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Alle Artikel kategorisiert unter »Romantik«

Die inneren Stimmen der Partitur

18.05.21 (Juan Martin Koch) -
Nikolaus Harnoncourts Gesicht ist ein Theater für sich. Wie er seine Augen rollt, mit Mimik und Gestik den Sängerinnen und Sängern exakt das zu entlocken scheint, was er in Mozarts Partitur entdeckt hat, erzählt ein eigenes, mitreißendes Musikdrama.

Brahms-Festival feiert «Frühlingserwachen» live und online

28.04.21 (dpa) -
Lübeck - Das diesjährige Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck steht unter dem Motto «Frühlingserwachen». Herzstück des Festivals seien die abendlichen Themenkonzerte, die vom 1. bis zum 9. Mai per Livestream aus dem Großen Saal übertragen würden, teile die Hochschule am Dienstag mit.

Viel Musik um Nichts – Wolf-Ferraris „Il Segreto di Susanna“ in München

27.04.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Gut zehn Jahre nach der Uraufführung am 4. Dezember 1909 im damaligen Noch-Hof-, dem heutigen Nationaltheater war es letztlich inhaltlich, weil gesellschaftlich vorbei: der neue Frauen-Typ des „Flappers“ durchtanzte die „Roaring Twenties“ – und rauchte natürlich, privat wie öffentlich. Dennoch war das fast in eine Ehekatastrophe mündende „Geheimnis“, das heimliche Rauchen Susannas, erfolgreiche Opernnostalgie noch bis in die 1970er Jahre.

Von Männern und Frauen – Peter Konwitschny hat im Theater an der Wien Jules Massenets Oper „Thaïs“ inszeniert

24.04.21 (Joachim Lange) -
Im Moment verteidigt Wien seinen Ruf als eine kulturelle Hochburg der Musik und der Oper im Internet ziemlich überzeugend. Die Staatsoper präsentierte gerade die Premiere eines außergewöhnlichen „Parsifal“, den Kirill Serebrennikow aus bekannten Gründen nur von Moskau aus inszenieren durfte. Davor hatte das Theater an der Wien den deutschen Regie-Altmeister Peter Konwitschny zu einem Ausflug ins französische Fach eingeladen. Dort hob sich der Vorhang (vorm leeren Saal) für Jules Massenets Oper „Thaïs“.

Leuchtende Vergangenheit: 150 Jahre Theater Altenburg

21.04.21 (Roland H. Dippel) -
Zwangsläufig fand das Jubiläum des am 16. April 1871 mit Webers „Freischütz“ unter Herzog Ernst i. von Sachsen-Altenburg eröffneten Theaters Altenburg in Funk, Fernsehen und Mediathek statt. Das schöne Haus wird derzeit saniert. Theater und Philharmonie Altenburg Gera könnte unter normalen Bedingungen bis zur Wiedereröffnung 2022 ein komfortables Theaterzelt am Großen Teich bespielen.

Aus einem Gralsgefängnis – An der Wiener Staatsoper hat Kirill Serebrennikov von Moskau aus Wagners „Parsifal“ inszeniert

20.04.21 (Joachim Lange) -
Endlich! Die Wiener Staatsoper hat vorgemacht wie es geht! Das Haus am Ring und sein neuer Intendant Bogdan Roščić haben die Produktionsbedingungen der Pandemie angepasst und nicht das Resultat den Bedingungen. Es sah aus wie Oper (ohne Abstandsregeln) aussehen muss. Man ist auch nicht auf eine Kammeroper oder ein chorloses Solistenstück ausgewichen, sondern hat mit Wagners „Parsifal“ gleich den Blockbuster schlechthin gestemmt. Damit haben sie obendrein ein politisches Husarenstück vollbracht.

Unübersehbar #48 – nmz-Streaming-Empfehlungen vom 16.4. bis zum 22.4.2021

15.04.21 (Dirk Wieschollek) -
Unsere Kandidaten stehen schon fest: Mythisches von Jean Sibelius, Loriots Kurz-„Ring“, die Fortsetzung der Hellerauer „Tonlagen“, Bergs „Lulu“ in einer besonderen Fassung und ein „Brückenrockdown“ von Bernd Begemann. Wählen Sie – die Richtlinienkompetenz liegt unübersehbar bei Ihnen! [jmk]

unüberhörbar 2021/04

14.04.21 (Christoph Schlüren) -
Franz Liszt: Between Light & Darkness (Klavierwerke). Vincent Larderet. +++ Johann Nepomuk David: Five String Trios. Oberöstereichisches David-Trio. +++ Vagn Holmboe: Streichquartette Nr. 1, 3 & 15 Nightingale String Quartet.

Podium und Szene raffiniert gemixt – Saint-Saëns‘ „Karneval der Tiere“ mit Loriot-Texten in Frankfurts Bockenheimer Depot

11.04.21 (Wolf-Dieter Peter) -
Das vielerorts beklagte „Auf und Zu“ trifft etablierte Theater besonders: wie sollen da Werkstätten, Proben, Verträge und Aufzeichnungen geplant und dann Aufführungen realisiert werden? Die Oper Frankfurt hat nun für Camille Saint-Saëns‘ chorlosen „Karneval der Tiere“ eine Kombination gefunden, die viele Probleme visuell und akustisch löst.

Wagner und das ewige Brodeln

10.04.21 (Dirk Klose) -
Die Bayreuther Festspiele haben sich immer als eine Art Werkstatt verstanden. Aber seit Anbeginn brodelte es auch: Sollte man die Opern ihres Begründers möglichst werkgetreu nach dessen Vorgaben inszenieren, was trotz seines berühmten Ausspruchs „Kinder! Macht Neues!“ lange als Credo galt, oder der Maxime folgen, zu der sich selbst die Traditionshüterin Winifred Wagner 1931 durchrang: „Der Inhalt ist ewig, die Form ist wandelbar“? Die faszinierende Einheit seines Gesamtkunstwerks mit Ton, Geste und Bild wird wohl auch künftig ebenso spalten wie animieren.
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