, das ebenfalls bis heute nachwirkt: eine neue art über musik und klang nachzudenken, die auch eine neue art von musik gebar.

Grosses Beyleid

26.11.19 (Leopold Mozart) -
Vorbericht
Viele Jahre sind es, als ich für jene, welche sich von mir in der Violin unterweisen ließen, gegenwärtige Regeln niedergeschrieben hatte. Es wunderte mich oft recht sehr, daß zu der Erlernung eines so gewöhnlichen, und bey den meisten Musiken fast unentberlichen Instruments, als die Violin ist, keine Anweisung zum Vorscheine kommen wollte: da man doch guter Anfangsgründe, und absonderlich einiger Regeln über die besondere Strichart nach dem guten Geschmacke schon längst wäre benöthiget gewesen.

Leitgedanke „Courage“

24.10.19 (Andreas Hauff) -
Auch in diesem Sommer wartet das Rheingau-Musik-Festival mit einer Erfolgsbilanz auf: Vom 22. Juni bis zum 31. August gab es 146 Konzerte an 37 Spielstätten; die Auslastung betrug 92,5 Prozent, der Anteil der Eigenfinanzierung 99,69 Prozent. Intendanz, Geschäftsführung und Dramaturgie, so hat es den Anschein, wandeln auf vertrauten, auf sicheren Wegen. Was aber doch aufhorchen ließ, war der Leitgedanke: „Courage“.

Klang und Diskriminierung

11.09.19 (Martin Hufner) -
Kürzlich hatte ein Berliner Verwaltungsgericht darüber zu befinden, ob auch ein Mädchen in einen Knabenchor aufgenommen werden müsse. Dabei ging es um den Staats- und Domchor zu Berlin, einen Knabenchor. Der Chor lehnte das Mädchen nach einem Vorsingen ab. Die Mutter des neun Jahre alten Mädchens, das schon auf allerlei Erfahrung in anderen Chören verweisen kann, mutmaßte, hier werde ihre Tochter diskriminiert und da sie zugleich Rechtsanwältin ist, reichte sie für ihre Tochter die Klage bei einem Verwaltungsgericht ein.
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