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Alle Artikel kategorisiert unter »GEMA«

Gema zeichnet Komponistin Gubaidulina für ihr Lebenswerk aus

07.03.17 (dpa) -
München - Die Gema ehrt die russische Komponistin Sofia Gubaidulina (85) für ihr Lebenswerk. Die undotierte Auszeichnung soll ihr bei der Verleihung des Deutschen Musikautorenpreises am 30. März in Berlin überreicht werden, teilte die Gema am Dienstag in München mit.

Deutscher Musikautorenpreis 2017: Das sind die Nominierten

08.02.17 (pm-gema) -
Am 30. März 2017 verleiht die GEMA in Berlin zum neunten Mal den Deutschen Musikautorenpreis an herausragende Komponisten und Textdichter. Eine siebenköpfige Fachjury hat die Nominierten in sieben von zehn Preiskategorien ermittelt.

Oberlandesgericht München: Sharehoster nicht schadenersatzpflichtig

20.01.17 (dpa) -
Sharehoster werden dazu genutzt, um über das Internet Inhalte zu verbreiten – auch illegale Kopien von Filmen oder Musik. Zahlreiche Verlage klagen nun gegen einen Sharehosting-Betreiber auf Schadenersatz. Doch ist der Betreiber auch der Täter?

Composers Club reagiert auf Urteil zur Verlegerbeteiligung bei der GEMA

20.12.16 (huf) -
In klaren und präzisen Worten hat sich der Vorstand des Composers Club an seine Mitglieder und die Presse gewandt: Es geht um die Konsequenzen aus dem Urteil des Berliner Kammergerichts zu Fragen der Verlegerbeteiligung bei Ausschüttungen der GEMA vom November 2016. Stück für Stück dröseln Vorstand und die Justitiarin des Vereins in einfacher Sprache auf, was das Urteil im Detail für Konsequenzen nach sich zieht und welche Optionen nun die Komponisten und Komponistinnen haben und bezieht dabei auch dezidiert zum vorgeschlagenen Verfahren der GEMA Stellung.

Musik muss ihren Wert behalten

18.12.16 (nmz) -
Ausgerechnet ein Staatsbetrieb will einem Gesangverein per Vertrag vorschreiben, bei seinem Konzertauftritt nur GEMA-freie Werke vorzutragen. Die Nachricht löste Anfang August Empörung in den entsprechenden Musikfachverbänden aus. Aber im Handel und selbst bei Konzertveranstaltern ist es weit verbreitet, möglichst GEMAfreie Musik einzusetzen oder – unter der Hand – anzufragen.

Kolumne

15.12.16 (Cornelius Hauptmann) -
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin entzückt, Ihnen heute meine genialen Sparpläne für öffentliche Haushalte vorstellen zu dürfen. Wie wäre es denn, in allen öffentlichen Gebäuden die Aufzüge stillzulegen? Da spart man Wartungskosten, Betriebskosten und auch die regelmäßig wiederkehrenden Gebühren für den TÜV. Das sei Unsinn? Nein, nein!

GEMA reagiert in Fragen Verlegerbeteiligung

14.12.16 (GEMA) -
Am 14.11.2016 entschied das Kammergericht in Berlin im Fall Kramm u.a. ./. GEMA, dass die GEMA nicht berechtigt sei, von den Erträgen der Kläger einen Verlegeranteil aus den gesetzlichen Vergütungsansprüchen und Nutzungsrechten abzuziehen und zugunsten der Verleger auszuschütten. Das Urteil stützt sich auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofes in der Sache Vogel ./. VG Wort und geht davon aus, dass die GEMA grundsätzlich an denjenigen auszuschütten hat, der die Rechte eingebracht hat. Abweichende Vereinbarungen, z.B. im Verlagsvertrag, sind jedoch weiter möglich, wurden vom Kammergericht im konkreten Fall aber nicht als ausreichende Grundlage für die GEMA-Verteilung angesehen.

Erdrutsch oder leichte tektonische Bewegung ?

08.12.16 (Martin Hufner) -
Die Nachricht des Urteils des Berliner Kammergerichts in Sachen Kramm und Ackermann versus GEMA wirkte wie ein ungeahnter Kulturerdrutsch. Da war schnell die Rede vom „Ende der GEMA wie wir sie kennen“ (Markus Kompa – Telepolis), „Die Künstler haben die Macht“ (Berthold Seliger – iRights.info), „Alles Geld den Kreativen“ (dpa – faz) und „Wir haben gewonnen“ (Presseservice der Piratenpartei). Auf der anderen Seite: „Existenzbedrohendes Urteil schockt die deutschen Musikverleger“ (Deutscher Musikverlegerverband), „Verheerendes Urteil für kleine und mittelständische Musikverlage“ (vut – Verband unabhängiger Musikunternehmen).

„Denn im Zentrum steht das Werk und sein Schöpfer“

01.12.16 (Bruno Kramm) -
Bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts kam dem Verleger mit dem Notendruck eine wesentliche Bedeutung für die Verbreitung von Musik zu, die sich in einer engen Bindung von Urheber und Verleger in der GEMA ausprägte und in einer fruchtbaren Arbeitsteilung und Produktivität mündete. Eine Bindung, die mehr als fragwürdig erscheint, denn wer druckt heute noch Noten außerhalb der ernsten Musiksparte?

Ein Beschluss mit Pilotcharakter

01.12.16 (Andreas Kolb) -
Die Videoplattform YouTube und die Rechteverwertungsgesellschaft GEMA haben sich nach jahrelangem Streit auf einen Lizenzvertrag geeinigt. Am 1. November 2016 haben in den GEMA-Generaldirektionen in München und Berlin vermutlich die Sektkorken geknallt: Von diesem Tag an fallen die roten Sperrtafeln weg, die Videos sind wieder abrufbar und Künstler bekommen dafür Geld. Andreas Kolb (nmz) sprach mit Dr. Tobias Holzmüller, dem Justiziar der GEMA, über die Details der lange ersehnten Vereinbarung.
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