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Alle Artikel kategorisiert unter »Romantik«

Es geht um den Funken des Lebens in uns allen… – Peter Konwitschny im Gespräch

19.05.19 (Joachim Lange) -
Peter Konwitschny gehört schon lange zu den Großen der Branche. Gegenwärtig inszeniert er an der Oper in Halle Händels „Julius Cäsar“ – den Hauptbeitrag der Oper zu den Händelfestspielen. Kurz nach der Premiere in Halle wird er an Dresdner Semperoper Meyerbeers „Hugenotten“ herausbringen. In Halle war Konwitschny von 1986 bis 1990 Hausregisseur am damaligen Landestheater und schon dort mit seinen Händel-Inszenierungen erfolgreich, bevor er mit seiner Karriere durchstartete und zu einem der gefragtesten deutschen Regisseure wurde. Allein, dass Konwitschny der Einladung in die Händelstadt gefolgt ist, wird in Halle als Erfolg von Intendant Florian Lutz in den heftigen Auseinandersetzungen um die Zukunft der TOOH Halle gewertet. Am Rande einer „Julius Cäsar-Probe“ sprach Joachim Lange mit Peter Konwitschny.

Schubert und Schumann - Dresdner Musikfestspiele eröffnet [update, 20.5.]

18.05.19 (dpa) -
Dresden - Mit einem gefeierten Konzert des eigenen Orchesters haben am Donnerstagabend die diesjährigen Dresdner Musikfestspiele begonnen. Dabei wurde vor allem Sänger René Pape (Bass) für seine Interpretation von Liedern Franz Schuberts in seiner Heimatstadt bejubelt. Erst nach einer Zugabe ließ ihn das Publikum im Kulturpalast von der Bühne.

Im Express-Zug dem Untergang entgegen – „Rheingold“ am Musiktheater im Revier

Christoph Schulte im Walde hat für uns die Premiere von Richard Wagners „Rheingold“ am MiR in Gelsenkirchen besucht. Er erlebt ein hervorragendes Musikerinnenensemble aus dem dann noch Cornel Frey in der Rolle des Loge herauszustechen vermag. Die Inszenierung von Martin Schulz funktioniert, aber hat interpretatorisch „nichts Neues“ zu sagen, meint unser Kritiker.

Endlich zu Hause - Kirill Petrenkos Bregenzer Mahler-Zyklus

14.05.19 (dpa, Georg Etscheit) -
Bregenz - Seit gut zehn Jahren erarbeitet Stardirigent Kirill Petrenko mit dem Symphonieorchester Vorarlberg in Bregenz einen Mahler-Zyklus. Jetzt steht die monumentale Achte auf dem Programm. Was treibt den Maestro in die österreichische Provinz?

Wie ein Sog – Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ am Theater Bremen

13.05.19 (Ute Schalz-Laurenze) -
Man kann das schon nachvollziehen: Gustav Mahler, Alexander Zemlinsky, sogar Anton Webern bescheinigten dem jungen Erich Wolfgang Korngold, ein Genie zu sein. Man kann aber auch nachvollziehen, dass der nach Amerika emigrierte Komponist, der dort erfolgreich als Filmkomponist arbeitete, nach seiner Rückkehr nach Europa 1949 keine Chancen mehr hatte und tief enttäuscht nach Amerika zurückging, wo er 1957 starb. Jetzt hatte seine 1920 uraufgeführte und an achtzig Bühnen nachgespielte Oper „Die tote Stadt“ am Theater Bremen eine bejubelte Premiere.

unüberhörbar 2019/05

13.05.19 (Andreas Kolb) -
Joly Braga Santos: Symphonische Ouvertüren, Klavierkonzert. Goran Filipec, Klavier; Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, Ltg.: Álvaro Cassuto. Naxos +++ Quasi morendo. Johannes Brahms, Gérard Pesson, Salvatore Sciarrino. Reto Bieri and Meta4. ECM +++ Life. Busoni, Bach, Schumann, Rzewski, Liszt, Evans. Igor Levit, Klavier. Sony +++ Kurt Weill: Mahagonny. Ein Songspiel/Chansons des Quais/Kleine Dreigroschenmusik. Ensemble Modern, HK Gruber, Ltg.; Ute Gferer, Sopran; Winnie Böwe, Sopran; amarcord. Ensemble Modern Medien

Böhmisches, Türkisches, Estnisches …

13.05.19 (Christoph Schlüren) -
Die Literatur für Streichquartett ist von unendlicher Vielfalt, und viel Großartiges ist hier immer noch weitgehend unerschlossen, was manchmal freilich ganz direkt an der Verlegerpraxis liegt: Warum ist Leduc (heute Teil des Music Sales-Imperiums) seit vielen Jahren nicht in der Lage, sämtliche einst unter Vertrag genommenen Quartette des großen Ungarn László Lajtha in käuflichen Ausgaben zur Verfügung zu stellen?

Hier lebt kein Gott: Webers „Freischütz“ am Theater Regensburg

12.05.19 (Juan Martin Koch) -
In einer suggestiv-plakativen Deutung haben Regisseur Matthias Reichwald und sein Ausstatter Alexandre Corazzola den „Freischütz“ in Regensburg auf die Bühne gebracht. Chor und Ensemble überzeugten, aus dem Graben kam leider wenig Unterstützung. Juan Martin Koch berichtet.

Alles auf Anfang in Lyon

03.05.19 (Joachim Lange) -
An der Oper in Lyon leistet sich Intendant Serge Dorny jedes Frühjahr ein kleines Festival. Diesmal unter dem Allerweltstitel „Leben und Schicksale“. Der Erfolg, den er damit in den letzten Jahren hat, bestärkt ihn darin, auch das nicht so Gängige bei den Stücken und Regisseuren zu pflegen. Die Höhepunkte 2019 lieferte das von Dorny geförderte ungarische Regietalent David Marton mit einer schräg erweiterte Version von Henry Purcells „Dido und Aeneas“ und das bislang in Deutschland verblüffenderweise ignorierte ukrainische Theatergenie Andriy Zholdak mit Tschaikowskis selten gespielter „Die Zauberin“.

Die Kunst der braven Revolution – Aubers „Die Stumme von Portici“ in Kiel

30.04.19 (Arndt Voß) -
Was macht man mit einer Grand Opéra, die so gar nichts Revolutionäres mehr hat und doch in Harmonie und Schönheit davon schwärmt? Die Oper Kiel suchte nach einer Lösung und verausgabte sich in tugendhafter Sterilität, indem sie den Vesuv ein wenig Plastik, schön gesäubert, spuken ließ.
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