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Alle Artikel kategorisiert unter »Premiere«

Osterfestspiele 2018: „Tosca“ in Salzburg, „Parsifal“ in Baden-Baden

18.04.17 (dpa) -
Die Osterfestspiele Salzburg werden im nächsten Jahr (24.3.) mit Giacomo Puccinis Oper «Tosca» in einer Inszenierung von Philipp Stölzl eröffnet. Anja Harteros werde die Titelrolle übernehmen, teilte das Festival am Montag mit. Aleksandrs Antonenko soll den Cavaradossi singen und Ludovic Tézier den Scarpia.

Vertikalreise – „Die Frau ohne Schatten“ an der Hamburgischen Staatsoper

18.04.17 (Peter P. Pachl) -
Eine Woche nach der Neuinszenierung von Strauss’ Komposition des Kunstmärchens von Hugo von Hofmannsthal durch die Berliner Staatsoper, hievte auch die Staatsoper Hamburg jene Spielvorlage, welche die Autoren gerne als pures Märchen jenseits von Deutungen gesehen hätten, auf den Prüfstand eines psychologisch ausgerichteten Regietheaters. Ein nicht immer schlüssiger, aber sehens- und hörenswerter Abend.

Im Zeichen der Schwerter: Dresden bringt Mozarts „Entführung“ ohne Tiefgang und Schärfe

18.04.17 (Michael Ernst) -
Just am Vorabend der erdoganistischen Selbstermächtigung brachte Dresdens Semperoper eine Neuinszenierung der „türkischsten“ aller Mozart-Opern heraus. Das kann nur ein Zufall gewesen sein. Mozart und sein Librettist wären dafür heute wohl trotzdem in Ketten gelegt worden.

Klanglandschaften aus Erinnerungen und Sehnsucht: Seelensuche in Salzburg

15.04.17 (Michael Ernst) -
Das halbe Jahrhundert Osterfestspiele Salzburg feiert fünf Jahre Sächsische Staatskapelle: Die Salzburger Schönheit steht sicherlich nicht im Schatten der Berge ringsum. Sie sonnt sich in deren Nähe und an der pittoresken Idylle der Salzach. Kein Wunder, dass hier, wo Meister Mozart herstammt, im 20. Jahrhundert ein Festival nach dem anderen ins Leben gerufen worden ist.

Lack unserer selbstgewissen Zivilisation – Benjamin Brittens „Peter Grimes“ am Theater Schwerin

11.04.17 (Heinz-Jürgen Staszak) -
Toni Burkhardt (38), der seit 2009 Spiel- und Oberspielleiter am Theater Nordhausen war, bestimmt seit dem Saisonanfang als Operndirektor die Geschicke des Musiktheaters am Mecklenburgischen Staatstheater, im Gefolge des Intendantenwechsels von Lars Tietje von Nordhausen nach Schwerin, der dabei – wie heute üblich – seine künstlerischen Führungsteams mitgenommen hat. Jetzt prägt Burkhardt entscheidend Konzept und künstlerische Qualität des Schweriner Musiktheaters.

Wehen-Hysterie und Kinder-Gazellen – „Die Frau ohne Schatten“ an der Staatsoper

11.04.17 (Peter P. Pachl) -
Spätestens bei der Applausordnung wurde den Premierenzuschauern der Eröffnungspremiere der Festtage der Staatsoper klar, dass zumindest in der Deutung des Operntitels seitens des Inszenierungsteams ein heftiges Missverständnis vorlag, denn deren hierarchischer Aufbau gipfelte in der Kaiserin. Mit der „Frau ohne Schatten“ aber meinten Hofmannsthal und Strauss unmissverständlich die namenlos stets nur als Frau apostrophierte Gattin des Färbers.

Ekstatisch, extrem, brutal – Riccardo Zandonais „Romeo und Julia“ in Erfurt

09.04.17 (Roland H. Dippel) -
Im Opernhaus Erfurt prangen Projektionen eines riesigen Blüten- und Blumenozeans über Romeo und Julia, die als Greise sterben. Von Shakespeares Liebestragödie bleibt in Arturo Rosatis Libretto nur das Gerüst, dafür gibt es drei ins Gigantomanische geweitete Chor- und Genreszenen. Aber auch jede Menge Raum für großartige, flutende, leidenschaftliche, hybride Musik von Riccardo Zandonai , dem aus Rovereto stammenden Komponisten und Konversatoriumsdirektor von Pesaro. Uraufgeführt wurde das riesige Opus „Giulietta e Romeo“, das man nach 105 Minuten wie erschlagen verlässt, am Teatro Costanzi in Rom 1922.

50 Jahre Osterfestspiele Salzburg: Zum Jubiläum eine „Walküre“ als Re-Kreation und eine „WalküRe“ als erklärende Draufgabe

09.04.17 (Michael Ernst) -
Was sonst noch passierte: Gundula Janowitz hat heuer ihre erste „Walküre“ erlebt - als Zuschauerin. Auf der Bühne stand sie in dieser Wagner-Oper natürlich schon häufig, nicht zuletzt in der Eröffnungspremiere der allerersten Osterfestspiele Salzburg am 19. März 1967. Damals gab’s Schneesturm.

Kein Fachwerk. Nirgends. – Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ in Meiningen

08.04.17 (Joachim Lange) -
Das Geheimnis für eine gelungene „Meistersinger“-Inszenierung sind definitiv nicht die eingekauften Stars der Branche. Die eh überall zu hören sind. Das Geheimnis ist die Melange aus Komödie und Deutschstunde. Es kommt darauf an, den komödiantischen Witz, den Wagner hier mit shakespearscher Lust entfaltet, aufzuspüren und die Reflexionen über das, was Deutsch und Echt für Antworten oder zumindest für Fragen zu nutzen, die uns betreffen.

Mussorgskis „Jahrmarkt von Sorotschinzi“ an der Komischen Oper Berlin

04.04.17 (Peter P. Pachl) -
Bereits im Vorfeld des 70-jährigen Jubiläums der Komischen Oper Berlin, welches in der kommenden Saison begangen wird, schlägt Barrie Kosky mit der jüngsten Produktion den Bogen zu den Anfängen von Walter Felsenstein. Der hatte in seiner ersten Spielzeit Mussorgskis komische Oper „Der Jahrmarkt von Sorotschinzi“ in der Tscherepnin-Bearbeitung interpretiert, die bereits 1927 in der Städtischen Oper Berlin unter Fritz Zweig ihre deutsche Erstaufführung erlebt hatte.
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