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Alle Artikel kategorisiert unter »Szene«

Der mit dem traurigen Gedanken tanzt

04.07.17 (Juan Martin Koch) -
Es gibt zwei Entstehungsmythen des Tango Nuevo. Der erste geht so: Zu Beginn des Films „El día que me quieras“, einem in New York gedrehten Vehikel für den Jahrhundert-Sänger Carlos Gardel, steht plötzlich unvermittelt ein junger Zeitungsausträger mit im Bild, lacht kurz über eine Bemerkung Gardels, um dann in entgegengesetzter Richtung abzugehen. Man meint ein leichtes Hinken wahrzunehmen. Der Name des Zeitungsjungen: Astor Piazzolla.

Musikfestival-Ticket kostet im Schnitt 24 Euro – Oper am teuersten

03.07.17 (dpa) -
Eine Karte für ein Musikfestival hat die Besucher zuletzt im Schnitt 24,22 Euro gekostet. Das geht aus einer bundesweiten Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamtes für das Jahr 2015 hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Laut Mitteilung wurde damit erstmals eine amtliche Statistik für die Musikfestivals und -festspiele erhoben. Die Preisspanne reichte von 16,13 Euro bei den Bluesfestivals bis zu 53,30 Euro für Veranstaltungen, die vorrangig Opern oder Operetten darboten.

Ermittlungen gegen Trierer Ex-Intendanten und Kulturdezernenten

03.07.17 (dpa) -
Wegen das Verdachts der Untreue hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den ehemaligen Generalintendanten des Theaters Trier, Karl Sibelius, aufgenommen. Ebenfalls ermittelt werde gegen den ehemaligen Kulturdezernenten der Stadt, Thomas Egger (SPD), teilte die Behörde am Montag mit.

Kölner Oper: Oberbürgermeisterin Reker spricht von „Desaster“

03.07.17 (dpa) -
Über eine halbe Milliarde Euro soll die Sanierung der Kölner Bühnen kosten. Das ist doppelt so viel wie anfangs geplant. Kölns Oberbürgermeisterin Reker spricht von einem „Desaster“ und will nun „Strukturen reparieren“.

Werkstatistik des Bühnenvereins 2015/2016 erschienen - „Tschick" bleibt vorn, „Terror“ als starker Neueinsteiger bei den Uraufführungen – Mozart vor Humperdinck vor Bizet!

Am 29. Juni 2017 ist die Werkstatistik 2015/2016 „Wer spielte was?“ des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Wie in der Spielzeit 2014/2015 führt die Romanbearbeitung „Tschick“ nach Wolfgang Herrndorf (mit 46 Inszenierungen im Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater) die Liste der meist inszenierten Werke in Deutschland an, vor der „Zauberflöte“ (mit 29 Inszenierungen im Musiktheater und Puppentheater). Mit 802 Aufführungen liegt „Tschick“ auch bei der Zahl der Aufführungen vorn. Auf den zweiten Platz hat sich eine andere Jugendbuchbearbeitung geschoben: „Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“ (486 Aufführungen) nach Janne Teller. „Blue Man Group“ liegt auf Platz 3 mit 454 Aufführungen. Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurde Tschick 1.156 mal aufgeführt, gefolgt von Blue Man Group mit 476 Aufführungen. Bei den Uraufführungen ragt Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ heraus: Mit 18 Inszenierungen in der ersten Saison und 397 Aufführungen vor fast 150.000 Zuschauern führt es in diesem Bereich fast alle Listen an.

Neue Musik / Musikfeature / SoundArt: Die Radio-Woche vom 03.07. bis 09.07.2017

02.07.17 (Martin Hufner) -
Neue Musik und Musikfeatures in der Kalenderwoche 27. Portraits und Schwerpunkte gibt es zu: Faszination mitteltönige Stimmung, The New Discipline, Das Schlagzeug in der Neuen Musik, SWR JetztMusik Edenkoben, 10. Saarbrücker Komponistenwerkstatt, Ernst von Siemens Musikpreis, Ulrichsberger Kaleidophon 2017, Elektronische Musik. Szene [54]: Mexiko, Musik mit Wal, Nickelsdorfer Konfrontationen, Prix Palma Ars Acustica, ein Western-Hörspiel-Musical von Stefano Giannotti, Maelstromsüdpol. Hörstück von Heiner Goebbels, Paul Wühr: Preislied, Wolfgang Danzmayr zum 70. Geburtstag, «Chortombola» im Gare du Nord, 40. Geburtstag des Ensemble Intercontemporain, Hanna Eimermacher, Alan Licht im Zeit-Ton Porträt, Dieter Schnebel und das Kunstlied und Hugues Dufourt.

Sensible Fragen in einem besonderen Mikrokosmos

02.07.17 (Jelena Rothermel) -
Am 27. April 2017 wurde am Münchener Landgericht das Urteil in einem Fall gesprochen, der gewaltige Wellen in der deutschen Kultur- und Hochschullandschaft geschlagen hatte. Das Berufungsgericht sprach Siegfried Mauser, den ehemaligen Präsidenten der Hochschule für Musik und Theater München, auch in zweiter Distanz wegen Sexueller Nötigung schuldig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Mauser während seiner aktiven Zeit an der Musikhochschule einer Professorin gegenüber sexuell übergriffig gewesen sei. In einem zweiten Fall wurde Mauser frei gesprochen.

„Das ist doch nicht so gemeint …“

02.07.17 (Antje Kirschning) -
Sexualisierte Diskriminierung gibt es überall: in der Öffentlichkeit, am Arbeitsplatz, im Privatleben und selbstverständlich auch im Studium. An Musikhochschulen ist dieses Thema besonders sensibel und schwierig zu handhaben, denn im Unterricht kommen sich die Lehrenden und Studierenden im wahrsten Sinne des Wortes „sehr nahe“. Da kann es mitunter zu Situationen kommen, in denen persönliche Grenzen missachtet und überschritten werden. Überlegungen und ein Fallbeispiel zu einem sensiblen Thema.

Schreker-Oper eröffnet Premierenreigen der Münchner Opernfestspiele

01.07.17 (dpa) -
München - Mit der Neuinszenierung von Franz Schrekers selten gespielter Oper «Die Gezeichneten» steuern die Münchner Opernfestspiele am Samstag (19.00 Uhr) ihrem ersten Höhepunkt entgegen. Das 1918 uraufgeführte Werk spielt im Genua der Renaissance.

Riesenjubel für Wagners «Holländer» in Oberammergau

01.07.17 (dpa, Georg Etscheit) -
Oberammergau - Unter großem Jubel hat eine Neuinszenierung von Richard Wagners romantischem Seefahrerdrama «Der fliegende Holländer» am Freitagabend am Oberammergauer Passionstheater Premiere gefeiert.
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